Das Römische Köln komplett in 3D »begehbar«

Heiliger Bezirk des Kapitolstempels im Römischen Köln

Ein in Echtzeit begehbares 3D-Modell des Römischen Köln präsentierten am Donnerstag Forscher als Ergebnis eines bislang einzigartigen Projekts. Die Echtzeitvisualisierung erfüllt das derzeit technisch Machbare mit Blick auf Realitätsgehalt, Performance und Informationsgehalt. Es ist möglich, virtuell durch das komplette Römische Köln zu flanieren, die Gebäude in ihrem jeweiligen städtebaulichen Kontext zu sehen und um die Gebäude zu laufen.

In einem knapp 1 km langen Abschnitt eines Flusstals in Mecklenburg-Vorpommern starben vor 3.300 Jahren mindestens 50 Menschen unter Gewalteinwirkung. Auch einige der Waffen, durch die sie möglicherweise umkamen, wurden direkt in der Nähe gefunden.

Forschung
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Keramikfunde aus Hattuscha

Bei der aktuellen Grabungskampagne des Deutschen Archäologischen Instituts in Bogazköy/Hattuscha kamen u.a. zwei außergewöhnliche Vasen ans Licht, für die es bisher keine vergleichbaren Funde der hethitischen Kultur gibt. Sie dienten im 14. Jh. v. Chr. wohl zeremoniellen Zwecken.

Ausgrabungen
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Archäometrie-Kompaktkurs für Studierende aus ganz Deutschland an der Goethe-Uni

Der Boden an archäologischen Grabungsstätten birgt viele Informationen, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Will man etwa wissen, wie die Menschen einer 1000 Jahre alten Siedlung sich ernährten und welche Produktionstechniken sie kannten, benötigt man modernste naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden.

Studium
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Das schweizweit einmalige Vermittlungsprojekt Legionärspfad, das im Juni 2009 in Windisch eröffnet wird, nimmt weiter Gestalt an. Gemeinsam mit den Sponsoren hat Regierungsrat Rainer Huber einen ersten von insgesamt acht Meilensteinen in feierlichem Rahmen enthüllt.

Aus aller Welt
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Prof. Dr. Michael Maria Rind (Foto: Privat)

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat einen neuen Chefarchäologen. Am heutigen Freitag votierten die Kommunalpolitiker im LWL einstimmig für Prof. Dr. Michael Maria Rind.

Personalia
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Seit dem 25. September hat das Land Brandenburg offiziell ein neues Archäologisches Landesmuseum. 1990 musste die Dauerausstellung im Museum für Ur- und Frühgeschichte Potsdam aus konservatorischen Gründen im Schloss Babelsberg geschlossen werden. Nun endlich präsentiert sich Brandenburgs Archäologie im Paulikloster in der Stadt Brandenburg.

Ausstellungen
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Seit nunmehr 50 Jahren ist das Corpus der Minoischen und Mykenischen Siegel (CMS), ein Forschungsprojekt der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, in Marburg ansässig. Das CMS publiziert sämtliche Gemmen und Siegelringe des 3. und 2. Jahrtausends v. Chr. aus dem Raum der Ägäis in einem bisher 32-bändigen Werk.

Universität
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Die Ruprecht-Karls-Universität lädt zu einem öffnetlichen Vortrag des bekannten Ägyptologen Professor Dr. Dr. Jan Assmann am 30. September 2008, 19.00 Uhr, in die Neue Universität in Heidelberg ein.

Veranstaltungen
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Die drei neuen Mitarbeiter (von linkS): Dr. Kai Thomas Platz, Meike Hachmeyer MA, Dr. Brigitta Kunz und der Stadtarchäologe Dr. Volker Herrmann

Im vergangenen Jahr wurde den politischen Gremien der Stadt Duisburg vom Stadtentwicklungsdezernat ein Konzept zur Einrichtung eines "Zentrums für Archäologie und Denkmalpflege in Duisburg", kurz ZADD, präsentiert. Inzwischen sind die personellen Voraussetzungen geschaffen, das Projekt umzusetzen.

Kulturerbe
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Eine der beiden bei der Grabung freigelegten Bestattungen

Grabungsergebnisse wurden am Tag des offenen Denkmals präsentiert

Vom 31. Juni bis 27. August 2008 fanden in der Klosterkirche Bebenhausen (Stadt Tübingen, Baden-Württemberg) zum ersten Mal überhaupt archäologische Ausgrabungen statt. Im verantwortungsvollen Umgang mit dem Kulturdenkmal werden Bodeneingriffe nämlich nur dann vorgenommen, wenn sie unumgänglich sind und eine fachgerechte Dokumentation gewährleistet wird. Anlass dazu gab diesmal die Verlegung von Kabeln für eine neue Sitzheizung sowie eine moderne Licht- und Beschallungseinrichtung. Die Trassen dieser Leitungen wurden im Vorfeld archäologisch untersucht, wobei lediglich die erforderliche Tiefe von maximal 40 cm ausgegraben wurde.

Ausgrabungen
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