"hie sal nymant yn gan ..." - Mittelalterliches "Verbotsschild" entdeckt

Die Restauratoren fotografierten die Inschrift unter Streiflicht, um konturenscharfe Bilder zu erhalten. (Foto: LWL)

Das wohl älteste "Verbotsschild" Westfalens haben Denkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt auf der Burg Dringenberg im Bad Driburger Ortsteil Dringenberg (Kreis Höxter) entdeckt. Im Torhaus der Burg wurde eine äußerst seltene in den Putz geritzte Inschrift aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts identifiziert.

 

Gilf Kebir

Mensch-Umwelt-Wechselwirkungen und neue Technologien stehen auf dem Programm der 7. Jahrestagung des Arbeitskreises Geoarchäologie im Verband der Deutschen Gesellschaft für Geographie, die vom 6. bis 8. Mai 2011 an der Universität Heidelberg stattfindet.

Tagungen
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Schädel von Australopithecus sediba

Ein äußerst seltener Fund gelang Paläontologen der Universität Witwatersrand (Johannesburg). In den vergangenen Jahren konnten Sie gleich vier Individuen einer vermutlich neuen Australopithecus-Art freilegen, wie u.a. das Magazin Science meldet.

Ausgrabungen
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Tall Zira'a

Die Grabungskampagne des vergangenen Jahres lieferte für den Tall Zira'a bereits den Nachweis einer Weiterverarbeitung von importiertem Glas. Jetzt scheint ein neuer Fund darauf hin zu deuten, dass in der eisenzeitlichen Siedlung auch eigenes Glas produziert wurde, wie das Biblisch-Archäologische Institut in Wuppertal mitteilt.

Ausgrabungen
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Impressionen vom Römertag in Brugg (CH) (Fotos: Vindonissa-Museum Brugg, CH)

Am 1. Mai 2011 wird unser Redakteur Thilo Jordan auf dem 10. Römertag des Vindonissa-Museums in Brugg (Aargau/CH) Archäologie Online präsentieren und für Fragen, Anregungen und Gespräche rund um das Thema Archäologie Online zur Verfügung stehen.

Veranstaltungen
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Keltenmuseum am Glauberg (Foto B. Steinbring)

Drei Kulturbauten des Landes haben den Architekturpreis „Auszeichnung vorbildlicher Bauten im Land Hessen 2011" gewonnen, darunter das Keltenmuseum am Glauberg (Wetteraukreis).

Aus aller Welt
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Verleihung IHK Preis

Der Universitäts-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft geht in diesem Jahr an Dr. Christof Kneisel. Der Geograph investiert das Geld in ein High-Tech-Messgerät, mit dem er den Bodenwasserhaushalt in Unterfranken und den Permafrost in den Alpen erforschen wird. Geoarchäologische Projekte können von dem Gerät ebenfalls profitieren.

Forschung
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Zahi Hawass

Gericht akzeptiert Berufung

Am Sonntag verurteilte ein Gericht in Kairo den ägyptischen Minister für Altertümer, Dr. Zahi Hawass wegen Missachtung eines früheren Urteils zu einem Jahr Haft und einer Geldstrafe. Gegen dieses Urteil wurde heute Berufung eingelegt.

Aus aller Welt
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Zahlreiche Bauvorhaben in Triesen (Liechtenstein) veranlassten die Landesarchäologie in den letzten Jahren mehrere Ausgrabungen. Zusammen mit den Ergebnissen der diesjährigen Kampagne zeichnet sich mittlerweile ein immer detailliertes Bild der urgeschichtlichen Besiedlung dieses Ortes. Auffallend ist, dass alle Siedlungsphasen durch Naturgewalten ein Ende fanden.

Ausgrabungen
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Zahi Hawass Website

Rücktritt vom Rücktritt

Im Februar war der ägyptische Archäologe und bisherige Direktor des Supreme Council for Antiquities, Dr. Zahi Hawass, noch von Husni Mubarak zum Chef des neu geschaffenen Ministeriums für Altertümer ernannt worden. Im Zuge der ägyptischen Revolution trat er dann Anfang März von diesem Posten zurück. Vier Wochen später ist er wieder im Amt.

Personalia
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Löwenköpfchen vom Lützener Schlachtfeld

Neue Einblicke durch systematische Prospektion

Die Schlacht von Lützen markiert einen Wendepunkt des Dreißgjährigen Krieges. 6.500 Soldaten fielen in dieser Schlacht am 16. November 1632 und auch der Schwedenkönig Gustav II. Adolf fand den Tod. Fast 400 Jahre danach versuchen Archäologen, ein objektives Bild der Ereignisse zu zeichnen. Dazu untersuchten sie seit Ende 2009 etwa ein Drittel des damaligen Schlachtfeldes mit Metallsonden. Die Verteilung der bisher mehr als 10.000 Funde ermöglicht detaillierte Einblicke in den Verlauf der Schlacht.

Forschung
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