7. Jahrestagung des Arbeitskreises Geoarchäologie

Mensch-Umwelt-Wechselwirkungen und neue Technologien stehen auf dem Programm der 7. Jahrestagung des Arbeitskreises Geoarchäologie im Verband der Deutschen Gesellschaft für Geographie, die vom 6. bis 8. Mai 2011 an der Universität Heidelberg stattfindet.

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Gilf Kebir
Zerklüftete Oberfläche des Gilf el-Kebir-Plateaus in Süd-Ägypten. Foto: Ilan Molcho CC-BY-SA

Die Abteilung Physiogeographie des Geographischen Instituts der Universität lädt Geowissenschaftler und Archäologen, aber auch Interessenten aus anderen Fachrichtungen wie Altertumswissenschaften, Botanik oder Ökologie zu einem zweitägigen Vortragsprogramm und einer eintägigen Exkursion ein. Die interdisziplinäre Veranstaltung richtet sich vor allem auch an junge Wissenschaftler, die damit die Möglichkeit zur Vorstellung eigener Forschungsergebnisse sowie zum Netzwerkbilden bekommen sollen.

Inhaltliche Schwerpunkte des Symposiums sind Themen wie holozäner Landschaftswandel oder Rekonstruktion der Paläoumweltgeschichte, aber auch Aspekte wie Dokumentation und Schutz kulturellen Erbes sowie der Einsatz neuartiger, innovativer Technologien im Bereich geoarchäologischer Forschung sind Programmpunkte. Am Abend des 6. Mai laden die Veranstalter um 19.30 Uhr zu einem öffentlichen Festvortrag mit einem Grußwort des Rektors der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel, in die Aula der Alten Universität ein. Das Thema des Vortrags von Dr. Rudolph Kuper vom Heinrich-Barth-Institut in Köln lautet „Neues aus dem ‚Tal der Bilder’ – Landschaftsarchäologie im Gilf Kebir (SW-Ägypten)“.

Den Abschluss der Jahrestagung bilden am 8. Mai eine Exkursion zum Fundort des Homo Heidelbergensis sowie ein Besuch der Ausstellung „Inseln der Winde“ im Institut für Klassische Archäologie der Universität Heidelberg. Die Jahrestagung ist Teil des Veranstaltungsprogramms zum 625-jährigen Bestehen der Universität Heidelberg.

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