Kurz notiert

Digitale Kultur statt Corona-Koller

"Am besten zuhause bleiben", lautet die Empfehlung der Virologen in der Corona-Krise. Deshalb sind die Museen wie alle anderen Freizeitangebote geschlossen. Da kann es schnell mal zum Corona-Koller kommen. Um für Kulturinteressierte ein wenig Abhilfe zu schaffen, baut der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das digitale Angebot seiner Kultureinrichtungen aus.

MOOC "Discovering Greek & Roman Cities"

Nach dem erfolgreichen ersten Durchlauf des Massive Open Online Course (MOOC) zum Thema "Discovering Greek & Roman Cities" mit 2349 Teilnehmern im letzten Jahr startet am 2. April 2020 nun ein zweiter, leicht überarbeiteter Durchgang.

Antike
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Claus Kropp führt durchs Freilichtlabor

Das Freilichtlabor Lauresham im UNESCO Welterbe Kloster Lorsch verlagert Teile seiner Vermittlung ins Netz, solange das Freilichtlabor mit dem Besucherzentrum die Pforten geschlossen halten muss. Wie der Leiter von Lauresham, Claus Kropp jetzt ankündigte, "möchten wir mit einem neuen Medienkonzept die Initiative ergreifen und Lauresham digital präsentieren".

Kulturerbe
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abgesagt wegen Corona-Virus

Die für den 5./6. März geplante Tagung zur Brandenburgischen Landesarchäologie findet nicht statt. Wie schon zahlreiche andere Großveranstaltungen wurde auch die Jahreskonferenz in Brandenburg an der Havel wegen der aktuellen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus abgesagt. Ob, wie, wann und wo Teile des Vortragsprogramms nachgeholt werden, ist noch unklar.

Tagungen
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Dr. Martin Kovacs erhält den Ernst von Sieglin-Forschungspreis der Universität Tübingen 2020

Das Institut für Klassische Archäologie hat den diesjährigen Ernst von Sieglin-Preis an den Nachwuchswissenschaftler Martin Kovacs vergeben. Er wird für seine Habilitationsschrift "Vom Herrscher zum Heros. Die Bildnisse Alexanders des Großen und die Imitatio Alexandri" ausgezeichnet. Der Forschungspreis ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde zum zweiten Mal vergeben.

Forschung
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Freigelegte Reste der Steinpackung und Randbefestigung des Straßenkörpers

Am Rande einer Baustelle bei Köngen (Landkreis Esslingen) in Baden-Württemberg ist überraschend eine Straße aus der Römerzeit zutage gekommen. Die Entdeckung des bislang unbekannten Straßenverlaufs ist Stefan Pikart, einem interessierten Bürger, zu verdanken, der in einer abgebaggerten Böschung eine auffällige Steinkonzentration beobachtete und daraufhin das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart informierte.

Ausgrabungen
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Vermessung des einstigen deutschen Handelsplatzes in Gunnister Voe, Northmavine, Shetland

Wie haben sich Randgemeinden Nordwesteuropas an den Wandel der Wirtschaft in der frühen Neuzeit angepasst? Und welche Rolle haben dabei Kaufleute aus den Hansestädten Bremen und Hamburg gespielt? Diesen Fragen geht ein neues Forschungsprojekt unter Beteiligung des Deutschen Schifffahrtsmuseums / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte (DSM) am Beispiel der schottischen Orkney- und Shetlandinseln in den Jahren 1468 bis 1712 nach.

Forschung
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Urnengrab

Das neu entstehende Wohngebiet »Bierstadt-Nord« in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden kann schon jetzt auf eine lange Tradtion zurückblicken: Schon vor 6.000 Jahren haben sich hier Siedler der neolithischen Michelsberger Kultur niedergelassen. Das zeigen die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen, die im Rahmen der Erschließungsarbeiten durchgeführt wurden.

Ausgrabungen
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Preisträger Svante Pääbo

Svante Pääbo, Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, gilt als Begründer der Paläogenetik, einer Forschungsdisziplin, die sich mit der Analyse genetischer Proben aus Fossilien und prähistorischen Funden befasst. Welche genetischen Veränderungen im Laufe der Evolutionsgeschichte den modernen Menschen ausmachen, erforscht Pääbo durch Vergleiche der DNA-Sequenzen von heute lebenden Menschen, Neandertalern und weiteren menschlichen Vorfahren. Für seine wissenschaftliche Arbeit wird ihm nun der Japan-Preis verliehen, der mit 50 Millionen Yen (etwa 490.000 Euro) dotiert ist.

Aus aller Welt
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Sondagearbeiten in Mengen

Bei einer Sondagegrabung des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) im Rahmen der Erweiterung des Gewerbegebietes Mittlerer Weg in Mengen (Landkreis Sigmaringen) legten Archäologen mehrere eisenzeitliche Hausgrundrisse und eine Brandbestattung frei. Südlich der untersuchten Fläche liegt ein ausgedehntes Gräberfeld des 8. bis 5. Jahrhunderts vor Christus.

Ausgrabungen
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Franziskanermuseum

Mit dem Programm »Digitale Wege ins Museum« fördert das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Museen des Landes dabei, digitale Projekte umzusetzen. Unter den vier Museen, die eine Förderung in Höhe von jeweils 40.000 Euro erhalten, ist auch das Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen. Dort soll die Präsentation des keltischen Fürstengrabs Magdalenenberg digital aufgewertet werden.

Museen & Ausstellungen
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Kurz notiert

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