Kurz notiert

Archäologen der KU erforschen antike Techniken für Bronzeguss

Bronzeguss in Gerasa

Neue Erkenntnisse zur Herstellungstechnik von Bronzestatuen verspricht ein Grabungsprojekt von Archäologen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) in der antiken Metropole Gerasa (Jordanien). Untersucht werden soll dabei eine römerzeitliche Werkstatt.

370 km Archäologie

Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz präsentieren gemeinsam spannende Ergebnisse aus den Ausgrabungen zum Bau der Ethylen Pipeline Süd-Trasse

Ausgrabungen
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Römischer Wandputz mit Malereien

Bei der Ausgrabung einer Römervilla im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim wurde fragiler bemalter Wandputz geborgen, der nun mit Hilfe eines IT-basierten Assistenzsystems digitalisiert und virtuell rekonstruiert werden soll.

Funde & Befunde
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Decretum Burchardi

Es galt als das kirchliche Rechtsbuch par excellence im 11. und beginnenden 12. Jahrhundert und wirkte als wichtigste Sammlung dieser Zeit bis weit in die Neuzeit hinein: das sogenannte Decretum Burchardi. In einem Forschungsvorhaben zweier Historiker und einer Historikerin, das für 18 Jahre gefördert wird, soll es nun ediert, kommentiert und kontextualisiert werden.

Forschung
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Blackbox Archäologie

Kulturstiftung des Bundes fördert Digitalprojekt von Archäologiemuseen in NRW

Das Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne erhält gemeinsam mit dem LWL-Römermuseum in Haltern am See und dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum eine Förderung der Kulturstiftung des Bundes von bis zu 1,04 Millionen Euro im Rahmen des »Fonds Digital«. Mit dem Verbundprojekt »Museum als CoLabor. Öffne die Blackbox Archäologie!« wollen die Museen digitale Medien verstärkt nutzen, um ihr Publikum in die archäologische Praxis einzubeziehen und am Ausstellungsbetrieb teilhaben zu lassen. Die Förderdauer beträgt vier Jahre.

Museen & Ausstellungen
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Mittelalterliche Tannenprobe

Forstwissenschaftler, Förster, Landschaftsökologen und Archäologen forschen gemeinsam für den Klimaschutz. Bis Ende 2022 werden Daten archäologischer Hölzer in einem Klima- und Vegetationsarchiv erfasst, strukturiert und ausgewertet. Die Daten werden helfen, die heutigen Wälder besser an den Klimawandel anzupassen.

Forschung
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SAF-Award Preisträger

Für hervorragende Leistungen im Bereich der prähistorischen Forschung erhält Johannes Müller als Sprecher eines interdisziplinären Teams für das Projekt »Frühe Monumentalität und soziale Differenzierung« des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) einen der diesjährigen Preise des Shanghai Archaeology Forums.

Aus aller Welt
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Mauerreste der Liebfrauenkapelle Leutkirch

Baubegleitende Kurzuntersuchung des Landesamtes für Denkmalpflege in Leutkirch (Landkreis Ravensburg)

Während eines zweitägigen Arbeitseinsatzes wurden Ende Oktober bei einer privaten Baumaßnahme in Leutkirch massive Mauerreste freigelegt und vom Referat Operative Archäologie des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart dokumentiert – ein kurzer Einsatz mit spannendem Ergebnis.

Ausgrabungen
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Neue Burg in Hamburg

Die Vorbereitungen laufen, die Baustelle ist bezogen: Von November 2019 bis August 2020 wird das Archäologische Museum Hamburg wieder eine archäologische Ausgrabung im Bereich der einstigen Neuen Burg durchführen. Das Grabungsareal liegt auf historisch bedeutsamem Gelände, und der Straßenname »Neue Burg« erinnert noch heute an die im Boden verborgene hölzerne Burg. Das Gebiet gilt als die Keimzelle der 1188 gegründeten Hamburger Neustadt und birgt ein für Hamburg einzigartiges Bodendenkmalensemble. Archäologisch betrachtet gibt diese wichtige Phase der Hamburger Stadtgeschichte immer noch viele Rätsel auf. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Neuen Burg als Nachfolgebau der Hammaburg zu. Die Archäologen hoffen nun, mit dieser Ausgrabung neue Erkenntnisse zur Neuen Burg, aber auch zur anschließenden Gründung der Neustadt und damit zu den Wurzeln Hamburgs als Handelsmetropole zu erhalten

Ausgrabungen
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Lehmziegelsiedlung Oman

Die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Stephanie Döpper und ihr Team erhalten fast 300.000 Euro Fördermittel von der Gerda Henkel Stiftung, um über verlassene Lehmziegelsiedlungen im Oman zu forschen.

Kulturerbe
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Rückführungszeremonie in Edinburg

»Die Toten sind für die Wanniyalaeto besonders bedeutend,« so der Häuptling der Wanniyalaeto Wanniya Uruwarige. »Solch eine Wiedervereinigung von Seele und Körper... ist ein ganz beonderer Moment für mein Volk.«

Der Häuptling der Wanniyalaeto (»Vedda«), eine indigene Gruppe aus Sri Lanka, Wanniya Uruwarige und der Stammesälteste Heenbanda Uruwarige nahmen in Edinburgh an der Zeremonie zur Rückführung der Überreste ihrer Vorfahren teil, um diese anschließend in Sri Lanka zu bestatten. Die Feierlichkeit markiert das Ende einer zweijährigen Zusammenarbeit zwischen den Wanniyaleto, der Abteilung für Archäologie des Max-Planck-institutes für Menschheitsgeschichte in Jena und der Universität Edinburgh.

Archäologie & Gesellschaft
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Kurz notiert

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