Kurz notiert

Bronzezeitlicher Schatzfund bei Dresden - Ringdepot aus der Zeit um 1200 v. Chr. entdeckt

Freilegung des Ringdepots. Fotos: Landesamt für Archäologie Sachsen

Bei Wilschdorf hat Ronald Meißner, ehrenamtliche Mitarbeiter am Landesamt für Archäologie Sachsen, einen bemerkenswerten archäologischen Fund gemacht: ein spätbronzezeitliches Ringdepot, das auf die Zeit zwischen 1300 und 1100 vor Christus datiert wird.

Illustration zur Entwicklung der Schreibweise der Zahl "2". Bild: Christian Casey

Wie sich handschriftliche Schriftsysteme im Laufe der Zeit entwickelt haben – das erforscht aktuell das internationale Forschungsprojekt »The Principles of Handwritten Script Evolution« der Freie Universität Berlin und der Hebrew University of Jerusalem.

Forschung
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Bibliotop der Universität Leipzig

Von Ägypten und der griechisch-römischen Antike über Instrumentenkunde bis hin zur Buch- und Verlagsgeschichte: Mit dem neu ins Leben gerufenen Zentrum für immaterielles und materielles Kulturgut (ZimaK) vereint die Universität Leipzig ihre Museen und das Bibliotop als gemeinsame Plattform für Forschung, Lehre und den Dialog mit der Stadtgesellschaft.

Universität
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Schädelknochen - Collage

Wie lässt sich die rasante Zunahme der Untersuchungen an alter DNA mit der Notwendigkeit in Einklang bringen, unersetzliche menschliche Überreste zu bewahren? Dieser Frage ist ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universität Bonn nachgegangen.

Forschung
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Parere-Band

Nach zehnjähriger Forschungsarbeit ist eine umfassende Datenbank zur Nürnberger Handelsgerichtsbarkeit der Frühen Neuzeit veröffentlicht worden. Sie steht allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung

Veröffentlichungen
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Lehrstuhlinhaberin Prof. Julia Schnitzer

Die UNESCO hat gemeinsam mit der Technischen Hochschule Brandenburg den neuen UNESCO-Lehrstuhl "Digitalisierung von kulturellem Erbe in Krisengebieten der MENA-Region" eingerichtet. Er arbeitet an der Schnittstelle von Informatik, Technik und Wirtschaft sowie Archäologie und Architektur und kooperiert mit zahlreichen Partnern im Nahen Osten und Nordafrika.

Kulturerbe
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Metilstein. Eine vorher freigelegte Mauer ist jetzt wieder mit Erdreich angedeckt

An der nur 400 m nördlich der Wartburg gelegenen Burganlage "Metilstein" fanden im Sommer 2025 mehrere Wochen lang nicht genehmigte Grabungen statt. Dabei erfolgten an drei Stellen der mittelalterlichen Ruine Schachtungen ohne Kenntnis der Denkmalbehörden. Insbesondere wurden Mauerreste freigelegt, die nun Wind und Wetter ausgesetzt und damit stark gefährdet waren.

Denkmalschutz
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Die Schamanin - Ausstellung in Halle

Im Mai 1934 wurde bei Ausschachtungsarbeiten im Kurpark von Bad Dürrenberg ein Grab aus der Zeit um 7000 vor Christus (Mittelsteinzeit) entdeckt. Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass es sich bei der ausgesprochen reich und mit einem Säugling in den Armen bestatteten Frau um die spirituelle Anführerin ihrer Gruppe, eine Schamanin, handelt. Die neue Sonderausstellung ›Die Schamanin‹ im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) widmet sich vom 27. März bis zum 1. November 2026 dieser besonderen Frau und ihrer Zeit.

Funde & Befunde
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URBank-Datenkonzept

Forschende des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie (MPI-GEA) haben gemeinsam mit einem internationalen Konsortium eine neue Open-Science-Rechenplattform entwickelt, um die Vielfalt des historischen Urbanismus zu untersuchen und systematisch mit heutigen Städten zu vergleichen.

Forschung
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Kennzeichen des CHRU

Die von deutschen Partnern im Projekt KulturGutRetter entwickelte Cultural Heritage Response Unit (CHRU) ist seit Ende Februar 2026 offiziell im EU-Katastrophenschutzverfahren registriert und damit als einsatzbereit gemeldet. Im Fall von Natur- oder durch Menschen verursachte Katastrophen kann Deutschland nach einem internationalen Hilfsersuchen bei der Notversorgung von bedrohtem Kulturerbe weltweit Hilfe leisten.

Kulturerbe
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Abschrift eines Prozessprotokolls mit Korrekturen in roter Tinte

ÖAW entwickelt Altgriechisch-KI "Apollo" mit Mistral und Reply

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) arbeitet gemeinsam mit den KI-Unternehmen Mistral AI und Sail Reply an der Entwicklung eines Large Language Modells (LLM) für Altgriechisch: Apollo, benannt nach dem griechischen Gott des Lichts und Schutzgott der Künste und Wissenschaften, wird die Forschung an altgriechischen Texten vorantreiben. Das Modell wird fortschrittliche Textsuche und automatischen Lückenschluss in Hunderttausenden von bislang unerschlossenen Papyri und Inschriften unterstützen, sodass die präzise Erfassung von Inhalten in Stunden statt in Jahren möglich wird. Die ÖAW und ihre Partner leisten damit Pionierarbeit, denn LLMs befassten sich bislang noch nicht mit einer sich im Laufe der Zeit wandelnden historischen Sprache und der Rekonstruktion stark beschädigter antiker Texte.

Forschung
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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