Kurz notiert

Archäologie mit modernsten Methoden

Knochenproben in Säure

Mitte Juli wurde das neue Bonn Center for ArchaeoSciences (BoCAS) eröffnet

Mit welchen Krankheiten kämpften Menschen in früheren Kulturen? Wie ernährten sie sich? Wie mobil waren sie? Mithilfe von modernsten naturwissenschaftlichen Methoden lassen sich aus archäologischen Funden wichtige Informationen gewinnen. Solche Forschung bündelt künftig das neue Bonn Center for ArchaeoSciences (BoCAS) der Universität Bonn, das die VolkswagenStiftung in den nächsten sechs Jahren mit rund einer Million Euro fördert.

ArchäoMobil

Archäologisches Museum Hamburg präsentiert das ArchäoMobil

Ob beim Hafengeburtstag, den Cruise-Days oder dem Reeperbahn-Festival, bei Stadtteilfesten, verkaufsoffenen Sonntagen oder dem Triathlon, überall in Hamburg und Umgebung kann zukünftig das ArchäoMobil des Archäologischen Museums Hamburg anzutreffen sein und für Archäologie begeistern. Um mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ins Gespräch zu kommen, besucht das Museum mit seinem neuen mobilen Bildungsprogramm große Events, aber auch Kitas, Schulen und Bibliotheken. Am 21. Juli präsentierte das Museum zusammen mit Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, das »Mini-Museum auf Rädern« auf dem Hamburger Rathausmarkt erstmals der Öffentlichkeit.

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Legionslager Bonn

Die vier römischen Legionsstützpunkte in Bonn, Neuss, Xanten und Nijmegen tragen noch immer ungeborgene Wissensschätze über das facettenreiche Leben der Römer am Niederrhein in sich. Diese zu entschlüsseln und für nächste Forschergenerationen zu bewahren, ist Ziel eines Teams unter der Federführung des Archäologen Prof. Dr. Jan Bemmann von der Universität Bonn. Große Unterstützung erhält das Projekt jetzt durch das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Forschungsprogramm der Wissenschaftsakademien: Als eines von fünf neu geförderten Langfristvorhaben erhält es rund zehn Millionen Euro für die kommenden 18 Jahre.

Forschung
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Oldenburg, archäologische Ausgrabung am Waffenplatz. Reste der historischen Befestigungsanlagen aus verschiedenen Jahrhunderten

Herausragende Master- und Doktorarbeiten zur Archäologie in Niedersachsen sollen 2023 mit zwei neuen Studienpreisen ausgezeichnet werden.

Studium
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Australische Delegation im Südtiroler Archäologiemuseum

Am 11.7.2022 besuchte eine Delegation aus dem australischen Willandra Nationalpark das Südtiroler Archäologiemuseum und den Archeoparc in Schnals. Sieben Expertinnen und Experten aus Anthropologie und Archäologie sowie Vetreterinnen und Vertreter der Aborigines-Gruppen aus dem Willandra-Nationalpark sowie der Mithaka Aboriginal Corporation informierten sich über Erfahrungen im Umgang mit dem Fundkomplex des "Mannes aus dem Eis".

Aus aller Welt
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eMuseum Himmelswege Homepage

Neues innovatives Vermittlungsangebot macht Himmelscheibe von Nebra und ihre Welt online erlebbar

Museen & Ausstellungen
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Leibniz-Zentrum für Archäologie

Der Wissenschaftsrat hat auf Bitten der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) drei strategische Erweiterungsanträge und eine Neuaufnahme von Leibniz-Instituten bewertet. Mit der Bestnote »exzellent« bewertete der Wissenschaftsrat den Erweiterungsantrag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM), dem Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie in Mainz. Dieses Vorhaben sieht die Integration des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA) in Schleswig vor, wodurch die raum- und epochenübergreifende archäologische Forschung nachhaltig gestärkt werden würde.

Forschung
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Preisträgerinnen in Sibirien

Während einer Ausgrabung in der sibirischen Taiga haben zwei Doktorandinnen des Exzellenzclusters ROOTS den Wissensaustausch mit der heutigen Jäger-Hirten-Gemeinschaft vor Ort erforscht. Dafür erhielten sie in Dublin einen Preis der Internationalen Gesellschaft für Jäger- und Sammlerforschung.

Forschung
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Grabungsflächen

Bei Ausgrabungen im Bereich des geplanten Gewerbeparks Semiramis im Süden der Hansestadt Lübeck wurde ein großes Siedlungsareal mit zahlreichen Befunden aus verschiedenen archäologischen Epochen gefunden. Die kulturhistorische Relevanz der Funde, die eine Besiedlung vom Ende der Eiszeit - mit Unterbrechungen - bis zur slawischen Zeit belegen, wird von den Archäologinnen und Archäologen als hoch eingeschätzt, da Siedlungsbefunde der Vor- und Frühgeschichte im norddeutschen Raum gegenüber Bestattungsplätzen nach wie vor unterrepräsentiert sind.

Ausgrabungen
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DFG-3D-Viewer

Ein Konsortium aus Universität Jena, Hochschule Mainz und Sächsischer Landesbibliothek Dresden veröffentlicht die erste Version eines kostenlosen und frei zugänglichen webbasierten 3D-Viewers. Die Anwendung ist die erste langfristige Lösung zur Bereitstellung von 3D-Modellen in den Geisteswissenschaften.

Digital Humanities
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Datarama

Mit einer neuen Technik soll der Museumsbesuch der Zukunft zu einem spannenden und immersiven Erlebnis werden. Die Würzburger Museologie erforscht, wie diese Technik sinnvoll eingesetzt werden kann.

Museen & Ausstellungen
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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