Kurz notiert

Aktuelle LWL-Projekte und Ausgrabungen jetzt auf YouTube

Unter Tage

LWL-Archäologie geht wegen Corona neue Wege

Da die jährliche Tagung zur Archäologie in Westfalen-Lippe 2020 leider ausfallen musste, präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) seinen archäologischen Jahresrückblick jetzt online: Vom Römerdolch aus Haltern über bewegende Funde aus dem NS-Strafgefangenenlager 326 im Kreis Gütersloh bis hin zur Entstehung einer 3-D-Online-Ausstellung - das Jahr 2019 war reich an archäologischen Funden und Projekten. Alle Vorträge sind ab sofort auf dem YouTube-Kanal der LWL-Archäologie abrufbar.

Rosenkranz als Grabbeigabe

Beim Umbau des Anwesens Kronenstraße 21 in Freiburg kamen bei Erdarbeiten zur Erstellung einer Tiefgarage 385 menschliche Bestattungen zutage. Da sich das Bauvorhaben im Bereich des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Leprosoriums von Freiburg befindet, wurden von Juni bis September 2020 unter Aufsicht des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart archäologische Untersuchungen durchgeführt.

Ausgrabungen
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Kurmainz im Heiligen Römischen Reich um 1618

Beim diesjährigen Wettbewerbsverfahren im Förderprogramm »Leibniz-Kooperative Exzellenz« der Leibniz-Gemeinschaft hat das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz (IEG) gemeinsam mit den Partnerinstituten IfL Leipzig, IOS Regensburg, JGU Mainz und EHESS Paris erfolgreich eine dreijährige Förderung für das Kooperationsprojekt »Digitale Kartenwerkstatt Altes Reich« (DigiKAR) eingeworben.

GIS
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Vinicius Freitas

Falsche Nachrichten verbreiten sich heute rasend schnell. In der Frühzeit des Buchdrucks dauerte das zwar länger, aber die Wirkung war nicht kleiner: Aus dieser Zeit stammen viele antijüdische Legenden.

Forschung
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Badende, Wandmalerei im Qusair `Amra, Jordanien

Die archäologischen Wissenschaften an der Goethe-Universität erhalten Verstärkung: Mit Mitteln der VolkswagenStiftung wird eine neue Professur für Islamische Archäologie und Kunstgeschichte eingerichtet, zusätzliche Mittel fließen für Gastwissenschaftler, Forschungsprojekte und Infrastruktur.

Universität
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Frühneuzeitliche Zaunstruktur

Beim Bau eines Regenrückhaltebeckens in der Gemeinde Alleshausen (Kr. Biberach) traten im Jahr 2019 archäologische Funde zu Tage. Von Mitte Juli bis Ende November 2020 führte das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart eine Rettungsgrabung durch und sicherte dabei prähistorische Siedlungsspuren. Das Besondere der Fundstelle ist ihre Lage: Sie befindet sich etwas oberhalb des ehemaligen Seeufers des Federsees, der vor seiner Absenkung im 18. und 19. Jh. etwa zwei Meter höher war als heute.

Ausgrabungen
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Digitale Führung im LWL Museum für Archäologie

Das Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne bietet ab sofort »Pay-what-you-want«-Gutscheine für digitale Führungen an. Das Angebot eignet sich auch für Kurzentschlossene - Termin und Thema für den gemeinsamen Museumsbesuch mit Familie oder Freunden müssen nicht bereits vorab ausgewählt werden, sondern können zu einem späteren Zeitpunkt per E-Mail oder Anruf persönlich vereinbart werden. Der Gutschein kann über die Webseite des Museums direkt heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Aus aller Welt
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Prof. Katerina Harvati-Papatheodorou

Die Tübinger Paläoanthropologin Katerina Harvati-Papatheodorou erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Forschungspreis geht in diesem Jahr an zehn deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie die DFG am Donnerstag verkündete. Preisträgerin Katerina Harvati, Professorin für Paläoanthropologie am Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (HEP) der Universität Tübingen, gilt als Pionierin ihres Faches. Ihre Forschung ermöglichte neue Einsichten in die Abläufe der menschlichen Evolution und eine neuartige Perspektive auf den Neandertaler und sein Verhaltensrepertoire.

Forschung
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Peter Riedlberger hat erneut den prestigeträchtigen ERC-Forschungspreis erhalten

Wegen des strengen Auswahlverfahrens, der geringen Förderchancen und der außerordentlichen Anforderungen an Kandidatinnen und Kandidaten gelten Grants des European Research Council (ERC) als prestigeträchtigste individuelle Forschungspreise. An der Universität Bamberg waren bislang zwei ERC Starting Grants in der Größenordnung von je 1,5 Millionen Euro angesiedelt. Hinzu kommt nun der erste Bamberger ERC Consolidator Grant in Höhe von rund 2 Millionen Euro. Dieses Projekt wurde an Dr. Dr. Dr. Peter Riedlberger vergeben, der bereits 2015 einen ERC Starting Grant erhalten hatte.

Forschung
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Das Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens in Weimar verabschiedete am 30. November 2020 seinen bisherigen Leiter Dr. Diethard Walter in den Ruhestand. Seine Stelle übernimmt Dr. Mario Küßner.

Personalia
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Dr. Michelle Beghelli

Die Leibniz-Gemeinschaft hat die herausragende Doktorarbeit der Archäologin Michelle Beghelli aus Mainz als eine von zwei Arbeiten dem Leibniz-Promotionspreis ausgezeichnet. Die beiden prämierten Arbeiten wurden als beste aus mehr als 800 Promotionsvorhaben ausgewählt, die im Jahr 2019 an Leibniz-Instituten abgeschlossen wurden.

Studium
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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