Kurz notiert

Dr. Regina Smolnik ist neue Vorsitzende des Verbandes der Landesarchäologien

Dr. Regina Smolnik

Auf der Jahrestagung des Verbandes der Landesarchäologien in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VLA) am 13. Mai in Goslar wurde die Landesarchäologin Sachsens, Dr. Regina Smolnik, zur Vorsitzenden gewählt. Sie tritt an die Stelle des langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr. Michael M. Rind aus Münster.

Forschungszentrum am Glauberg (Entwurf)

Das Forschungszentrum der Keltenwelt am Glauberg soll einen Neubau erhalten. Dieses zentrale Bauvorhaben ist nun einen großen Schritt vorangekommen: Der Architektenwettbewerb ist abgeschlossen; das Preisgericht hat Anfang Mai einstimmig für den Entwurf des Büros Lehmann Architekten (Berlin/Offenburg) votiert, der in Zusammenarbeit mit Helleckes Landschaftsarchitektur (Karlsruhe) eingereicht wurde.

Hessen
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Mateja Hajdinjak

Mateja Hajdinjak baut eine neue Max-Planck-Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig auf.

Forschung
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70 Jahre Haager Konvention

Kulturgut schützen ist aktueller denn je

Die Haager Konvention für den Schutz von Kulturgut in bewaffneten Konflikten wurde am 14. Mai 1954 im Friedenspalast von Den Haag verabschiedet. Die Bundesrepublik Deutschland ratifizierte diese im Jahr 1967 und legte die Zuständigkeit von Bund und Ländern für die Ausführung gesetzlich fest.

Kulturerbe
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Lehrgrabung in Latium

Zum Wintersemester 2024/25 erweitert die Universität Trier ihr Angebot um den Master-Studiengang »Archäologische Wissenschaften«, der in einer bundesweit kaum anzutreffenden Bandbreite Inhalte aus der Klassischen Archäologie, der Provinzialrömischen Archäologie und der Geoarchäologie bündelt.

Studium
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Preisträger Dr. Philipp Grassel

Die Hanse war weit mehr als ein Verbund von Handelsstädten. Ihr Einfluss reichte bis an die Grenzen Europas. Wie sehr die Hanse-Kaufleute das Leben auf den Faröer- und Shetland-Inseln sowie auf Island prägten, zeigt Dr. Philipp Grassel anhand archäologischer und historischer Quellen in seiner Dissertation auf. Hierfür wurde er am Samstag (4. Mai 2024) mit dem ersten Förderpreis Maritimes Erbe ausgezeichnet. Verliehen wird der bundesweit einzigartige Dissertationspreis vom Deutschen Schifffahrtsmuseum / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte, (DSM) und seinem rund 2.000 Mitglieder umfassenden Förderverein, der das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro stiftete.

Personalia
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Rekonstruktionsversuch einer keltenzeitlichen Werkstatt

Ein bundesweit einmaliges kulturtouristisches Projekt, das über 1.000 Jahre gut erhaltene Technikgeschichte präsentiert, stellte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am ersten Mai-Wochenende im Tal des Baches Gerhardsseifen bei Siegen-Niederschelden (Kreis Siegen-Wittgenstein) vor. Die Stadt Siegen, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (Leibniz Forschungsmuseum für Georessourcen) sowie der Trägerverein »Ein Siegerländer Tal e.V.« haben gemeinsam mit dem LWL einen Themenwanderweg und die Präsentation einer Ausgrabung zur Geschichte der Verhüttung von Eisen im Siegerland entwickelt.

Kulturerbe
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Unterwasserarchäologie am Thunersee

Erst seit 2015 sind im Thunersee Reste von Pfahlbauten aus der Bronzezeit bekannt. Die Siedlungsreste sind stark von Erosion bedroht, weshalb die Tauchequipe des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern 2020 und 2024 Rettungsgrabungen durchführt.

Ausgrabungen
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Fragmente der zerbrochenen Altarplatte im Institut für Antike der Universität Graz, wo sie digitalisiert wurden

Forschende von TU Graz und Universität Graz haben eine zerbrochene Altarplatte aus Lavant digitalisiert, damit Interessierte sie im Internet zusammensetzen können. Dadurch soll gelingen, woran Generationen von Forschenden bisher gescheitert sind.

Funde & Befunde
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Freilegung von Eisenfunden

Seit Längerem wird im Westen von Bern im Grossen Forst eine Römerstrasse vermutet. Im Oktober 2023 hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern diesen im Waldboden erhaltenen Strassenkörper mit drei Baggerschnitten gezielt untersucht. Bautechnische Merkmale und einige geborgene Funde bestätigten seine römische Zeitstellung.

Ausgrabungen
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Preisverleihung Paul Zanker

Der vormalige Direktor der Abteilung Rom des DAI, Prof. Dr. Paul Zanker, erhielt den von der Comune di Roma ausgelobten prestigeträchtigen »Premio Cultori Roma« anlässlich des 2777. Geburtstag der Stadt Rom am 21. April 2024.

Aus aller Welt
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Kurz notiert

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