Kurz notiert

China vor Entstehung der Seidenstraße

Eine in Shenmu gefundene Tierskulptur aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.

Hengstberger-Symposium befasst sich mit den eurasischen Austauschbeziehungen

Mit dem "frühen China" im ersten Jahrhundert vor Christus beschäftigt sich ein Hengstberger-Symposium, das am 28. und 29. Oktober 2019 im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg (IWH) stattfindet. Forscher unterschiedlicher Disziplinen – darunter Sinologen, Kunsthistoriker und Archäologen aus dem In- und Ausland – werden insbesondere die weitreichenden chinesisch-eurasischen Verbindungen zwischen den nördlichen Steppenkulturen und den Einwohnern Zentralchinas noch vor der Entstehung der Seidenstraße beleuchten.

1:3 Modell des Mayener Töpferofens aus der Zeit um 1200

Am 22. Oktober brennen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Labor für Experimentelle Archäologie (LEA) in Mayen Keramik in einem 1:3 Modell eines Ofens aus der Zeit um 1200 n. Chr. Nachdem in den letzten Jahren Tests mit einem spätantiken Mayener Schachtofen aus der Zeit um 500 n. Chr. im Fokus standen, steht nun eine Epoche im Mittelpunkt: die Zeit um 1200.

Forschung
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Die leitenden Wissenschaftler von HistoGenes (von links nach rechts): Johannes Krause, Walter Pohl, Patrick Geary und Tivadar Vida

Das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte hat gemeinsam mit drei internationalen Partnerinstitutionen einen ERC Synergy Grant des Europäischen Forschungsrates in Höhe von 10 Millionen Euro erhalten. Der Grant dient der Finanzierung einer fachübergreifenden Studie zur Untersuchung von mehr als 100 mittelalterlichen Friedhöfen in Mittel-und Osteuropa.

Forschung
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Gerda Henkel Preis 2020

Die Gerda Henkel Stiftung schreibt den Gerda Henkel Preis 2020 aus. Die Stiftung wendet sich an Universitäten und namhafte kulturelle und wissenschaftliche Institutionen in Deutschland und weltweit. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Einrichtungen sind eingeladen, bis zum 17. Januar 2020 geeignete Kandidatinnen und Kandidaten vorzuschlagen.

Forschung
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DAI e-Forschungsberichte 2019-2

In der neu erschienenen Ausgabe der »e-Forschungsberichte« des Deutschen Archäologischen Instituts stellen 21 Projekte ihre aktuellen Ergebnisse und Entdeckungen vor. Die Berichte können online gelesen und als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Aus aller Welt
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Untersuchungen an Ötzi, dem Mann aus dem Eis

Moderne Ernährungsgewohnheiten gehen mit einer Verarmung der Darmflora einher. ZU deisem Ergebnis kommen die Autoren einer kürzlich veröffentlichten Studie des EURAC Instituts für Mumienforschung Bozen und der Universität Trient.

Forschung
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Tabula Peutingeriana

Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts erforscht der Lehrstuhl für Alte Geschichte der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) seit 2017 die »Tabula Peutingeriana«. Diese um 1200 entstandene Kopie einer antiken Vorlage ist die einzige erhaltene Weltkarte aus der Antike. Nun wurde im Rahmen einer Tagung eine neue Online-Datenbank vorgestellt, welche die auf der Karte vermerkten Angaben kommentiert.

Datenbanken
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Trierer Goldmünzenschatz

Das Münzkabinett mit dem Römischen Goldschatz bleibt vorerst geschlossen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag, vom 7. auf den 8. Oktober, ist ins Rheinische Landesmuseum Trier eingebrochen worden. Allerdings scheiterten die noch unbekannten Täter letztlich doch an den Sicherheitsvorkehrungen und zogen ohne Beute wieder ab.

Museen & Ausstellungen
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Keilschrifttafeln Haft Tappeh

Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Hochschule Mainz digitalisieren 3.500 Jahre alte Keilschrifttexte

Sie stammen aus der Mitte des zweiten Jahrtausends vor Christus und können nur von wenigen Experten weltweit entziffert werden: Keilschrifttexte auf Tontafeln, die von dem Archäologen Dr. Behzad Mofidi-Nasrabadi von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Haft Tappeh ausgegraben wurden. Der Ort liegt im Südwesten des Iran und war ehemals die Stadt Kabnak, die zum Reich Elam gehörte. Bis heute wurden dort insgesamt rund 1.400 Keilschrifttexte und -fragmente in babylonischer Sprache freigelegt. In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt werden sie nun digital bearbeitet und über das Internet weltweit veröffentlicht.

Digital Humanities
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COME-IN

COME IN! ist der Titel eines länderübergreifenden EU-Projektes mit dem Standards für die Barrierefreiheit in kleineren und mittleren Museen geschaffen werden sollen. Als einziger deutscher Vertreter wurde das Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens in Weimar ausgewählt – und erhielt nun dafür eine Auszeichnung.

Aus aller Welt
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Córdoba, Spanien: links die römische Brücke aus dem 1. Jh. und rechts die Moschee und heutige Kathedrale aus dem 8. Jh.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die neue Kolleg-Forschungsgruppe "Romanization and Islamication in Late Antiquity – Transcultural Processes on the Iberian Peninsula and in North Africa" an der Universität Hamburg bewilligt. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Erforschung zweier Prozesse, die unsere Gesellschaft bis heute prägen: die die Übernahme des "Roman Way of Life" bzw. der islamischen Kultur. Die Forscherinnen und Forscher wollen diese Prozesse der kulturellen Anpassung im westlichen Mittelmeerraum untersuchen: auf der Iberischen Halbinsel und in Nordafrika.

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Kurz notiert

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