Kurz notiert

Wiedereröffnung des Pergamonmuseums in Berlin am 4.6.2027

Pergamonaltar, Gigantenfries

Das Pergamonmuseum auf der UNESCO-Welterbestätte Museumsinsel Berlin wird seine Türen für das Publikum am 4. Juni 2027 wieder öffnen. Damit ist der Pergamonaltar endlich wieder für die Öffentlichkeit sichtbar. Hinzu kommen auf der Hauptebene weitere Räume mit Architekturexponaten wie der Mschatta-Fassade. Das Museum für Islamische Kunst wird im gesamten Nordflügel des Hauses seine vollkommen neu konzeptionierte Dauerausstellung präsentieren. Das Vorderasiatische Museum zeigt Highlights aus seiner Sammlung.

Teilnehmer der VLA-Jahrestagung

Archäologische Denkmalpflege in Deutschland steht unter Druck: Der Verband der Landesarchäologien warnt vor Sparzwängen und Bürokratieabbau, die das kulturelle Erbe gefährden.

Archäologie & Gesellschaft
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Bissera Pentcheva, Trägerin des Gutenberg Research Awards 2026

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeichnet die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Bissera Pentcheva von der Stanford University, Kalifornien, mit dem Gutenberg Research Award 2026 aus. "Bissera Pentcheva zählt zu den international profiliertesten Vertreterinnen der byzantinischen und mittelalterlichen Kunstgeschichte und genießt eine herausragende wissenschaftliche Reputation. Ihre Arbeiten sind nicht nur in sich exzellent, sondern strahlen weit über die Grenzen ihres eigenen Fachgebiets hinaus", erklärt Prof. Dr. Mita Banerjee, die Direktorin des Gutenberg Forschungskolleg (GFK).

Personalia
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Elham Hadia, Exposed Layers 2025

Aus einem »artist-in-archaeology« Programm an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sind Kunstobjekte entstanden, die im Begleitprogramm der Art Biennale 2026 in Venedig gezeigt werden. Die Künstlerin Elham Hadian zeigt Werke aus der Reihe »Exposed Layers« zu den Ausgrabungen einer der ältesten Siedlungsplätze Europas in Svinjarička Čuka in Serbien, der von Barbara Horejs vom Österreichischen Archäologischen Institut der ÖAW ausgegraben wird.

Aus aller Welt
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Bremer Weserlastkahn

Die Bremer Weserlastkähne aus dem 17. Jahrhundert, maritimes Kulturgut, das im Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte in Bremerhaven lagert, werden digital erfasst. Zwei Stiftungen sichern die Finanzierung.

Funde & Befunde
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Plan der montanarchäologischen Befunde am Altenberg bei Müsen

Ausgraben, dokumentieren, vermitteln und forschen - das machen die Archäologie-Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Auf ihre Forschung will die westfälische Institution für Bodendenkmalpflege jetzt mit einem neuen Bereich im ihrem Internet-Auftritt aufmerksam machen.

Forschung
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Drohnenvermessung im Kloster Tholey

Die Benediktinerabtei Tholey, eines der ältesten Klöster Deutschlands, hat in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt Saarland eine Bestandsaufnahme ihrer Kirche und Klausurgebäude beauftragt. Die messtechnische Dokumentation führt in Teilen die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) durch. Ihr Labor für 3D-Umwelterfassung und Fernerkundung leistet somit mithilfe modernster Technik und Expertise einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung von Kulturgütern.

Digital Humanities
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interaktive Touchscreen-Station im Varusschlacht-Museum in Bramsche

Zwei Media & Interaction Design-Studierende haben eine Touchscreen-Anwendung für die Sonderausstellung „VERLORENE KRIEGER – Germanen zwischen Macht und Mythos“ in einem Kooperationsprojekt mit dem Museum und Park Kalkriese entwickelt.

Museen & Ausstellungen
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Screenshot Sorbische Kulturdenkmale

Neue Sammlung im sorabistischen Wissensportal SORABICON des Sorbischen Instituts präsentiert materielle Zeugnisse der sorbischen Geschichte und Kultur im öffentlichen Raum in der der Ober- und Niederlausitz.

Kulturerbe
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Freilegung des Ringdepots. Fotos: Landesamt für Archäologie Sachsen

Bei Wilschdorf hat Ronald Meißner, ehrenamtlicher Mitarbeiter am Landesamt für Archäologie Sachsen, einen bemerkenswerten archäologischen Fund gemacht: ein spätbronzezeitliches Ringdepot, das auf die Zeit zwischen 1300 und 1100 vor Christus datiert wird.

Funde & Befunde
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Illustration zur Entwicklung der Schreibweise der Zahl "2". Bild: Christian Casey

Wie sich handschriftliche Schriftsysteme im Laufe der Zeit entwickelt haben – das erforscht aktuell das internationale Forschungsprojekt »The Principles of Handwritten Script Evolution« der Freie Universität Berlin und der Hebrew University of Jerusalem.

Forschung
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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