Schwerpunktthemen

Pompeji - Nola - Herculaneum
Seit über 250 Jahren faszinieren die antiken Ausgrabungsstätten am Vesuv die Menschen - und zählen fast genauso lange zum Kanon der europäischen Tourismusziele. Der Vesuv hat mit seinen Ausbrüchen das Leben der verschiedensten Epochen auf eine Art und Weise konserviert, die einmalig ist. Für die Archäologie sind solche Katastrophen ein »Glücksfall«, für die damaligen Menschen bedeuteten die Ausbrüche Verlust der Heimat und in vielen Fällen Verlust des Lebens. Und doch sind die Menschen nach jeder Katastrophe immer wieder an den Fuß des Vulkans zurückgekehrt, haben die fruchtbaren Hänge genutzt und vermutlich die Gefahr vergessen.
AntikeRömische Kaiserzeit
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Das Phänomen Varusschlacht
»2000 Jahre Varusschlacht": Was macht die Popularität dieses Ereignisses aus, das nicht nur den Geschichtsinteressierten in Deutschland geläufig ist? Wieso ergibt dieses Ereignis, über das wir eigentlich nicht sonderlich detailreich informiert sind, genügend Material für gleich drei Ausstellungen und zahlreiche Nebenausstellungen rund um das Jubiläum in diesem Jahr? Und wo hat diese Schlacht eigentlich stattgefunden? Diese Fragen führen uns in diesem Schwerpunktthema nicht nur zu den Ausgrabungen in Kalkriese, sondern vor allem auch zu den Wurzeln des Germanenbildes des 19. und 20. Jahrhunderts.
Römische KaiserzeitKonflikte & Krisen
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Archäoastronomie
Seit Urzeiten fasziniert der Sternenhimmel die Menschen. In vielen Kulturen spielte der Lauf von Sternen, Mond und Sonne eine wichtige Rolle, eine Sonnenfinsternis konnte den Lauf der Geschichte beeinflussen. Wichtige Entdeckungen der letzten Jahre wie die Himmelsscheibe von Nebra oder das Sonnenobservatorium von Goseck haben ein neues Licht auf die astronomischen Kenntnisse unserer Vorfahren geworfen. Welche Rolle die Himmelsbeobachtungen in der Menschhheitsgeschichte spielten ist eine der wesentlichen Fragen, mit denen sich die Archäoastronomie befasst. Dieses Schwerpunktthema beleuchtet schlaglichtartig einige Aspekte dieser spannenden Disziplin.
Archäoastronomie
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Am Rand der keltischen Welt
Im 3. Jahrhundert v. Chr. kommt Bewegung in die deutschen Mittelgebirge. Zwischen Thüringer Wald im Osten und dem Rhein im Westen errichten die nördlichen Nachbarn der Kelten zahlreiche Befestigungsanlagen. Die Gründe für diesen Bauboom bleiben vorerst noch unklar. War es eine Krisenzeit oder wollten die Menschen neben Kleidung und Schmuck mehr vom begehrten »keltischen« Lebenstil kopieren?
Das Pferd
Das Pferd und der Mensch - das ist eine über 40.000 Jahre alte Beziehung, die jedoch erst seit knapp 4000 bis 5000 Jahre enger geworden ist. Das Pferd wurde Partner und nicht Gejagter. Ralf Baumeister, Karlheinz Steppan und Markus Vosteen folgen den Pferden auf den Spuren ihrer Domestikation und erläutern die Bedeutung die das Pferd seither in den menschlichen Kulturen einnimmt.
AusstellungenPaläolithikumUmwelt & KlimaErnährung
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Burgenarchäologie im Friaul
Lange Zeit war die Erforschung von Burgen lediglich auf deren militärhistorische Bedeutung ausgerichtet. Dass die moderne Burgenarchäologie mehr aus diesen markanten mittelalterlichen Bauwerken lesen kann, zeigen Holger Grönwald, Kornelia Kilian und Bert Krüger, die im Rahmen eines studentischen Praktikums der Humboldt-Universität zu Berlin mit einem internationalen Team auf der Burg Cucagna im Friaul gegraben haben.
AusgrabungItalienMittelalterWehrbauten
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Experimentelle Archäologie
Wie wurden die Häuser gebaut, wie wurden Klingen geschmiedet, wie saß der »Keltenfürst von Hochdorf« auf seiner Kline und wie wurden Erze verhüttet ? Diesen und anderen Fragen gehen Archäologen nicht nur theoretisch nach. Einige Ergebnisse lesen sie in den Beiträgen von Mamoun Fansa, Gert Goldenberg, Matthias Jung, Rüdiger Kelm und Matthias Reinauer.
Experimentelle Archäologie
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Mythos Neandertaler
In vielen Köpfen steckt noch immer die Vorstellung vom Neandertaler als kraftstrotzendem Dummkopf. Seit seiner Entdeckung im Jahre 1856 wurde viel über die Lebensweise und die Fähigkeiten dieser altsteinzeitlichen Menschenart gestritten. War der Neandertaler ein tumber Tor oder ein toller Typ? Was die aktuelle Forschung zu diesem Thema sagt, erfahren Sie in den Beiträgen von Alfred Czarnetzki, Erich Leverkus, Jörg Orschiedt, Carsten M. Pusch, Ralf W. Schmitz, Erik Trinkaus und Susanne Wiermann.
PaläolithikumHomo neanderthalensisEvolution
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Der Limes
Der Obergermanisch-Raetische Limes soll in die Liste des »Weltkulturerbes« der UNESCO aufgenommen werden. Mit 550 km Länge stellt er eines der gewaltigsten Bauwerke der Antike in Mitteleuropa dar, das auch heute noch mit seinen sichtbaren und unsichtbaren Hinterlassenschaften Gegenstand der Forschung ist. Mit Beiträgen von Thomas Becker, Martin Kemkes, Marcus Reuter, Egon Schallmayer, Markus Scholz und Andreas Thiel.
Limes
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Die Alamannen
Wer waren die »Alamanni« und woher kamen sie? Was läßt sich anhand der archäologischen Befunde über das Leben an der Grenze zum römischen Reich ablesen? Waren ihre Höhensiedlungen Herrschersitze oder Fluchtburgen? Wie (und warum) wurden die Alemannen schließlich zu Christen? Und was machen alemannische Schwerter in Japan? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich die Beiträge von Dr. Christel Bücker, Prof. Dr. Dieter Geuenich, Dr. Michael Hoeper, Niklot Krohn und Stefan Mäder M.A.
Alamannen
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Syrien
Begleiten Sie uns auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Orients! In unserem Dezemberthema können Sie Interessantes über die Entstehung von Städten in der frühen Bronzezeit erfahren, an einer Führung durch das antike Palmyra teilnehmen, die Toten Städte kennenlernen, einen Pilger nach Resafa begleiten und eine der mächtigsten Kreuzfahrerburgen entdecken. Mit Beiträgen von Dr. Sebastian Brather, Stefan Eismann M.A., Hubert Fehr M.A., Prof. Dr. Marlies Heinz, Marcus G. Meyer M.A.
SyrienFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientRömische KaiserzeitSpätantike & FrühmittelalterMittelalter
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Musikarchäologie
Die Erforschung der Klangwelten früherer Epochen ist ein äußerst schwieriges Unterfangen. Welche Aussagen lassen sich anhand von archäologischen Funden zu Geräuschen und Klängen der Vergangenheit machen? Ist es gar möglich, Musik, die schon vor Jahrhunderten verhallt ist, wieder zum Leben zu erwecken? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich die Artikel von Prof. Dr. Ricardo Eichmann, Dr. Dietrich Hakelberg, Prof. Dr. Ellen Hickmann und Dr. Sabine Schuster.
Musikarchäologie
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Fürstengräber
Ines Balzer M.A., Hubert Fehr M.A. und Ilona Knapp M.A. beleuchten das Phänomen herausragender Bestattungen von der frühen Bronzezeit bis zum frühen Mittelalter.
BronzezeitEisenzeitSpätantike & FrühmittelalterFürstengräber
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