Neues bei Archäologie Online

Neues Forum

Neues Archäologie Online Forum

Das Forum von Archäologie Online ist auf einen neuen Server umgezogen!

Nachdem die alte Foren-Software schon etwas sehr in die Jahre gekommen war, wurde es Zeit, das Forum aufzufrischen. Dabei hat es nicht nur einen neuen Unterbau bekommen, sondern auch einen Facelift. Damit sieht das Ganze sieht nicht nur frischer aus, sondern ist auch deutlich moderner, intuitiver und benutzerfreundlicher geworden. Ganz nebenbei hat das Forum auch eine neue Adresse spendiert bekommen.

Die symbolische Darstellung des Kosmos im hethitischen Felsheiligtum Yazılıkaya

Wie sah der Kosmos der Hethiter aus? Eberhard Zangger und E. C. Krupp glauben die Antwort im Felsheiligtum von Yazılıkaya in der heutigen Türkei gefunden zu haben. Sie identifizieren in den Darstellungen auf den Reliefs die drei kosmischen Ebenen Erde, Himmel und Unterwelt.

Veröffentlichungen
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Das neolithische Produktionszentrum »Pürkelguter Hochfeld«

Die Silexinventare jungsteinzeitlicher Fundstellen der Region Regensburg beinhalten stets zu einem sehr hohen Anteil Artefakte aus gebändertem Hornstein. Dieses Material aus dem Silexabbau von Arnhofen bildete nach modernen Schätzungen den Rohstoff für mehrere Millionen Rohklingen. Es ist recht einleuchtend, dass eine derartige Menge nicht nur für den Eigenbedarf der umliegenden Siedlungen bestimmt war. Eine Analyse von Alexander Binsteiner.

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Artikel von Ulrich Werz

Viele der Symbole und Zeichen, die in Papyri, in Inschriften oder auf Münzen begegnen, sind mittlerweile als digitale Fonts verfügbar. Generiert für die gängigen Betriebssysteme Mac oder Windows können sie mit den dort installierten Schreibprogrammen benutzt werden. Der Artikel soll nun Schritt für Schritt zeigen, wie noch nicht vorhandene Symbole und Zeichen in digitale Fonts umgearbeitet werden können.

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Einige neue Gedanken - Artikel von Peter Kurzmann

Nicht alle Details des fast siebzig Meter langen »Teppich von Bayeux« sind hinreichend geklärt. Es finden sicher immer noch Darstellungen von Gegenständen, über deren Interpretation man diskutieren kann. Der Mittelalterarchäologe Peter Kurzmann hat sich mit dieser einzigartigen Datenquelle befasst und bringt einige neue Deutungsvorschläge.

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#stayhome

Museen und Universitäten haben geschlossen, selbst in den Denkmalämtern ist plötzlich der Begriff »Home-Office« kein Fremdwort mehr - das Virus SARS-CoV-2 lässt auch die Archäologie nicht unberührt. Auf einer Sonderseite beleuchten wir schlaglichtartig, wie Archäologinnen und Archäologen mit der ungewohnten Situation umgehen und stellen einige Angebote vor, die als Reaktion darauf entstanden sind.

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Fundkonzentration im Graben

Zu den (vorläufigen) Endergebnissen der wissenschaftlichen Auswertung des außergewöhnlichen Fundplatzes Herxheim bei Landau – Artikel von Andrea Zeeb-Lanz

Vor nunmehr fast 16 Jahren begann die intensive Auswertung der Grabungen in einer jungsteinzeitlichen Siedlung der linienbandkeramischen Kultur mit doppeltem Grabenwerk am Westrand des Dorfes Herxheim. Vor allem die umgebende Grabenanlage und die darin enthaltenen Materialien sollten sich als eines der absoluten Highlights der europäischen Vorgeschichtsforschung entpuppen; mittlerweile hat der Fundplatz weltweit die Aufmerksamkeit der archäologischen Fachwelt auf sich gezogen. Im August 2019 erschien der zweite Band der Forschungsergebnisse mit der vorläufigen Gesamtinterpretation des Platzes, ein Anlass, um diesen bedeutenden Fundort auch in Archäologie Online einmal Revue passieren zu lassen.

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Ausgrabung auf dem Belziger Galgenberg

Ursprünglich ein bronzezeitlicher Grabhügel, diente der Galgenberg in Bad Belzig ab der Frühen Neuzeit als Richtstätte zur Vollstreckung von Todesurteilen und als Bestattungsplatz für Selbstmörder und andere Verstorbene, denen eine Beisetzung auf dem christlichen Friedhof verwehrt blieb. Welche Aussagen archäologische Untersuchungen an Orten wie diesem ermöglichen, zeigt Marita Genesis in diesem Bericht über die 2018 durchgeführten Ausgrabungen.

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Es geht aufwärts

Das Jahr 2019 geht in die Geschichte von Archäologie Online ein als das Jahr, in dem erstmalig die laufenden Kosten vollständig durch die eingegangenen Unterstützungsbeiträge gedeckt werden konnten. Allen Unterstützern, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, sei hiermit herzlich gedankt.

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Der Brite James Mellaart (1925–2012) zählt zu den schillerndsten Forscherpersönlichkeiten in der Archäologie Anatoliens. Praktisch im Alleingang erschloss er die Jungsteinzeit in Kleinasien, indem er Ausgrabungen an den Siedlungsplätzen Beycesultan, Hacılar Höyük und Çatalhöyük anregte und durchführte. Die Aufarbeitung seines Nachlasses zeigte allerdings, dass Mellaart nicht nur ein charismatischer Altertumskundler war, sondern auch Fälschungen anfertigte, mit denen er seine Theorien untermauern wollte. Ein Artikel von Eberhard Zangger

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Sonnenuntergang zur Wintersonnenwende

Die Beobachtung des Sternenhimmels spielte für die kultischen Rituale der hethitischen Zivilisation in Kleinasien eine große Rolle, wie zahlreiche Inschriften aus Ḫattuša belegen. Unweit der Hauptstadt des hethitischen Großreiches liegt das zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Felsheiligtum von Yazılıkaya. Mehr als 90 Götterfiguren wurden dort im 13. Jh. v. Chr. als Relief in den Fels geschlagen. Waren dies lediglich Darstellungen von Gottheiten oder steckt mehr hinter den Abbildungen? Der Geoarchäologe Eberhard Zangger und die Altertumswissenschaftlerin Rita Gautschy schlagen eine weitergehende Deutung vor: Das Felsheiligtum habe auch eine Kalenderfunktion gehabt. In diesem Artikel schildert Zangger die These und die Vorgehensweise bei der Suche nach neuen Antworten.

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