Neues bei Archäologie Online

Neuer Artikel: Herxheim – ein rituelles Zentrum der Bandkeramik mit Menschenopfern und hohem Zerstörungspotential

Fundkonzentration im Graben

Zu den (vorläufigen) Endergebnissen der wissenschaftlichen Auswertung des außergewöhnlichen Fundplatzes Herxheim bei Landau – Artikel von Andrea Zeeb-Lanz

Vor nunmehr fast 16 Jahren begann die intensive Auswertung der Grabungen in einer jungsteinzeitlichen Siedlung der linienbandkeramischen Kultur mit doppeltem Grabenwerk am Westrand des Dorfes Herxheim. Vor allem die umgebende Grabenanlage und die darin enthaltenen Materialien sollten sich als eines der absoluten Highlights der europäischen Vorgeschichtsforschung entpuppen; mittlerweile hat der Fundplatz weltweit die Aufmerksamkeit der archäologischen Fachwelt auf sich gezogen. Im August 2019 erschien der zweite Band der Forschungsergebnisse mit der vorläufigen Gesamtinterpretation des Platzes, ein Anlass, um diesen bedeutenden Fundort auch in Archäologie Online einmal Revue passieren zu lassen.

Ausgrabung auf dem Belziger Galgenberg

Ursprünglich ein bronzezeitlicher Grabhügel, diente der Galgenberg in Bad Belzig ab der Frühen Neuzeit als Richtstätte zur Vollstreckung von Todesurteilen und als Bestattungsplatz für Selbstmörder und andere Verstorbene, denen eine Beisetzung auf dem christlichen Friedhof verwehrt blieb. Welche Aussagen archäologische Untersuchungen an Orten wie diesem ermöglichen, zeigt Marita Genesis in diesem Bericht über die 2018 durchgeführten Ausgrabungen.

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Es geht aufwärts

Das Jahr 2019 geht in die Geschichte von Archäologie Online ein als das Jahr, in dem erstmalig die laufenden Kosten vollständig durch die eingegangenen Unterstützungsbeiträge gedeckt werden konnten. Allen Unterstützern, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, sei hiermit herzlich gedankt.

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Der Brite James Mellaart (1925–2012) zählt zu den schillerndsten Forscherpersönlichkeiten in der Archäologie Anatoliens. Praktisch im Alleingang erschloss er die Jungsteinzeit in Kleinasien, indem er Ausgrabungen an den Siedlungsplätzen Beycesultan, Hacılar Höyük und Çatalhöyük anregte und durchführte. Die Aufarbeitung seines Nachlasses zeigte allerdings, dass Mellaart nicht nur ein charismatischer Altertumskundler war, sondern auch Fälschungen anfertigte, mit denen er seine Theorien untermauern wollte. Ein Artikel von Eberhard Zangger

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Sonnenuntergang zur Wintersonnenwende

Die Beobachtung des Sternenhimmels spielte für die kultischen Rituale der hethitischen Zivilisation in Kleinasien eine große Rolle, wie zahlreiche Inschriften aus Ḫattuša belegen. Unweit der Hauptstadt des hethitischen Großreiches liegt das zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Felsheiligtum von Yazılıkaya. Mehr als 90 Götterfiguren wurden dort im 13. Jh. v. Chr. als Relief in den Fels geschlagen. Waren dies lediglich Darstellungen von Gottheiten oder steckt mehr hinter den Abbildungen? Der Geoarchäologe Eberhard Zangger und die Altertumswissenschaftlerin Rita Gautschy schlagen eine weitergehende Deutung vor: Das Felsheiligtum habe auch eine Kalenderfunktion gehabt. In diesem Artikel schildert Zangger die These und die Vorgehensweise bei der Suche nach neuen Antworten.

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Moai auf der Osterinsel

2018 war für uns ein ereignisreiches Jahr, das einiges an Arbeit aber auch viele Erfolgserlebnisse brachte. Sehr gefreut haben wir uns über die vielen positiven Reaktionen auf das neue (auch mobiltaugliche) Erscheinungsbild und über die wertvolle Unterstützung durch unsere Leser. Ein Meilenstein für uns war, dass wir alle noch im alten Layout erschienenen 276 Artikel neu setzen und freischalten konnten, womit Archäologie Online inhaltlich nun wieder »vollständig« ist. Auch weitere wichtige Mosaiksteine wie das Autorenverzeichnis und den Veranstaltungskalender, die anfangs noch fehlten, konnten wir zwischenzeitlich wieder ergänzen und auch das Design des Diskussionsforums den übrigen Seiten angleichen. Dafür, dass das alles »nebenbei« zu erledigen war, hat es erstaunlich gut geklappt. Ihre Unterstützung war uns dabei eine große Hilfe und dafür wollen wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.

Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Start in das Jahr 2019!
Ihr Archäologie Online Team

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Phoenix

Nachdem unser Server für einen Zeitraum von etwa 20 Stunden nicht mehr erreichbar war, haben wir schon überlegt, ob wir unser Portal nicht besser umbenennen sollten in Archäologie Offline - aber seit Freitag Vormittag sind wir wieder auf Sendung! Die Namensänderung kann also bis auf weiteres entfallen.

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Autoren

Damit der Umzug der Seiten auf den neuen Server fristgerecht erfolgen konnte, mussten wir beim Relaunch Ende letzten Jahres die Fertigstellung einiger Bereiche zurückstellen. Dazu gehörte auch das Verzeichnis der Autoren, die Beiträge für Archäologie Online verfasst haben. Nachdem wir die Programmierung der dafür nötigen Komponenten kürzlich fertig stellen konnten, ist das Autorenverzeichnis nun wieder verfügbar.

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Teaser Schwerpunktthema Ägypten

Wer Archäologie Online schon länger kennt, hat sicher auch schon Artikel aus dem einen oder anderen unserer mittlerweile 16 Schwerpunktthemen gelesen. Dort haben wir seit unserem Start im Jahr 2000 zu den verschiedensten Themen jeweils mehrere Artikel veröffentlicht - so ist eine erhebliche Anzahl an Seiten zustande gekommen, die wir zum Relaunch Ende letzten Jahres nicht mehr alle in das neue Layout übertragen konnten und sind daher erst einmal mit einem Teil der Themenseiten gestartet. Seither haben wir weiter daran gearbeitet und können nun mitteilen, dass jetzt alle seither veröffentlichen Schwerpunktthemen wieder online sind.

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Bis vor kurzem lief unser Forum noch auf dem alten Server - nun ist auch dieser Bereich auf den neuen Server umgezogen, die Software auf dem neuesten Stand und auch das Layout dem neuen Erscheinungsbild der übrigen Seiten angepasst. Damit ist ein weiterer Meilenstein im Projekt »Relaunch« erreicht.

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Die Gewinner unserer Verlosungsaktion "Klimagewalten" stehen nun fest und wurden bereits per Mail benachrichtigt. An dieser Stelle sei uns der Hinweis erlaubt, dass der freie Eintritt, den es zu gewinnen gab, nicht nur für die Sonderausstellung »Klimagewalten - Treibende Kraft der Evolution« gilt (die nur noch wenige Tage läuft), sondern bis zum Ende des Jahres 2018 für den Besuch des Landesmuseums Halle genutzt werden kann. Die ebenfalls verlosten Ausstellungskataloge werden in den nächsten Tagen auf den Postweg gebracht.

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