Alle Artikel

nach Erscheinungsdatum

Forschung beschleunigen und eine Kultur der Offenheit fördern
Mit ihrer im Juli 2017 gegründeten Reihe ermöglicht die DGUF das Publizieren von Grabungsberichten, ohne dass notwendigerweise eine tiefgehende wissenschaftliche Bearbeitung dazugehört. Die Quellen erscheinen parallel online und als gedrucktes Buch. So können Primärquellen schnell und mit hoher Reichweite sowohl für die Wissenschaft als auch für interessierte Bürger zugänglich gemacht werden - und die Ausgräber erreichen mehr Sichtbarkeit für ihre wertvolle Arbeit als bisher. Frank Siegmund und Diane Scherzler stellen die neue Monografienreihe vor.
ForschungVeröffentlichungen
Lesen
Eine Grundlage für künftige wirtschaftsarchäologische Forschungen zur Bronzezeit
Für ihre Masterarbeit »Arbeitsaufwandsberechnungen zu Bronzeartefakten – Diachroner Vergleich von Aufwand und Wert in Mitteleuropa« wurde Johanna Brinkmann (Uni Kiel) mit dem Deutschen Studienpreis für Archäologie 2017 der DGUF ausgezeichnet. Die Laudatorin Prof. Dr. Carola Metzner-Nebelsick (Universität München) bezeichnete die Arbeit als Grundlage für weitere wirtschaftsarchäologische Forschungen und künftige bedeutende Referenzquelle. Wir haben mit der Preisträgerin, die derzeit in Kiel an ihrer Promotion arbeitet, gesprochen.
ForschungWirtschaft
Lesen
Große Umfrage unterstreicht hohe Wertschätzung der Archäologie in Deutschland
Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland an Archäologie und Altertum ist hoch, deutlich stärker beispielsweise als an Politik und höher als an Kultur allgemein. Das sind Kernergebnisse einer von Studierenden an der Universität Düsseldorf durchgeführten Umfrage, die Frank Siegmund in diesem Artikel vorstellt.
Archäologie & Gesellschaft
Lesen
Intensive Debatten auf Augenhöhe
In einem Online-Forum debattieren seit 6. März derzeit mehr als 160 Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer über eine berufsständische Organisation für die Archäologie: Braucht man so etwas, gibt es so etwas bereits, was muss und was kann eine solche Organisation realistischerweise leisten? Im Mittelpunkt der Debatte stehen prekäre Beschäftigungsverhältnisse, problematische Zeitverträge ebenso wie das Fehlen breit akzeptierter Qualitäts- und Sozialstandards in Grabungsfirmen. Ein Aufruf zur aktiven Mitsprache von Diane Scherzler und Frank Siegmund.
Archäologie & GesellschaftArchäologie als BerufPolitik
Lesen
Hessen hat ein neues Denkmalschutzgesetz
Ende 2016 wurde das Hessische Denkmalschutzgesetz (HDSchG) novelliert. Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) und andere Fachverbände hatten im Vorfeld zahlreiche Verbesserungsvorschläge eingebracht, die allerdings nur zu geringen Teilen in das neue Gesetz eingeflossen sind. Herausgekommen ist bei dem Verfahren ein Denkmalschutzgesetz, das nur wenig am vorherigen Status quo ändert. Die wenigen Neuerungen und vielen Mängel führen Frank Siegmund und Till Kemper in diesem Artikel auf.
PolitikDenkmalschutz
Lesen
Alle Bände der »Archäologischen Informationen« seit Jg. 1/1972 jetzt im Open Access verfügbar
Die Archäologischen Informationen haben mit dem Jahrgang 2013 den Schritt in den Open Access gewagt: Parallel zu den weiterhin gedruckten Bänden erscheint die Zeitschrift seitdem auch online, und zwar ohne Sperrfrist, ohne Autorengebühren und gänzlich frei zugänglich. Mit einem Retrodigitalisierungsprojekt gelang es, nun auch die älteren Jahrgängen 1972-2012 online bereitszustellen.
Veröffentlichungen
Lesen
Weitere Untersuchungen zur neolithischen Sternkarte von Tal-Qadi auf Malta
Neue Überlegungen, viele Kommentare und der Austausch mit Kollegen veranlassten Peter Kurzmann seinen 2014 bei Archäologie Online erschienen Artikel »Die neolithische Sternkarte von Tal-Qadi, Malta« in einer überarbeiteten Version erneut zu publizieren. Zumal er vom National Museum of Archaeology in Valletta die Möglichkeit erhalten hatte, die neolithische Kalksteintafel, die vermutlich die Plejaden darstellt, im Original zu untersuchen.
SüdeuropaBronzezeitKult & ReligionArchäoastronomie
Lesen
Homo sapiens auf dem Vormarsch
Alexander Binsteiner stellt eine paläolithische Fundstelle im oberösterreichischen Bezirk Perg vor, die bisher nicht im Fokus der Fachwelt steht. Auf einer Niederterrasse über der Donau wurden bisher hunderte von Artefakten gefunden, darunter Silexformen und Schmuckgegenstände aus dem Aurignacien.
ÖsterreichSteinzeitKleidung & Schmuck
Lesen
Eine neue Kultur des Lesens: Die »Archäologischen Informationen« im Open Access
Schon vor ihrem Gang in den Open Access im Oktober 2013 war die Zeitschrift "Archäologische Informationen" im Fach gut verbreitet. Die weltweite Verfügbarkeit, gut durchdachte redaktionelle Prozesse sowie die enge Zusammenarbeit mit der Universitätbibliothek Heidelberg haben der "ArchInf" mittlerweile ein international hervorragendes Renommee beschert und sie zum Ort der Debatte über Open Access und Open Data in der Archäologie gemacht. Wir haben mit PD Dr. Frank Siegmund, Herausgeber der ArchInf, und mit Dr. Maria Effinger von der Universitätsbibliothek Heidelberg gesprochen.
Veröffentlichungen
Lesen
Glashandwerker im Frühmittelalter
Was wissen wir über die Arbeit und Stellung der Glashandwerker im Frühmittelalter? Martin Zimmermann hat die historischen Quellen des 8. bis 11. Jahrhunderts zusammengetragen und zeichnet das Bild eines sich über die Jahrhunderte verändernden Berufsstandes nach.
Spätantike & FrühmittelalterGesellschaftWirtschaft
Lesen
Fälschungsverdacht in Bernstorf – Die Fortsetzung
Als im Jahr 1998 im Umfeld der mittelbronzezeitlichen Befestigungsanlage im bayerischen Bernstorf mehrere Gold- und Bernsteinobjekte gefunden wurden, galten sie als Nachweis für Handelsbeziehungen mit dem Mittelmeerraum. Doch seit einigen Jahren ziehen Analysen und Expertisen die Echtheit des Fundes in Zweifel, die für die Funde zuständige Archäologische Staatsammlung in München hält dagegen. Alexander Binsteiner kommentiert den Streitfall.
ForschungBronzezeit
Lesen
Die »Tübinger Thesen zur Archäologie«
Bürgerbeteiligung, die Selbstbestimmtheit der archäologischen Fachwissenschaft und das Verhältnis von Forschung und Öffentlichkeit waren die Themen der DGUF-Jahrstagung im Mai 2015. Ein wichtiges Ergebnis der Diskussionen auf der Tagung waren die »Tübinger Thesen zur Archäologie«. Diane Scherzler und Frank Siegmund stellen die Thesen in diesem Beitrag vor.
Archäologie & GesellschaftArchäologie als BerufPolitik
Lesen
Der IS finanziert sich durch Antikenraub?
Seit anderthalb Jahren liest man vom Raub und Verkauf von Antiken durch den sogenannten Islamischen Staat (IS). Doch ein definitiver Beweis wurde erst im Sommer 2015 von den Fernsehjournalisten Esther Saoub und Amir Musawy veröffentlicht. Wie schwer es ist, die These des Antikenraubs journalistisch sauber zu recherchieren und sie mit harten Fakten zu untermauern, beschreiben die beiden Journalisten in der Zeitschrift »Archäologische Informationen« vom November 2015. Ein Resümee von Frank Siegmund.
Naher OstenDenkmalschutz
Lesen
Capacity Building in Krisenregionen
Das Haschemitische Königreich Jordanien zählt 6,7 Millionen Einwohner und beherbergt derzeit 750.000 Flüchtlinge vor allem aus Syrien. Schon jetzt beginnen jordanische Einrichtungen in Kooperation mit dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) damit, den Flüchtlingen Perspektiven für den künftigen Wiederaufbau nach einer Beendigung der Krise in ihrer Heimat zu bieten, indem sie dies in bestehende Projekte einbeziehen, Kompetenzen vermitteln und Leitfäden für den Umgang mit zerstörten Städten und Denkmälern entwickeln. Denn nur ein ausgezeichnet qualifizierter wissenschaftlicher und handwerklicher Nachwuchs ist in der Lage, die notwendigen Arbeiten zum Wiederaufbau in Krisenregionen durchzuführen, zu koordinieren und so die Zukunft zu sichern. Ein Bericht über aktuelle und geplante Maßnahmen.
Naher OstenKonflikte & Krisen
Lesen
Die Verbreitung der Arnhofener Plattenhornsteine im Alt- und Mittelneolithikum entlang der Donauroute nach Niederösterreich
Durch eine flächendeckende Gesamtaufnahme der Hornsteinimporte in Ober- und Niederösterreich kann Alexander Binsteiner die Distributionswege bayerischer Jurahornsteine im Neolithikum immer besser rekonstruieren. Die Grenze des Verbreitungsgebietes der Hornsteine scheint im österreichischen Kamptal erreicht: 450 Kilometer entfernt von der »Quelle«.
SteinzeitHandel
Lesen
»Revolution Jungsteinzeit. Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen«
Mit einer Laufzeit von zwei Jahren und drei Ausstellungsorten bietet die Landesausstellung Nordrhein-Westfalen ausreichend Gelegenheiten für einen Besuch. Ob der sich lohnt und was Sie dort erwartet, erfahren Sie in der Besprechung von Frank Siegmund.
AusstellungenNeolithikum
Lesen
Ansporn und Ermahnung: Die Forderung des Papstes nach Kulturgutschutz in der Enzyklika »Laudato Si'«
Die im Juni 2015 erschienene Enzyklika von Papst Franziskus ist ein Ansporn für alle, die sich für die Erhaltung von Denkmälern einsetzen - und zugleich auch eine Ermahnung für die treuhänderischen Verwalter des kulturellen Erbes. Ein Kommentar von Diane Scherzler.
Denkmalschutz
Lesen
Die Puntfahrten als Archetypus späterer Entdeckungsreisen
Die altägyptischen Expeditionen in das sagenhafte Land Punt sind wohl die ersten überlieferten Entdeckungsreisen der Menschheitsgeschichte. In seinem Artikel gibt Volker Matthies einen Überblick über die fach- und populärwissenschaftliche Einordnung dieser Fahrten.
NordafrikaHandel
Lesen
Funde mit Seltenheitswert
Die Forschung der letzten Jahre hat immer deutlicher herausgestellt, dass zwischen Bayern und Österreich während der Jungsteinzeit sehr intensive Verbindungen herrschten. Entlang der Donau wurde Silexmaterial aus bayerischen Abbaugebieten bis nach Niederösterreich verhandelt. Aus diesem Rohstoff sind auch drei sehr seltene Silexdolche, die im oberösterreichischen Innviertel und in Niederösterreich an der Donau gefunden wurden.
DeutschlandÖsterreichNeolithikumHandel
Lesen
DFG und Europäischer Forschungsrat über Open-Access-Publizieren in der Archäologie
Wie will die Archäologie mit »Open Access & Open Data« umgehen? Welche Möglichkeiten eröffnen sich hierdurch für das Fach und welche Strukturen werden dafür benötigt? Aus Sicht von Vertretern der DFG und des Europäischen Forschungsrates nehmen die Geisteswissenschaften allgemein in diesen Fragen eine zu zögerlichen Haltung ein. Vor diesem Hintergrund fordert Frank Siegmund eine aktive Teilnahme der archäologischen Wissenschaften an der Gestaltung von Open Access und Open Data.
Veröffentlichungen
Lesen
Werbung