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Nachrichten aus der Archäologie

Späte Neandertaler auf der Schwäbischen Alb nutzten ausgeklügelte Techniken

Mittelpaläolithischer Kern aus der Heidenschmiede

Ein Team der Universität Tübingen belegt anhand von Funden bei Heidenheim an der Brenz, dass Menschen der Mittleren Altsteinzeit mit ausgeprägtem Arbeitsgedächtnis und viel Geschick an die Herstellung von Steinwerkzeugen gingen.

Ausgrabung bei Lichtenberg
Klimatisch bedingte Landschaftsentwicklung in Warmzeiten

Neues Puzzleteil zum Verständnis künftiger natürlicher Systeme

Die Eem-Warmzeit vor 120.000 Jahren ist klimatisch vergleichbar mit den Prognosen für das spätere 21. Jahrhundert. Im hannoverschen Wendland wurde erforscht, wie Landschaften unter natürlichen Bedingungen – ohne zusätzlichen Einfluss des Menschen – auf Klimaänderungen reagieren. Dabei gelang auch der Nachweis der bisher nördlichsten Neandertalersiedlung der letzten Warmzeit. Weiterlesen
| Forschung
Grabungsgelände Luftbild
Archäologie im Hinterhof

Mittelalterliche und frühneuzeitliche Siedlungsgeschichte im Paderborner Stadtkern

Seit einigen Monaten eine Baufläche an der Paderborner Mühlenstraße unter fachlicher Begleitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) intensiv archäologisch untersucht. Am ehemaligen Standort des Clubs »Red House« kamen Befunde aus der Zeit der ottonischen Herrscher (10. Jahrhundert) und bis hinein in die jüngste Neuzeit zutage - mehr als es die Eintragung in das Urkataster von 1831 annehmen ließ. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Frühmittelalterliche Fibeln
Nachweis für 900 Jahre Siedlungskontinuität am Oelder Uthof
Ausgrabungen im Neubaugebiet Oelde-Weitkamp (Kreis Warendorf), die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) begleitete, hatten bereits 2002 bis 2004 interessante Ergebnisse erbracht. Weitere Grabungen zeigen nun, dass die erst im 19. Jahrhundert aufgegebene Hofstelle Uthof schon im 10. Jahrhundert bestand. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Kurz notiert

Jugendliche Welterbe-Botschafter

3D-Rekonstruktion des untertägigen Bergbaubetriebes

Seit zwei Jahren sind die Silberbergwerke von Dippoldiswalde Bestandteil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. In dem grenzübergreifenden Projekt »Archaeomontan@School« wird die einzigartige montane Kulturlandschaft der Dippoldiswalder Bergwerke nun den Weg in die Klassenzimmer finden.

Wattenmeer mit Siedlungsbefunden
Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft: Archäologischer Klimagipfel in Kiel
Um den weltweiten Forschungsstand zu Sozialarchäologie und Klimawandel zu diskutieren, findet am 6. September an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) der Summit on Social Archaeology of Climate Change (SACC) statt. Das Treffen findet in Verbindung mit der Jahrestagung der European Association of Archaeologists (EAA) statt, die in diesem Jahr vom 6.-11. September als virtuelles Format von der Johanna-Mestorf-Akademie organisiert wird. Weiterlesen
| Archäologie & Gesellschaft
3D-Modell der Ausgrabungen im Hohle Fels
High-Tech unter Tage

Systematische 3D-Dokumentation von Höhlenfundstellen, historischen Bergwerksstollen und Schächten in Baden-Württemberg

Die dreidimensionale Dokumentation von eiszeitlich und nacheiszeitlich genutzten Höhlenfundplätzen in Baden-Württemberg ist Ziel einer Arbeitsgruppe des Referats »Zentrale Dienste und Denkmalforschung« im Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart. Zu den vielfältigen Einzelprojekten zählen unter anderem Höhlenfundplätze der Schwäbischen Alb, von denen einige zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Weiterlesen
| Digitale Technologien

Die neuesten Artikel

Die symbolische Darstellung des Kosmos im hethitischen Felsheiligtum Yazılıkaya
Wie sah der Kosmos der Hethiter aus? Eberhard Zangger und E. C. Krupp glauben die Antwort im Felsheiligtum von Yazılıkaya in der heutigen Türkei gefunden zu haben. Sie identifizieren in den Darstellungen auf den Reliefs die drei kosmischen Ebenen Erde, Himmel und Unterwelt.
VeröffentlichungenTürkeiFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientFelsbildforschungArchäoastronomieKult & Religion
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Das alt- und mittelneolithische Produktionszentrum für Arnhofener Hornsteinklingen auf dem »Pürkelguter Hochfeld«
Die Silexinventare jungsteinzeitlicher Fundstellen der Region Regensburg beinhalten stets zu einem sehr hohen Anteil Artefakte aus gebändertem Hornstein. Dieses Material aus dem Silexabbau von Arnhofen bildete nach modernen Schätzungen den Rohstoff für mehrere Millionen Rohklingen. Es ist recht einleuchtend, dass eine derartige Menge nicht nur für den Eigenbedarf der umliegenden Siedlungen bestimmt war. Eine Analyse von Alexander Binsteiner.
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Archäologie Online Update
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