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Nachrichten aus der Archäologie
Siedlung aus dem 3. bis 5. Jahrhundert n.Chr. bei Liebersee (Belgern-Schildau) ausgegraben
In Liebersee (Landkreis Nordsachsen) wurde eine ländliche Siedlung aus der Spätantike ausgegraben. Langhäuser, Grubenhäuser und Textilfunde belegen eine selbstversorgende Gemeinschaft. Ein Brandereignis könnte ihr Ende markieren. Weiterlesen
| Ausgrabungen
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Frühe Homininen: Ein Blick in die Vergangenheit mit Röntgenstrahlen
Waren Australopithecus und Paranthropus Zweibeiner oder Baumbewohner? Mit Computertomographie gelangen dem MPI Leipzig, der Witwatersrand-Universität und der TU Wien neue Einblicke in das Verhalten früher Homininen. Weiterlesen
| Forschung
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Bronzezeitliche Türme auf Sardinien dienten in der Eisenzeit als religiöse Kultstätten
Die in der Bronzezeit vor mehr als 3.200 Jahren auf Sardinien errichteten Nuraghen, charakteristische massive Steintürme, wurden mitunter einige Jahrhunderte später weiterhin zu sozialen und spirituellen Zwecken genutzt, als sich zu Beginn der Eisenzeit neue religiöse Praktiken auf der Insel entwickelten. Funde wie ein Votivschwert und Zeremonialgefäße aus der zentralsüdlich auf Sardinien gelegenen Fundstätte Nuraghe Barru belegen, dass der bronzezeitliche Bau bis in die Eisenzeit genutzt wurde. Weiterlesen
| Forschung
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Kurz notiert
Archäologische Denkmalpflege in Deutschland unter Druck: Verband warnt vor strukturellen Risiken
Archäologische Denkmalpflege in Deutschland steht unter Druck: Der Verband der Landesarchäologien warnt vor Sparzwängen und Bürokratieabbau, die das kulturelle Erbe gefährden. Weiterlesen
| Archäologie & Gesellschaft
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Gutenberg Research Award 2026 für Bissera Pentcheva
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeichnet die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Bissera Pentcheva von der Stanford University, Kalifornien, mit dem Gutenberg Research Award 2026 aus. "Bissera Pentcheva zählt zu den international profiliertesten Vertreterinnen der byzantinischen und mittelalterlichen Kunstgeschichte und genießt eine herausragende wissenschaftliche Reputation. Ihre Arbeiten sind nicht nur in sich exzellent, sondern strahlen weit über die Grenzen ihres eigenen Fachgebiets hinaus", erklärt Prof. Dr. Mita Banerjee, die Direktorin des Gutenberg Forschungskolleg (GFK). Weiterlesen
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