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Nachrichten aus der Archäologie

Griechische Münze aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. in Berlin-Spandau entdeckt

Altgriechische Münze, gefunden in Berlin-Spandau

Im Berliner Bezirk Spandau ist eine seltene griechische Münze aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. entdeckt worden. Gefunden wurde das rund 12 Millimeter große Bronzestück von einem 13-jährigen Schüler auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche. Es handelt sich um den ersten archäologischen Fund der griechischen Antike im Stadtgebiet.

Detailaufnahme des Kesselfundes
Mehrere seltene Bronzekessel in Schaalby entdeckt
In Schaalby (Kreis Schleswig-Flensburg) wurden mehrere seltene Bronzekessel aus der Römischen Kaiserzeit beziehungsweise der Völkerwanderungszeit (3.–5. Jahrhundert n. Chr.) entdeckt. Vergleichbare Funde sind in Schleswig-Holstein bislang nur ein weiteres Mal belegt. Die Gefäße wurden als Block geborgen und anschließend mittels Computertomographie untersucht, um ihren Kontext und mögliche Inhalte schonend zu analysieren. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Model für eine Blattkachel
Schweizweit erster Nachweis von spätmittelalterlichem Töpferhandwerk auf dem Land
In zwei Rettungsgrabungen der Kantonsarchäologie kamen in Würenlingen 2020 und 2021 ein Töpferofen aus der Zeit um 1400 sowie Abfallhalden mit Keramikscherben zum Vorschein. Die Auswertung erbrachte erstmals den archäologischen Beleg von spätmittelalterlichem Töpferhandwerk außerhalb städtischen Gebiets. Nun ist dazu die Publikation "Töpfern auf dem Lande – Spätmittelalterliches Töpferhandwerk in Würenlingen" erschienen. Weiterlesen
| Forschung
Pfahl eines Gebäudes
Naturkatastrophe zerstörte vor 5860 Jahren Dorf am Bielersee
Bei Ausgrabungen auf der Baustelle des neuen Campus der Berner Fachhochschule in Biel entdeckte der Archäologische Dienst des Kantons Bern ein Dorf aus der Jungsteinzeit. Es bestand nach seiner Gründung 3842 v. Chr. nur knapp fünf Jahre lang, bevor ein heftiger Sturm mit Überschwemmungen die Siedlung zerstörte. Neue wissenschaftliche Ergebnisse dazu liegen nun in einem Buch vor. Weiterlesen
| Forschung
Kurz notiert

Universität Leipzig gründet das Zentrum für immaterielles und materielles Kulturgut – ZimaK

Bibliotop der Universität Leipzig

Von Ägypten und der griechisch-römischen Antike über Instrumentenkunde bis hin zur Buch- und Verlagsgeschichte: Mit dem neu ins Leben gerufenen Zentrum für immaterielles und materielles Kulturgut (ZimaK) vereint die Universität Leipzig ihre Museen und das Bibliotop als gemeinsame Plattform für Forschung, Lehre und den Dialog mit der Stadtgesellschaft.

Schädelknochen - Collage
Digitale Konservierung
Wie lässt sich die rasante Zunahme der Untersuchungen an alter DNA mit der Notwendigkeit in Einklang bringen, unersetzliche menschliche Überreste zu bewahren? Dieser Frage ist ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universität Bonn nachgegangen. Weiterlesen
| Forschung
Parere-Band
Datenbank zur Nürnberger Handelsgerichtsbarkeit ist online
Nach zehnjähriger Forschungsarbeit ist eine umfassende Datenbank zur Nürnberger Handelsgerichtsbarkeit der Frühen Neuzeit veröffentlicht worden. Sie steht allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung Weiterlesen
| Veröffentlichungen

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Zwischen Bronze und Stahl
Der Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit gilt als eine der tiefgreifendsten technologischen Umbruchsphasen der europäischen Urgeschichte. Lange wurde dieser Wandel als vergleichsweise klarer Bruch verstanden: Bronze verliert an Bedeutung, Eisen setzt sich allmählich durch. Neuere Forschungen zeichnen jedoch ein deutlich differenzierteres Bild, in dem alte und neue Werkstoffe über längere Zeit parallel genutzt, angepasst und weiterentwickelt wurden. Zwei aktuelle Studien aus der westlichen Iberischen Halbinsel liefern hierzu neue, sich ergänzende Einblicke - ausgehend von einem einzelnen Werkzeugfund bis hin zu monumentalen Steinskulpturen.
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Zwei römische Patrouillenboote der Erlanger Universität im Test
Rekonstruktionen historischer Schiffe im Maßstab 1:1 bieten faszinierende Einblicke in die Vergangenheit. Mit der Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.) und der Danuvina Alacris entstanden in den letzten Jahren zwei Nachbauten, die den historischen Vorbildern besonders nahekommen und 500 Jahre Bootsbautradition des römischen Militärs nördlich der Alpen repräsentieren. Anhand der beiden von der Friedrich-Alexander-Universität rekonstruierten römischen Boote zeigt sich, wie solche Nachbauten wertvolle Erkenntnisse liefern können. Ein Artikel von Boris Dreyer.
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