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Nachrichten aus der Archäologie

Glasmachertradition in Bad Driburg

Ausgrabung Glashütte Driburg

LWL-Archäologen untersuchen seltenes Industriedenkmal

Im Vorfeld einer Neubebauung graben aktuell Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an der Brakeler Straße/Hufelandstraße in Bad Driburg. Dort untersuchen sie auf einer Fläche von 680 Quadratmetern die Überreste einer industriellen Glashütte, die mit ihrem Ursprung bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht und einen wichtigen Bestandteil Driburger Industriekultur darstellt.

Buchcover: Leopoldina Diskussionspapier »Spuren unter Wasser«
Gefährdetes Kulturerbe auf dem Meeresboden

Leopoldina veröffentlicht Diskussionspapier zu Unterwasserarchäologie in Nord- und Ostsee

Der Meeresboden ist ein faszinierendes Archiv der Menschheitsgeschichte. Das gilt auch für die Nord- und Ostsee. Auf und in ihrem Grund sind nicht nur Schiffswracks zu finden, sondern auch Besiedlungsspuren aus urgeschichtlichen Zeiten, in denen Teile dieser Meere noch Festland waren. Das Kulturerbe unter Wasser ist jedoch bisher unzureichend geschützt. Archäologische Spuren könnten durch Kies- und Sandabbau, den Bau von Windkraftanlagen, die Verlegung von Kabeln und durch Fischerei für immer verloren gehen. Um für die Bedeutung des kulturellen Erbes in Nord- und Ostsee zu sensibilisieren, hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina am Montag das Diskussionspapier »Spuren unter Wasser – Das kulturelle Erbe in Nord- und Ostsee erforschen und schützen« veröffentlicht. Darin beschreiben die Autorinnen und Autoren den Wert des Unterwassererbes und empfehlen Maßnahmen für einen effektiven Schutz der Kulturgüter. Weiterlesen
| Archäologie & Gesellschaft
Ausgrabung der Nachbestattungen am Leubinger Fürstenhügel
Neue Entdeckungen am Leubinger Grabhügel
Seit 2016 werden erstmals seit 140 Jahren im Vorfeld und am sogenannten Leubinger Hügel selbst archäologische Untersuchungen durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) vorgenommen. Dabei traten bisher völlig unbekannte Befunde zutage: ein kleiner vorgelagerter Grabhügel, spätbronzezeitliche Gräber um den Haupthügel sowie Hinweise auf seine tatsächliche Größe. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Hieroglyphen-Inschrift auf Statuenbasis
Erstmals Einblick in die früheste Geschichte der Tempelstadt Heliopolis
Ein ägyptisch-deutsches Grabungsteam hat in Kairo bei durch Bauvorhaben bedingten Notgrabungen eine Reihe von erstaunlichen Funden gemacht, die zurück bis in die früheste Geschichte der Tempelstadt Heliopolis reichen. Zu den entdeckten Objekten aus unterschiedlichen Jahrtausenden gehören Feuerungsanlagen einer Brauerei, ein steingepflasterter Weg, ein Relief mit einer Darstellung von Ramses II. und Fragmente lebensgroßer Skulpturen. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Kurz notiert

Mauerreste der Liebfrauenkapelle in Leutkirch entdeckt

Mauerreste der Liebfrauenkapelle Leutkirch

Baubegleitende Kurzuntersuchung des Landesamtes für Denkmalpflege in Leutkirch (Landkreis Ravensburg)

Während eines zweitägigen Arbeitseinsatzes wurden Ende Oktober bei einer privaten Baumaßnahme in Leutkirch massive Mauerreste freigelegt und vom Referat Operative Archäologie des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart dokumentiert – ein kurzer Einsatz mit spannendem Ergebnis.

Neue Burg in Hamburg
Hamburg: Ausgrabungen an der Neuen Burg
Die Vorbereitungen laufen, die Baustelle ist bezogen: Von November 2019 bis August 2020 wird das Archäologische Museum Hamburg wieder eine archäologische Ausgrabung im Bereich der einstigen Neuen Burg durchführen. Das Grabungsareal liegt auf historisch bedeutsamem Gelände, und der Straßenname »Neue Burg« erinnert noch heute an die im Boden verborgene hölzerne Burg. Das Gebiet gilt als die Keimzelle der 1188 gegründeten Hamburger Neustadt und birgt ein für Hamburg einzigartiges Bodendenkmalensemble. Archäologisch betrachtet gibt diese wichtige Phase der Hamburger Stadtgeschichte immer noch viele Rätsel auf. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Neuen Burg als Nachfolgebau der Hammaburg zu. Die Archäologen hoffen nun, mit dieser Ausgrabung neue Erkenntnisse zur Neuen Burg, aber auch zur anschließenden Gründung der Neustadt und damit zu den Wurzeln Hamburgs als Handelsmetropole zu erhalten Weiterlesen
| Ausgrabungen
Lehmziegelsiedlung Oman
Frankfurter Archäologen erforschen »Lost Cities« im Oman
Die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Stephanie Döpper und ihr Team erhalten fast 300.000 Euro Fördermittel von der Gerda Henkel Stiftung, um über verlassene Lehmziegelsiedlungen im Oman zu forschen. Weiterlesen
| Kulturerbe

Die neuesten Artikel

Geköpft, gerädert, gehenkt:
Ursprünglich ein bronzezeitlicher Grabhügel, diente der Galgenberg in Bad Belzig ab der Frühen Neuzeit als Richtstätte zur Vollstreckung von Todesurteilen und als Bestattungsplatz für Selbstmörder und andere Verstorbene, denen eine Beisetzung auf dem christlichen Friedhof verwehrt blieb. Welche Aussagen archäologische Untersuchungen an Orten wie diesem ermöglichen, zeigt Marita Genesis in diesem Bericht über die 2018 durchgeführten Ausgrabungen.
AusgrabungenFunde & BefundeBrandenburgMittelalterNeuzeitGesellschaft
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Der Nachlass von James Mellaart offenbart dessen Archäophantasien
Der Brite James Mellaart (1925–2012) zählt zu den schillerndsten Forscherpersönlichkeiten in der Archäologie Anatoliens. Praktisch im Alleingang erschloss er die Jungsteinzeit in Kleinasien, indem er Ausgrabungen an den Siedlungsplätzen Beycesultan, Hacılar Höyük und Çatalhöyük anregte und durchführte. Die Aufarbeitung seines Nachlasses zeigte allerdings, dass Mellaart nicht nur ein charismatischer Altertumskundler war, sondern auch Fälschungen anfertigte, mit denen er seine Theorien untermauern wollte. Ein Artikel von Eberhard Zangger
WissenschaftsgeschichteFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientNeolithikumVorderasiatische Archäologie
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Archäologie Online Update
Ausgrabung auf dem Belziger Galgenberg

Ursprünglich ein bronzezeitlicher Grabhügel, diente der Galgenberg in Bad Belzig ab der Frühen Neuzeit als Richtstätte zur Vollstreckung von Todesurteilen und als Bestattungsplatz für Selbstmörder und andere Verstorbene, denen eine Beisetzung auf dem christlichen Friedhof verwehrt blieb. Welche Aussagen archäologische Untersuchungen an Orten wie diesem ermöglichen, zeigt Marita Genesis in diesem Bericht über die 2018 durchgeführten Ausgrabungen.

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