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Nachrichten aus der Archäologie

Vom Jäger und Sammler zum Bauern

Das Skelett eines 15.000 Jahre alten anatolischen Jägers und Sammlers

Ein internationales Team unter der Leitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte hat in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Großbritannien, der Türkei und Israel prähistorische Skelette von bis zu 15.000 Jahre alten Einwohnern Anatoliens untersucht, unter ihnen die ersten Jäger und Sammler aus dieser Region. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass die ersten anatolischen Bauern direkte Nachkommen lokaler Jäger und Sammler waren.

Trotz erhöhter Zahl an Sitzplätzen war die Tagung auch in diesem Jahr wieder vorzeitig ausgebucht
Von Sauriern bis zur Archäologie der Zukunft
Mehr als 480 Interessierte kamen am 11.3.2019 zur Archäologie-Jahrestagung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nach Münster - ein neuer Teilnahmerekord. Insgesamt 13 Vorträge zeigten ein Spektrum quer durch alle Epochen: von Deutschlands ältesten Mosasauriern (Meeresreptilien) über eine bemalte Grafengruft bis zu Verbrechen des Nationalsozialismus. Weiterlesen
| Funde & Befunde
Ausgrabungsarbeiten auf dem Gelände von Balma Guilanyà
Neues zur besonderen Bevölkerungsentwicklung der Iberischen Halbinsel
Die Iberische Halbinsel gilt seit langem als Sonderfall in der Bevölkerungsgeschichte Europas, aufgrund ihres einzigartigen Klimas und ihrer Lage am äußersten westlichen Rand des Kontinents. Während der letzten Eiszeit blieb die Region relativ warm, so dass Pflanzen und Tiere - und möglicherweise auch Menschen -, die sich aus einem Großteil des übrigen Europas zurückziehen mussten, dort weiterleben konnten. Ein internationales Forschungsteam hat nun in zwei Studien alte DNA von Individuen der iberischen Halbinsel analysiert, die aus einem Zeitraum von mehr als 12.000 Jahren stammen. Weiterlesen
| Forschung
Seeotter benutzt Amboss-Stein zum Öffnen von Muscheln
Der Steingebrauch von Seeottern hinterlässt markante archäologische Beweise
Ein internationales Forscherteam hat die Verwendung von großen, küstennahen Felsen als »Ambosse« zum Aufbrechen von Muschelschalen analysiert, ebenso wie mit der Zeit gewachsene Muschelhaufen. Mit ökologischen und archäologischen Ansätzen identifizierten die Forscherinnen und Forscher Muster, die für die Nutzung solcher Orte durch Seeotter charakteristisch sind. Durch die Betrachtung von Beweisen für die Nutzung von Steinen als Ambosse in der Vergangenheit könnten Wissenschaftler die Lebensraumnutzung von Seeottern besser verstehen. Weiterlesen
| Forschung
Kurz notiert

Zusätzliche Fördergelder für Museum und Park Kalkriese

Unterzeichnung der Zuwendungsvereinbarung für Kalkriese

Museum und Park Kalkriese stehen in diesem Jahr zusätzlich 73.000 Euro zur Verfügung, die vom Land Niedersachsen für die archäologischen Forschungen bereitgestellt werden.

Archäologietage in Europa
Seit 2010 beauftragt das französische Kulturministerium das Institut national de recherches archéologiques préventives (Inrap) mit der Koordinierung und Förderung der Nationalen Archäologietage (Journées nationales de l'archéologie, JNA). Zum zehnjährigen Bestehen öffnet Inrap diese Veranstaltung vom 14. - 16. Juni für alle europäischen Länder. Weiterlesen
| Ausstellungen
Karl-Uwe Mahler
Trierer Römerbauten in neuen Händen
Dr. Karl-Uwe Mahler beginnt seine Arbeit am Rheinischen Landesmuseum Trier Weiterlesen
| Personalia

Die neuesten Artikel

Plattenhornsteine aus Arnhofen in der mittelneolithischen Kreisgrabenanlage von Schiltern
Nachdem Luftbilder und zahlreiche neolithische Oberflächenfunde die Aufmerksamkeit der Amateurarchäologen Johann Böhm und Alois Huber für ein Terrain im Bereich der Gemeinde Schiltern in Niederösterreich geweckt hatte, veranlassten beide 2016 eine geomagnetische Prospektion des Geländes. Das Fazit: die Entdeckung einer Kreisgrabenanlage mit drei Gräben und einer Innenpalisade. Alexander Binsteiner hat das in jahrzehntelanger Arbeit zusammengetragene neolithische Silexmaterial untersucht und analysiert.
Funde & BefundeDeutschlandÖsterreichNeolithikumMontanarchäologie
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Ein Berufsverband für die Archäologie
Seit vielen Jahren taucht aus den Reihen der deutschen Archäologie immer wieder der Wunsch nach einem archäologischen Berufsverband auf, der zum einen die Interessen der archäologischen Arbeitnehmer vetritt und zum anderen für gleiche Standards, Professionalität und somit Chancengleichheit der Institutionen und Firmen zu sorgen. Das britische Chartered Insitute for Archaeologists (CIfA), das zu den zwei weltweit größten archäologischen Berufsverbänden zählt, unterstützt seit Mitte 2017 den Aufbau einer Regionalgruppe in Deutschland. Am 12. Februar erfolgte die offizielle Gründung CIfA Deutschland.
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