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Nachrichten aus der Archäologie

Familiäre Verbindungen bei Elitebestattungen der Skythen in der eurasischen Steppe

Goldfunde aus Eleke Sazy in Kasachstan

Alte DNA verrät, wie politische Macht und Elitenstatus in nomadischen Gesellschaften der Eisenzeit gesichert wurden.

Alpengipfel im Oktober
Wie brachte Hannibal seine Elefanten über die Alpen?
Eine neue Studie liefert Hinweise auf die wahrscheinlichste Route der berühmten Alpenüberquerung des karthagischen Feldherrn Hannibal. Sie zeigt, dass der Col de la Traversette die energieeffizienteste Route gewesen wäre. Weiterlesen
| Aus aller Welt
Römischer Bleibarren aus Brilon
Untersuchungen an einem römisch-kaiserzeitlichen Verhüttungsplatz bei Brilon

Erste Grabungsergebnisse bestätigen die frühe Bleigewinnung

Archäologie-Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben bei einer knapp zweiwöchigen Grabungskampagne im Juni neue Erkenntnisse gewonnen: Auf einem Höhenzug des Rothaargebirges nahe Brilon (Hochsauerlandkreis) legten sie eine bislang in Südwestfalen einzigartige, 2.000 Jahre alte Verarbeitungsstelle für Blei frei. Damit gelingt der archäologische Nachweis für eine frühe metallurgische Kette, die für das Sauerland bislang noch weitgehend unerforscht ist. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Ausgrabungsfläche am Hagenmarkt
Als der Hagenmarkt am Wasser lag
Am Hagenmarkt in Braunschweig wurden im Vorfeld der eigentlichen Bauarbeiten zur Neugestaltung des Platzes umfangreiche archäologische Untersuchungen vorgenommen. Mit interessanten Ergebnissen: So kann z.B. die genaue Lage und damit auch die Baugeschichte des einstigen Opernhauses nun viel präziser bestimmt werden. Zudem haben die Grabungen erste Erkenntnisse zu mittelalterlichen Vorgängerbauten zu Tage gebracht. Aber auch während der laufenden Bauarbeiten werden immer wieder Entdeckungen gemacht, die bemerkenswerte Aufschlüsse bieten und Fenster in die die Vergangenheit Braunschweigs öffnen. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Kurz notiert

Mitteldeutscher Archäologiepreis verliehen

Anne-Kathrin Kokles

Am 6. Juli 2026 wurde im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) der Mitteldeutsche Archäologiepreis an Anne-Kathrin Kokles verliehen. Die Preisträgerin Anne-Kathrin Kokles wurde für ihre herausragende Dissertation über die rituelle Deponierung von Rindern und Rinderknochen im 5. bis 3. Jahrtausend vor Christus geehrt.

Ausgrabungsarbeiten auf dem Münsterplatz
Zwischenbilanz der archäologischen Grabungen am Aachener Münsterplatz
Seit Ende Februar arbeiten sich Stadtarchäologe Andreas Schaub und ehrenamtliche Hilfskräfte des Archäologischen Arbeitskreises (AAA) in Handarbeit Schicht für Schicht durch zwei Baumscheiben. Die beiden zuvor dort gepflanzten Linden waren 2023 einem Sturm zum Opfer gefallen. Nach Abschluss der archäologischen Arbeiten werden erneut zwei Linden in die Baumscheiben gepflanzt. Da die Baumscheiben zunächst präpariert werden müssen, bot sich eine seltene Gelegenheit für die Archäologinnen und Archäologen: Gebaut wird am Münsterplatz nur selten. Jeder Bodeneingriff an diesem historischen Ort wird archäologisch betreut und ermöglicht interessante Funde. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Einbaum-Regatta
Mit dem Einbaum ans Ziel - 11. Internationale Einbaum Regatta in Wangen am Bodensee
Die 11. internationale Einbaum Regatta in Wangen am Bodensee verbindet vom 24. bis zum 26. Juli 2026 Sport, Experimentalarchäologie und UNESCO-Welterbe auf einzigartige Weise. In originalgetreu nachgebauten Einbäumen paddeln 16 Teams aus sechs Ländern um die Wette. Weiterlesen
| Kulturerbe

Die neuesten Artikel

Zwischen Bronze und Stahl
Der Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit gilt als eine der tiefgreifendsten technologischen Umbruchsphasen der europäischen Urgeschichte. Lange wurde dieser Wandel als vergleichsweise klarer Bruch verstanden: Bronze verliert an Bedeutung, Eisen setzt sich allmählich durch. Neuere Forschungen zeichnen jedoch ein deutlich differenzierteres Bild, in dem alte und neue Werkstoffe über längere Zeit parallel genutzt, angepasst und weiterentwickelt wurden. Zwei aktuelle Studien aus der westlichen Iberischen Halbinsel liefern hierzu neue, sich ergänzende Einblicke - ausgehend von einem einzelnen Werkzeugfund bis hin zu monumentalen Steinskulpturen.
ForschungSüdeuropaPortugalSpanienUrgeschichteBronzezeitEisenzeitExperimentelle ArchäologieTechnologie
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Zwei römische Patrouillenboote der Erlanger Universität im Test
Rekonstruktionen historischer Schiffe im Maßstab 1:1 bieten faszinierende Einblicke in die Vergangenheit. Mit der Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.) und der Danuvina Alacris entstanden in den letzten Jahren zwei Nachbauten, die den historischen Vorbildern besonders nahekommen und 500 Jahre Bootsbautradition des römischen Militärs nördlich der Alpen repräsentieren. Anhand der beiden von der Friedrich-Alexander-Universität rekonstruierten römischen Boote zeigt sich, wie solche Nachbauten wertvolle Erkenntnisse liefern können. Ein Artikel von Boris Dreyer.
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