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Nachrichten aus der Archäologie
Urgeschichtliche Schlangenjagd am Berg Karmel
Vor etwa 15.000 Jahren änderte sich die Lebensweise menschlicher Gemeinschaften in der südlichen Levante grundlegend. Gruppen von Jäger-Sammlern, die bis dahin eine nomadische Lebensweise praktizierten, schränkten ihre Mobilität ein und errichteten erstmals kleine, dauerhafte Siedlungen. Diese als Natufien bezeichnete Kultur gilt als wichtige Etappe in der Geschichte der Sesshaftigkeit des Menschen, noch vor der Entwicklung der Landwirtschaft. Die geringere Mobilität wirkte sich auch auf die Ernährung der Menschen aus – sie konnten bei der Auswahl ihrer Nahrungsquellen nicht mehr so wählerisch sein wie zuvor. Eine Studie beweist erstmals, dass die Menschen des Natufien auch Jagd auf Reptilien machten. Weiterlesen
| Forschung
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Alte DNA lässt Dynamik der frühen Besiedlung pazifischer Inseln erkennen
Ein Team des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen untersucht Wanderungen der Menschen der vergangenen 3.000 Jahre im Südpazifik. Weiterlesen
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Siedlungsspuren aus den mittelalterlichen Anfängen Werthers entdeckt
Im Vorfeld eines Neubauvorhabens auf einem Gartengrundstück an der Ravensberger Straße in Werther (Kr. Gütersloh) hat ein Grabungsteam in Zusammenarbeit mit der LWL-Archäologie für Westfalen mittelalterliche Siedlungsspuren aus der Frühzeit der Stadt Werther entdeckt. Die archäologischen Untersuchungen waren erforderlich, da die Baufläche nur etwa 200 Meter von der Kirche St. Jakobus entfernt liegt und sich damit noch innerhalb des historischen Ortskerns befindet. Weiterlesen
| Ausgrabungen
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Kurz notiert
Katerina Harvati erhält den Albert Einstein World Award for Science
Professorin Katerina Harvati vom Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie und dem Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen wird mit dem Albert Einstein World Award for Science 2026 des World Cultural Council ausgezeichnet. Der Council erkennt ihre Forschungsarbeit als weltweit führende Paläoanthropologin an, die das Verständnis vom Ursprung des Menschen grundlegend verändert habe. So habe sie unter anderem neue Techniken begründet wie die virtuelle Anthropologie und die Geometrische Morphometrie, die quantitative Vergleiche biologischer Formen zulässt sowie auch virtuelle Rekonstruktionen aus Fossilienfragmenten. Ihre Arbeit hat Licht auf lange offene Fragen der Evolution und Anpassungen ausgestorbener Menschenarten geworfen und das Verständnis über die Ausbreitung der frühen modernen Menschen revolutioniert. Weiterlesen
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Digitale Ausstellung zu 40 Jahren jordanisch-deutscher Zusammenarbeit online
Die digitale Ausstellung »Partner für das Kulturerbe in Gadara/Umm Qays. 40 Jahre jordanisch-deutsche Initiativen« ist ab sofort über die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) weltweit frei zugänglich. Die Ausstellung zeigt, wie das Deutsche Archäologische Institut (DAI) gemeinsam mit lokalen und internationalen Partnern seit vielen Jahren daran arbeitet, materielles und immaterielles Kulturerbe in Jordanien zu bewahren. Weiterlesen
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