Entdecken Sie Archäologie neu!

Nachrichten aus der Archäologie
Aigeira, Luftbild der Akropolis

In der Genbank der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) lagerten seit 1980 zahlreiche archäologische Proben aus Griechenland, die nun dem Österreichischen Archäologischen Institut (ÖAI) an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften übergeben wurden. Die Proben stammen aus Ausgrabungen der spätbronzezeitlichen mykenischen Siedlung Aigeira und sollen im Rahmen eines neuen ÖAI-Projekts zur Umweltarchäologie der Stadt ausgewertet werden.

Gräben der Landwehr
Wiederentdeckung der mittelalterlichen Landwehr
Unter der Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben Archäologen in Warendorf im Bereich einer mittelalterlichen Landwehr gegraben. Dabei entdeckten sie einen Wall und zwei Gräben. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Spätrömische Fingerabdrücke
Spätrömische Fingerabdrücke im Visier

Archäologen untersuchen Fingerabdrücke auf spätrömischer Keramik

Fingerspuren auf Öllampen und Terrakotten zeigten Forschern nun erstmals, wie Töpfer in einer spätantiken Keramikwerkstatt vor rund 1.700 Jahren gearbeitet haben. Prof. Dr. Achim Lichtenberger von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster untersuchte dazu gemeinsam mit der forensischen Anthropologin Prof. Kimberlee S. Moran von der Rutgers University-Camden (USA) Fingerabdrücke auf tönernen Werkstoffabfällen. Weiterlesen
| Forschung
Dorka lässt mit einem Mitarbeiter per Hand die Steine ab
Überraschende Erkenntnisse zum Verschluss der Grabkammer der Cheops-Pyramide
Hightech vor 4500 Jahren: Um die Grabkammer des Pharao Cheops mit tonnenschweren Granitblöcken zu verschließen, brauchte es dank eines geschickt designten Mechanismus nur zwei Personen. Das hat der Kasseler Ingenieurwissenschaftler Prof. Dr.-Ing Uwe Dorka heute an der Universität Kassel mit einem 1:1-Nachbau spektakulär demonstriert. Weiterlesen
| Forschung
Kurz notiert
Auswahl an Silexfunden

Der Wintersturm Burglind, der anfangs Jahr gewütet hat, führte unverhofft zur Entdeckung einer neuen archäologischen Fundstelle aus der Altsteinzeit in einem Wald bei Schaffhausen in der Schweiz.

LiDAR-Aufnahme Maya Stätte El Zotz
Maya-Stätten deutlich größer als gedacht / Bisher unbekannte Pyramide entdeckt

Laserstrahlen durchleuchten den Dschungel

In Guatemala haben Forscher mit Hilfe von LiDAR-Messungen tausende im Dschungel verborgene Siedlungsspuren der Maya sichtbar gemacht. Die Untersuchungen zeigen, dass die Maya-Stätten wesentlich größer sind als bisher gedacht. Demnach wäre auch die Bevölkerungszahl zur Hochzeit der Maya-Kultur um einiges höher gewesen als angenommen. Unter den über 60.000 nun nachgewiesenen Strukturen befindet sich auch eine Pyramide, die mitten im Zentrum der Maya-Metropole Tikal liegt, unter dem dichten Bewuchs bisher aber für eine natürliche Geländeform gehalten wurde. Weiterlesen
| Prospektion
Steinklingen aus Indien eigentlich zu alt

An der Ostküste Indiens entdeckte Steinwerkzeuge sind wohl zwischen 385.000 und 172.000 Jahre alt - und damit etwa 200.000 Jahre älter als es in das bisherige Bild passt. Die Bearbeitungstechnik der Klingen kennzeichnet laut der gängigen Lehrmeinung den Übergang von der älteren zur mittleren Altsteinzeit. Diese Methode wurde bis jetzt nur mit den Neandertalern in Europa und modernen Menschen in Verbindung gebracht. Erreichte der Mensch Indien also früher als bisher angenommen?

Weiterlesen
| Forschung

Die neuesten Artikel

Zwischen Ötzi und Neandertaler
Der Fundort Arnhofen, in der Donau-Altmühl-Region Niederbayerns, ist eines der größten neolithischen Feuersteinbergwerke in Europa. Nicht weit entfernt bei Baiersdorf existiert noch ein weiteres Abbaugebiet, das bei weitem nicht so bekannt, aber aus wissenschaftlicher Sicht nicht weniger bedeutend ist. Der hochqualitative Hornstein war im Neolithikum überregional sehr begehrt und wurde bis weit in das heutige Österreich verhandelt. Das Silexvorkommen wurde bereits in der Altsteinzeit von Neandertalern abgebaut, wie die Funde von Faustkeilen und Levallois-Klingen zeigen.
DeutschlandPaläolithikumNeolithikumMontanarchäologie
Lesen
Forschung beschleunigen und eine Kultur der Offenheit fördern
Mit ihrer im Juli 2017 gegründeten Reihe ermöglicht die DGUF das Publizieren von Grabungsberichten, ohne dass notwendigerweise eine tiefgehende wissenschaftliche Bearbeitung dazugehört. Die Quellen erscheinen parallel online und als gedrucktes Buch. So können Primärquellen schnell und mit hoher Reichweite sowohl für die Wissenschaft als auch für interessierte Bürger zugänglich gemacht werden - und die Ausgräber erreichen mehr Sichtbarkeit für ihre wertvolle Arbeit als bisher. Frank Siegmund und Diane Scherzler stellen die neue Monografienreihe vor.
ForschungVeröffentlichungen
Lesen

Archäologie Online 4.0

Modern - Funkelnagelneu - Aktuell

Zehn Jahre im selben Layout - die Zeit war reif für einen kompletten Umbau. Nach viermonatiger Renovierung präsentieren wir Archäologie Online mit einem neuen Look, einer veränderten Struktur und einer deutlich besseren Nutzbarkeit für mobile Geräte. Wir hoffen, Ihnen gefällt das neue Erscheinungsbild - und natürlich vor allem der Inhalt.

mehr darüber lesen

Finanzierung dieser Seiten in 2018
  • 100%
    80%
    60%
    40%
    20%
    0%
  • 4500
    Kosten
    16,1%
    726 € finanziert