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Nachrichten aus der Archäologie

Eisenzeitliches Bauwerk lässt Forschende staunen

Schnitt durch das eisenzeitliche Bauwerk

Bei Bauarbeiten am Regenüberlaufbecken nördlich der Willigisbrücke in Aschaffenburg sind archäologische Strukturen zutage getreten, die ins 4. Jahrhundert vor Christus datieren. Das haben Untersuchungen des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) ergeben.

Fa-Hien-Lena-Höhle
Umfassende Pflanzennutzung durch Regenwaldbewohner bereits lange vor dem Beginn der Landwirtschaft
Eine aktuelle Studie untersucht menschliche Populationen in den tropischen Regenwäldern Sri Lankas. Sie zeigt, dass der Pflanzenverzehr bereits Tausende Jahre vor der Einführung der Landwirtschaft zunahm. Die Untersuchung basiert auf menschlichen und tierischen Überresten aus der Zeit vor etwa 20.000 bis 3.000 Jahren und verwendet die Zinkisotopenanalyse des Zahnschmelzes, um die Position eines Organismus im Nahrungsnetz – die sogenannte trophische Position – sowie die Zusammensetzung der Ernährung zu rekonstruieren. Weiterlesen
| Forschung
Rekonstruktion des Felskammergrabs
Patchwork-Familien vor mehr als 5.000 Jahren
Kinder aus früheren Beziehungen, die in einer neuen Familie als Geschwister aufwachsen, Paare, die fremde Kinder adoptieren oder in Pflege nehmen – sogenannte Patchworkfamilien sind heute ein weit verbreitetes Lebensmodell. Es gilt als modern, ist tatsächlich aber uralt. Da belegen neueste Analysen an menschlichem Erbgut aus der Jungsteinzeit. Weiterlesen
| Forschung
Keilschrifttafel
KI liest Keilschrift neu: Meilenstein für die Altorientalistik
Das neue KI-Tool "Palaeographicum" revolutioniert die Erforschung der Kulturen im Alten Orient: Es erkennt individuelle Varianten einzelner Keilschriftzeichen – ein enormer Fortschritt für die Wissenschaft. Weiterlesen
| Digital Humanities
Kurz notiert

DFG fördert abschließendes Jahr der Erforschung der bronzezeitlichen Siedlung bei Seddin

Seddin: Drohnenaufnahme der Grabungsflächen

Archäologisches Großprojekt in Brandenburg: Im letzten Förderjahr der DFG steht die wissenschaftliche Auswertung der bronzezeitlichen Siedlung bei Seddin im Mittelpunkt – mit neuen Erkenntnissen zur Besiedlungsgeschichte.

Dr. Simone Mühl und Dr. Alexander Sollee
Neue Führungsriege am Deutschen Archäologischen Institut
Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) hat mit zwei wichtigen Personalentscheidungen seine Führungsebene neu besetzt. Auf ihrer Sitzung am 7. Mai 2026 wählte die Generalversammlung Dr. Alexander E. Sollee zum neuen Generalsekretär des Instituts. Nur einen Tag später, am 8. Mai, bestellte die Zentraldirektion Dr. Simone Mühl zur Leitenden Direktorin der Orient-Abteilung. Beide bringen umfassende Expertise in der Vorderasiatischen Archäologie sowie internationale Forschungserfahrung mit. Weiterlesen
| Personalia
Pergamonaltar, Gigantenfries
Wiedereröffnung des Pergamonmuseums in Berlin am 4.6.2027
Das Pergamonmuseum auf der UNESCO-Welterbestätte Museumsinsel Berlin wird seine Türen für das Publikum am 4. Juni 2027 wieder öffnen. Damit ist der Pergamonaltar endlich wieder für die Öffentlichkeit sichtbar. Hinzu kommen auf der Hauptebene weitere Räume mit Architekturexponaten wie der Mschatta-Fassade. Das Museum für Islamische Kunst wird im gesamten Nordflügel des Hauses seine vollkommen neu konzeptionierte Dauerausstellung präsentieren. Das Vorderasiatische Museum zeigt Highlights aus seiner Sammlung. Weiterlesen
| Museen & Ausstellungen

Die neuesten Artikel

Zwischen Bronze und Stahl
Der Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit gilt als eine der tiefgreifendsten technologischen Umbruchsphasen der europäischen Urgeschichte. Lange wurde dieser Wandel als vergleichsweise klarer Bruch verstanden: Bronze verliert an Bedeutung, Eisen setzt sich allmählich durch. Neuere Forschungen zeichnen jedoch ein deutlich differenzierteres Bild, in dem alte und neue Werkstoffe über längere Zeit parallel genutzt, angepasst und weiterentwickelt wurden. Zwei aktuelle Studien aus der westlichen Iberischen Halbinsel liefern hierzu neue, sich ergänzende Einblicke - ausgehend von einem einzelnen Werkzeugfund bis hin zu monumentalen Steinskulpturen.
ForschungSüdeuropaPortugalSpanienUrgeschichteBronzezeitEisenzeitExperimentelle ArchäologieTechnologie
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Zwei römische Patrouillenboote der Erlanger Universität im Test
Rekonstruktionen historischer Schiffe im Maßstab 1:1 bieten faszinierende Einblicke in die Vergangenheit. Mit der Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.) und der Danuvina Alacris entstanden in den letzten Jahren zwei Nachbauten, die den historischen Vorbildern besonders nahekommen und 500 Jahre Bootsbautradition des römischen Militärs nördlich der Alpen repräsentieren. Anhand der beiden von der Friedrich-Alexander-Universität rekonstruierten römischen Boote zeigt sich, wie solche Nachbauten wertvolle Erkenntnisse liefern können. Ein Artikel von Boris Dreyer.
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