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Nachrichten aus der Archäologie
Das Sperrwerk bei Reesholm: Unterwasserdenkmal wird weiter erforscht
Das frühmittelalterliche Sperrwerk bei Reesholm liegt in der Schlei zwischen Reesholm und der Untiefe Kockbarg und damit sowohl auf dem Gebiet der Gemeinde Borgwedel als auch der Gemeinde Schaalby. Die heute vollständig unter Wasser liegenden Reste gehören zum UNESCO-Welterbe Archäologischer Grenzkomplex Haithabu und Danewerk. Erhalten sind unter anderem mächtige hölzerne Pfahlsetzungen und Kastenkonstruktionen. Weiterlesen
| Denkmalschutz
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Neue Entdeckungen an der mehr als 30.000 Jahre alten Fundstelle Breitenbach im Süden Sachsen-Anhalts
Sie ermöglicht einen Blick in die Altsteinzeit: Die Freilandfundstelle Breitenbach ist bereits seit rund 100 Jahren bekannt. In diesem Jahr konnten erstmals seit 1927 wieder größere Anhäufungen von Mammutknochen freigelegt werden. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass anders als bisher angenommen nicht nur fossiles Elfenbein verarbeitet wurde, sondern eine aktive Jagd auf Mammuts stattfand. Ausgrabungen nach modernen Standards erbringen seit 2009 im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Archäologischen Forschungszentrums und Museums für menschliche Verhaltensevolution MONREPOS, einer Einrichtung des Leibniz-Zentrums für Archäologie (LEIZA), mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (LDA) Sachsen-Anhalt ganz neue Einblicke in steinzeitliche Lebenswelten. Weiterlesen
| Ausgrabungen
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Ein neuer Gebäudebefund beim "Königsgrab" von Seddin
Gebäude in der jüngeren Bronzezeit sind – in allen Regionen und Hausbaulandschaften – immer langrechteckig gebaut. Nicht so in Seddin: Der im September 2026 freigelegte Grundriss besitzt Abmessungen von 10,6 m in Nord-Süd und 11,4 m in West-Ost-Ausrichtung. Er ist damit annähernd quadratisch und übertrifft in der Breite sogar die "Halle des Königs". Weiterlesen
| Ausgrabungen
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Kurz notiert
Altägyptische Einbalsamierung: Neue Erkenntnisse aus Molekülanalysen und historischen Schriftquellen
Welche Materialien verwendeten die alten Ägypter zur Einbalsamierung ihrer Verstorbenen? Und wie lässt sich die Zusammensetzung dieser Stoffe noch Jahrtausende später rekonstruieren? Um diese Fragen zu untersuchen, hat ein interdisziplinäres Forschungsteam der Philipps-Universität Marburg moderne Naturstoffanalytik mit Ägyptologie und Pharmaziegeschichte verbunden. Weiterlesen
| Aus aller Welt
| Aus aller Welt
Archäologische Grabung am Checkpoint Charlie – Bauliche Reste der ehemaligen DDR-Grenzübergangsstelle freigelegt
Bei Suchgrabungen der Stiftung Berliner Mauer an der Kreuzung zwischen Friedrich- und Zimmerstraße am ehemaligen Checkpoint Charlie wurden mehrere bauliche Überreste der DDR-Grenzübergangsstelle gefunden: Es kamen Spuren der früheren Grenz- und Kontrollanlagen zum Vorschein, darunter Teile der Begrenzungsmauern, Asphaltflächen sowie das Fundament der Führungsstelle der DDR-Grenztruppen aus den Jahren 1985 bis 1989. Zudem wurden Teile einer Fahrzeugsperre freigelegt, die nach der Panzerkonfrontation im Oktober 1961 errichtet wurde. Weiterlesen
| Ausgrabungen
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