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Nachrichten aus der Archäologie

Römischer Münzschatz auf dem Zugerberg entdeckt

Münzschatz vom Zugerberg

In einem abgelegenen Waldstück auf dem Zugerberg im Schweizer Kanton Zug haben Archäologen bei systematischen Prospektionsgängen einen kleinen römischen Münzschatz entdeckt. Die zwölf Silbermünzen sind über 1.700 Jahre alt und gut erhalten.

HUMAN ROOTS AWARD Preisträger Robin Dunbar
Evolutionspsychologe Robin Dunbar ist dritter HUMAN ROOTS AWARD Preisträger
Am 8. November 2019 erhielt Professor Robin Dunbar, Evolutionspsychologe an der Universität Oxford, den mit 10.000 Euro dotierten HUMAN ROOTS AWARD für seine herausragenden Leistungen für das Verständnis menschlicher Sozialität. Der internationale Forschungspreis wird seit 2017 vom Archäologischen Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution MONREPOS, einer Einrichtung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM) an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen für ihre Beiträge zum Verständnis der menschlichen Verhaltensevolution verliehen. Weiterlesen
| Personalia
Der antike Skyphos, den Spyridon Louis nach dem Marathonsieg bei den Olympischen Spielen von 1896 bekam
Universität Münster schenkt Griechenland antiken Skyphos
Der antike Marathon-Siegerpokal von 1896 wurde in einer Sammlung des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) entdeckt. Nun hat die Universität die Trophäe der 1. Olympischen Spiele der Neuzeit Griechenland geschenkt. Der Skyphos, ein historisches Trinkgefäß aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., gehörte unerkannt zur "Sammlung Peek" des Archäologischen Museums. Eine WWU-Delegation unter Leitung von Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels übergab den Skyphos am 13. November in Athen als Geschenk an das griechische Ministerium für Kultur und Sport. Der Skyphos soll künftig einen Ehrenplatz im Museum der antiken Olympischen Spiele in Olympia bekommen. Weiterlesen
| Funde & Befunde
Linienbandkeramisches Gefäß mit Birkenrindenbändern
7.000 Jahre alte Sensationen aus Steinzeitbrunnen
Unter Laborbedingungen haben Spezialisten des Landesamtes für Archäologie Sachsen (LfA) zwei hölzerne Brunnen der jungsteinzeitlichen linienbandkeramischen Kultur freigelegt und konserviert. Die gut erhaltenen Holzfunde ermöglichten eine genaue Bestimmung der Bauzeit auf das Jahr 5.134 v. Chr. Die Brunnen waren 2014 im Tagebau Vereinigtes Schleenhain im Block geborgen worden. Gestern präsentierten Vertreter des Landesamtes das bisherige Ergebnis der jahrelangen Arbeiten. Weiterlesen
| Funde & Befunde
Kurz notiert

Gewaltiger Tsunami traf vor 1.000 Jahren Oman

Der größte dieser Gesteinsbrocken wiegt rund 100 Tonnen

15 Meter hohe Wellen, die Felsbrocken mit dem Gewicht von bis zu 100 Tonnen ins Landesinnere schoben: So ungefähr kann man sich den Tsunami vorstellen, der vor etwa 1.000 Jahren die Küste des heutigen Sultanats Oman traf. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Universitäten Bonn, Jena, Freiburg und der RWTH Aachen.

Cover: Archäologie Weltweit 2/2019
Archäologie trifft Hightech

Neue Ausgabe des DAI-Magazins »Archäologie Weltweit« ist online

Der Einsatz modernster Methoden in der archäologischen Arbeit des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) steht im Fokus der aktuellen Ausgabe des online frei erhältlichen PDF-Magazins. Digitale Technologien erzeugen Unmengen an Daten. Eine dauerhafte, projekt- und institutionsübergreifende Nutzung ist ohne Abstimmungs- und Planungsprozesse kaum möglich und setzt eine adäquate Infrastruktur voraus. Folgerichtig ist dem Aufbau einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur ein Teil des Themenschwerpunktes von »Archäologie Weltweit« 2/2019 gewidmet. Weiterlesen
| Veröffentlichungen
Ausgrabung im Tagebau Nochten
Archäologische Dokumentation und Forschung im Oberlausitzer Braunkohletagebau für die nächsten fünf Jahre gesichert

Landesamt für Archäologie Sachsen und LEAG unterzeichnen neue Vereinbarung

Ohne Unterbrechung kann die archäologische Betreuung der Braunkohleabbaue in Ostsachsen bis Ende 2024 fortgesetzt werden. Die Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) und das Landesamt für Archäologie Sachsen haben dazu eine neue Vereinbarung mit einer Laufzeit von fünf Jahren unterzeichnet. Weiterlesen
| Denkmalschutz

Die neuesten Artikel

Der Nachlass von James Mellaart offenbart dessen Archäophantasien
Der Brite James Mellaart (1925–2012) zählt zu den schillerndsten Forscherpersönlichkeiten in der Archäologie Anatoliens. Praktisch im Alleingang erschloss er die Jungsteinzeit in Kleinasien, indem er Ausgrabungen an den Siedlungsplätzen Beycesultan, Hacılar Höyük und Çatalhöyük anregte und durchführte. Die Aufarbeitung seines Nachlasses zeigte allerdings, dass Mellaart nicht nur ein charismatischer Altertumskundler war, sondern auch Fälschungen anfertigte, mit denen er seine Theorien untermauern wollte. Ein Artikel von Eberhard Zangger
WissenschaftsgeschichteFrühe Hochkulturen im Vorderen OrientNeolithikumVorderasiatische Archäologie
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Die Himmelsreligion der Hethiter
Die Beobachtung des Sternenhimmels spielte für die kultischen Rituale der hethitischen Zivilisation in Kleinasien eine große Rolle, wie zahlreiche Inschriften aus Ḫattuša belegen. Unweit der Hauptstadt des hethitischen Großreiches liegt das zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Felsheiligtum von Yazılıkaya. Mehr als 90 Götterfiguren wurden dort im 13. Jh. v. Chr. als Relief in den Fels geschlagen. Waren dies lediglich Darstellungen von Gottheiten oder steckt mehr hinter den Abbildungen? Der Geoarchäologe Eberhard Zangger und die Altertumswissenschaftlerin Rita Gautschy schlagen eine weitergehende Deutung vor: Das Felsheiligtum habe auch eine Kalenderfunktion gehabt. In diesem Artikel schildert Zangger die These und die Vorgehensweise bei der Suche nach neuen Antworten.
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