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Nachrichten aus der Archäologie

Einblicke in die Geschichte Werls

Das neuzeitliche Kellerfundament wird von den Archäologen genauestens vermessen.

Spuren vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit

Archäologen haben in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der Werler Altstadt Spuren entdeckt, die bis in das Mittelalter zurückreichen. Ihnen gelang auch indirekt der Nachweis einer der großen Stadtbrände Werls.

Mit Spaten und Spitzhacke dringen die Studierenden in die Vergangenheit vor
Stadtmauer von Borgentreich entdeckt
Auf der Suche nach der mittelalterlichen Stadtmauer in Borgentreich (Kr. Höxter) sind Archäologen fündig geworden: In einem Kooperationsprojekt mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) haben dreizehn Studierende der Universität Kiel mehrere Bereiche des Fundaments der historischen Stadtbefestigung freigelegt. Der Verlauf der Anlage, die im 19. Jahrhundert abgerissen wurde, war teilweise unklar. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Felsunterstand bei Fincha Habera in den Bale Mountains
Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung

Steinzeitjäger siedelten am Gletscher

Bereits vor etwa 40.000 Jahren haben Menschen dauerhaft im Hochgebirge und in Gletschernähe gelebt. Analysen von Besiedlungsspuren aus dem Bale-Gebirge im nordostafrikanischen Äthiopien zeigen, dass zu jener Zeit ein Felsüberhang auf fast 3.500 Metern Höhe offenbar erstmals dauerhaft von steinzeitlichen Jägern besiedelt und seitdem wiederholt als Wohnstätte genutzt wurde. In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins »Science« berichtet eine internationale Forschungsgruppe über die ältesten Zeugnisse einer prähistorischen Wohnstätte in einem Hochgebirge. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Archäologische Überreste der Inkastadt Machu Picchu
Komplexe Bevölkerungsgeschichte Amazoniens
Die immense kulturelle und sprachliche Vielfalt lateinamerikanischer Länder ist noch weit davon entfernt, mithilfe genetischer Untersuchungen vollständig dokumentiert zu sein. Durch die drei ökogeographischen Großräume - Anden, Amazonien und Pazifikküste – und als Heimat früher, hoch entwickelter Kulturen, spielt insbesondere das westliche Südamerika eine Schlüsselrolle in der Geschichte des Kontinents. Weiterlesen
| Forschung
Kurz notiert

CIfA Deutschland – das Jahr 2018/19 und wie es nun weitergeht

CIfA Mitgliederversammlung

Bericht von der Mitgliederversammlung und Tagung von CIfA Deutschland (Bonn, 22.6.)

Seit der Gründung von CIfA Deutschland im Mai 2018 in Mainz ist viel geschehen. CIfA Deutschland hat seine Mitgliederzahlen nahezu verdoppelt und seine Zusammenarbeit mit anderen deutschen Organisationen ausgebaut, verstärkt aber auch seine ureigenen Ziele, das Setzen fachlicher und ethischer Standards. Zudem machen Veränderungen in den Personalia CIfA Deutschland ab diesem Jahr jünger, weiblicher und vielfältiger.

Das Fragment vom Horn eines Wasserbüffels
Seltener Fund aus Frankreich

Strandfund wirft neues Licht auf frühere Verbreitung von Wasserbüffeln in Europa

Ein Zufallsfund eines aufmerksamen Urlaubers an der französischen Atlantikküste hat sich zum Glücksfall für die Wissenschaft entwickelt. Was zunächst aussah wie ein seltsam schweres Stück Treibholz, entpuppte sich nach Vergleich mit anderen Fossilien als ein etwa 400.000 Jahre altes Horn-Fragment eines Wasserbüffels. Weiterlesen
| Funde & Befunde
Eine verzierte Miniaturlinsenflasche
Steinzeitsiedlung und Keltengräber in Erlensee
Südlich des Gewerbeparks der Stadt Erlensee im Main-Kinzig-Kreis in Hessen finden derzeit Ausgrabungen statt. Neben Funden aus dem Neolithikum wurden vor allem auch Gräber aus der jüngeren vorrömischen Eisenzeit entdeckt und ausgegraben. Weiterlesen
| Ausgrabungen

Die neuesten Artikel

Die Himmelsreligion der Hethiter
Die Beobachtung des Sternenhimmels spielte für die kultischen Rituale der hethitischen Zivilisation in Kleinasien eine große Rolle, wie zahlreiche Inschriften aus Ḫattuša belegen. Unweit der Hauptstadt des hethitischen Großreiches liegt das zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Felsheiligtum von Yazılıkaya. Mehr als 90 Götterfiguren wurden dort im 13. Jh. v. Chr. als Relief in den Fels geschlagen. Waren dies lediglich Darstellungen von Gottheiten oder steckt mehr hinter den Abbildungen? Der Geoarchäologe Eberhard Zangger und die Altertumswissenschaftlerin Rita Gautschy schlagen eine weitergehende Deutung vor: Das Felsheiligtum habe auch eine Kalenderfunktion gehabt. In diesem Artikel schildert Zangger die These und die Vorgehensweise bei der Suche nach neuen Antworten.
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Plattenhornsteine aus Arnhofen in der mittelneolithischen Kreisgrabenanlage von Schiltern
Nachdem Luftbilder und zahlreiche neolithische Oberflächenfunde die Aufmerksamkeit der Amateurarchäologen Johann Böhm und Alois Huber für ein Terrain im Bereich der Gemeinde Schiltern in Niederösterreich geweckt hatte, veranlassten beide 2016 eine geomagnetische Prospektion des Geländes. Das Fazit: die Entdeckung einer Kreisgrabenanlage mit drei Gräben und einer Innenpalisade. Alexander Binsteiner hat das in jahrzehntelanger Arbeit zusammengetragene neolithische Silexmaterial untersucht und analysiert.
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