Digitale Archäologie

Das neue Abbild der Schönen
Wie stellt man eine Kopie eines Kunstwerks her, ohne es zu berühren und dabei eventuell zu beschädigen? Michael Merz erläutert das Verfahren des 3D-Laserscannings am Beispiel der Büste der Nofretete.
3DRestaurierung
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NESPOS 3.0
Die Online-Datenbank NESPOS bietet Archäologen und Anthropologen die Möglichkeit ihre Forschungsergebnisse im Netz mit Kollegen zu teilen und wichtige Objekte digital zu archivieren. Das NESPOS-Team stellt die Forschungsplattform vor.
ForschungFunde & BefundeGIS3DPaläolithikum
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Ein Priester in 3D
Dem Britischen Museum gelingt mit Hilfe von SGI-Technologie erstmals durch eine geschlossene Umhüllung zu spähen.
Forschung3D
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Nachrichten

Wandkonstruktionszeichnung

Wie hoch könnten Gebäude vor rund 2.800 Jahren gewesen sein? Eine neue, interdisziplinäre Studie des DAI und der BTU liefert dazu erstmals belastbare statische Befunde. Im Zentrum der Untersuchung von den Wissenschaftlern Vertr.-Prof. Dr.-Ing. Martin Drieschner, Fachgebiet Statik und Dynamik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), und Dipl.-Ing. Mike Schnelle, Außenstelle Sanaa des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI), steht der Palast Grat Be'al Gibri in Yeha, im äthiopisch-eritreischen Hochland gelegen. Mit einer Grundfläche von etwa 60 mal 60 Metern gilt er als der größte bekannte Palastbau seiner Zeit in Südarabien und Ostafrika. Datiert auf etwa 800 v. Chr. wurde er bereits in der Antike durch einen Brand zerstört. Erhalten sind heute nur Teile des Erdgeschosses und des Podiums.

Forschung
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Falschfarbendarstellung der Bauteile der Dosenfibel aus Dienstedt

Röntgenverfahren liefern neue Hinweise zu Material und Herstellung der Dosenfibeln aus dem Fürstinnengrab von Dienstedt

Was verraten Materialspuren über die Herstellung eines mehr als 1700 Jahre alten Schmuckstücks? Dieser Frage sind INNOVENT e.V. und die Sammlung Ur- und Frühgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena bei der Untersuchung zweier außergewöhnlicher Dosenfibeln aus dem Fürstinnengrab von Dienstedt nachgegangen. Mithilfe von Röntgen-Computertomographie und Röntgenfluoreszenzanalyse konnten sowohl konstruktive Details als auch Hinweise auf die verwendeten Ausgangsmaterialien und deren Verarbeitung gewonnen werden.

Funde & Befunde
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Mittelalterliche Schiffsbohlen in der Konstanzer Kellerdecke

Neue Erkenntnisse zum mittelalterlichen Schiffsbau und zur Schifffahrtsgeschichte der Bodenseeregion

Während ein Keller in der Konstanzer Konradigasse aus dem Jahr 1244 bauhistorisch untersucht wurde, kam ein ungewöhnlicher Befund zutage: Bei der Kellerdecke handelt es sich um Teile eines mittelalterlichen Schiffes. Die Untersuchung durch das Landesamt für Denkmalpflege verspricht außergewöhnliche Erkenntnisse zur Schifffahrtsgeschichte der Region.

Funde & Befunde
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Heerlener Fluchtafel

Das Fundstück aus dem römischen Niedergermanien trägt eine seltene griechische Inschrift mit einem Bindezauber gegen Feinde.

Funde & Befunde
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Keilschrifttafel

Das neue KI-Tool "Palaeographicum" revolutioniert die Erforschung der Kulturen im Alten Orient: Es erkennt individuelle Varianten einzelner Keilschriftzeichen – ein enormer Fortschritt für die Wissenschaft.

Digital Humanities
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Knochendichte in Gelenkknochen des Paranthropus robustus

Waren Australopithecus und Paranthropus Zweibeiner oder Baumbewohner? Mit Computertomographie gelangen dem MPI Leipzig, der Witwatersrand-Universität und der TU Wien neue Einblicke in das Verhalten früher Homininen.

Forschung
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Videos zum Thema

Aufzeichnung eines knapp viertelstündigen Vortrages von Leo Klinke über die Ausgrabungen am Megalithgrab Beckum-Dalmer (Beckum II). Das zur Beckumer Gruppe im Grenzbereich zwischen dem Verbreitungsgebiet der Trichtberbecherkultur im nördlichen Westfalen und dem südlich davon gelegenenen der Wartberg-Gruppe gehörende Großsteingrab wurde bereits im 19. Jahrhundert und den 1970er Jahren teilweise ausgegraben. 2021 fanden weitere Untersuchungen statt, die u.a. zur Klärung der Frage beitragen sollten, welcher der beiden archäologischen Kulturen diese Anlage zuzurechnen sei. Dabei wurden die obertägig sichtbaren Reste dreidimensional dokumentiert, wobei sich zeigte, dass die überlieferten Pläne der Altgrabungen nicht ganz korrekt sein konnten. Geophysikalische Untersuchungen im näheren Umfeld zeigten Anomalien, aus denen sich auf die ursprüngliche Architektur schließen läßt. Drei kleinere Sondageschnitte erbrachten schließlich weitere Hinweise zur Einordnung des Bodendenkmals.

10.06.2022ansehen

Eine nach neuesten archäologischen Ergebnissen entwickelte 3D-Animation der Bergstadt Dippoldiswalde zeigt ein detailliertes Lebensbild der ersten Bergleute und Siedler um das Jahr 1200.

13.01.2021ansehen

Dr. Benjamin Ducke, Leiter der Wissenschaftlichen IT des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und Dr. Nathalie Kallas, Projektkoordinatorin »Stunde Null«, stellen in diesem knapp halbstündigen Video das Online-Portal idai.world mit den dort verfügbaren eResourcen, open Access Tools und Informationssystemen sowie E-Learning-Angeboten des DAI vor.

07.08.2020ansehen
freiburg.archäologie - 900 Jahre Freiburg
3D-Rekonstruktion der Zähringer Burg und der Stadt um 1200

Der gut vierminütige Animationsfilm zeigt eine 3D-Rekonstruktion der Zähringer Burg auf dem Freiburger Schlossberg und der mittelalterlichen Stadt Freiburg um 1200. Der virtuelle Kameraflug vermittelt mit einem weiten Blick ins Oberrheintal bis zu den Vogesen einen guten Eindruck der Lage und Größe der Stadt am Schwarzwaldrand, die allerdings immer nur aus größerer Distanz zu sehen ist. Der Film von Hans-Jürgen van Akkeren entstand in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflge Baden-Württemberg, den Städtischen Museen und dem Stadtarchiv Freiburg.

04.04.2020ansehen

In diesem Video sind kurze Ausschnitte aus der »Virtual Reality Experience« zu sehen, die man seit kurzem in der Sammlungsausstellung »Archäologie in Baden – Expothek¹« im Badischen Landesmuseum Karlsruhe mittels VR-Brille erfahren kann. Gezeigt werden Sequenzen zu den Themen Linienbandkeramik, Bronzezeit und Frühmittelalter.

15.11.2019ansehen
Podcasts zum Thema
Wie digital muss ein Museum heute sein?
AMH010: Archäologie digital

In der 10. Folge des AMH-Podcasts unterhalten sich Katrin Schröder und Anaïs Wiedenhöfer über »das Digitale« am Archäologischen Museum Hamburg. Im Rahmen ihrer Tätigkeit am Museum befassen sich die beiden jungen Frauen mit der Kommunikation über Online-Kanäle bzw. mit digitalen Vermittlungsstrategien für das Museum. In dieser Podcast-Folge reden sie darüber, welche digitalen Angebote ein Museum machen sollte, ob ein Museum  heutzutage ohne digitale Angebote noch wettbewerbsfähig ist und was ein überzeugendes digitales Angebot ausmacht. In den letzten 12 Minuten der Folge geht es schließlich um die Frage, wie das »digitale Museum der Zukunft« aussehen könnte.

16.11.2018mehr
Digitalität in der Archäologie

In der dreizehnten Folge des hafenradio Podcasts geht es um das Thema »Digitale Grabungstechnik- und Dokumentation, riesige Datenmengen und der Wert der Daten oder wie sieht digitale Archäologie 2026 aus?«. Zu Gast ist Kai-Christian Bruhn, Professor im Fachbereich Technik – Geoinformatik & Vermessung an der Hochschule Mainz. (1:44:54)

 

Zur Internetseite dieser Podcastfolge mit ausführlichem Inhaltsverzeichnis und weiteren Infos

29.04.2016mehr