Kurz notiert

Digitale Schau zeigt Spuren des historischen Klimawandels durch die Jahrtausende

Die Online-Ausstellung "Die Wetterseiten der Geschichte" des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) macht erstmals Klimageschichte anhand von Objekten aus 12 000 Jahren Menschheitsgeschichte sichtbar. Gezeigt werden vielfältige Zeugnisse aus unterschiedlichsten Ländern von Höhlenmalerei über teils kuriose technische Erfindungen wie die Draisine bis hin zu Wetterberichten auf Zigarettenschachteln aus Hongkong. Die Schau, die in Deutsch und Englisch verfügbar ist, entstand in Zusammenarbeit mit der CRIAS-Arbeitsgruppe des internationalen Forschungsverbundes Past Global Changes (PAGES).

Screenshot Schöningen

Forschungsmuseum Schöningen macht seine Dauerausstellung virtuell erlebbar

Das Forschungsmuseum Schöningen ist seit Beginn des zweiten Lockdowns für Besucherinnen und Besucher geschlossen – wie alle vergleichbaren Kulturinstitutionen in Deutschland. Doch Interessierte können jetzt übers Internet einen Blick hinter die Fassaden der 2013 eröffneten Einrichtung am Rand des alten Tagebaus werfen und ihre Erinnerungen auffrischen, vertiefen oder Neugier für die Zeit nach der Wiedereröffnung wecken.

Museen & Ausstellungen
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Seit dem 25. Januar 2021 steht das ›Archivum Medii Aevi Digitale‹ (AMAD) als frei zugängliche, fachwissenschaftlich betreute Open Access-Publikationsinfrastruktur der Mediävistik zur Verfügung. Die Publikationsplattform entsteht im Rahmen eines gemeinsamen DFG-Projektes des Akademievorhabens Regesta Imperii, des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte mit dem Schwerpunkt Spätmittelalter an der LMU München und des Hessischen BibliotheksinformationsSystems.

Veröffentlichungen
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Bestattung der frühen Bronzezeit in sogenannter Hockerstellung

Da aus dem Umfeld des geplanten Baufelds für eine Seniorenwohngemeinschaft in der Kirchallee in Rastenberg (Lkr. Sömmerda) bereits archäologische Funde bekannt waren, wurden die Erdarbeiten in Kooperation mit dem Bauträger durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) begleitet – sie ergaben einige frühbronzezeitliche Bestattungen.

Ausgrabungen
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Der Grabhügel in der Keltenwelt am Glauberg

Anfang 2024 soll die bestehende deutsche Vorschlagsliste für das UNESCO-Welterbe fortgeschrieben werden. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst schlagen gemeinsam die frühkeltischen Fürstensitze Heuneburg und Glauberg für das nationale Vorauswahlverfahren vor.

Kulturerbe
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Buddha-Darstellung

In der Frühzeit des Buddhismus wurde Buddha ausschließlich symbolisch dargestellt. Dies änderte sich schlagartig um die Zeitenwende in der Region Gandhāra, die im heutigen Afghanistan und nördlichen Pakistan liegt. Auf Münzen, in Reliefbildern und Skulpturen erschien Buddha nun erstmals in menschlicher Gestalt. Die Abbildungen zeigen ihn mit individuellen Gesichtszügen, zum Dutt geflochtenem Haar und in detailreichem Gewand. Ein Bochumer Forschungsteam vom Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) widmet sich nun diesen ersten Darstellungen Buddhas als Mensch.

Digitalisierung
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Postkarte von Karl August von Cohausen an Ludwig Lindenschmit d. Ä. vom 23.11.1878

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM) und die Römisch-Germanische Kommission (RGK) des Deutschen Archäologischen Instituts gehören zu den ältesten archäologischen Forschungseinrichtungen in Deutschland. Von Beginn an erforschen sie die Vor- und Frühgeschichte Europas von der Steinzeit bis ins Mittelalter. Sie unterhalten neben den beiden größten europäischen Spezialbibliotheken umfangreiche Archive mit Verwaltungsakten, Korrespondenzen von Wissenschaftler*innen, Dokumenten zu Forschungstätigkeiten sowie Gelehrtennachlässe. Darin finden sich Dokumente zu Schlüsselfiguren der Archäologie von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute.

Wissenschaftsgeschichte
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Hauptgebäude der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Vier Fachbereiche rufen die "Münster School of Ancient Cultures" ins Leben

Strukturierte Promotionsprogramme sind für viele Doktorandinnen und Doktoranden extrem wertvoll, da sie ein festes Curriculum mit individueller Betreuung, eine geregelte Laufzeit und Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Finanzierung versprechen. Mit der "Münster School of Ancient Cultures" gibt es an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) jetzt eine interdisziplinäre Graduiertenschule für alle Studienfächer, die sich mit antiken Kulturen und ihrer Rezeption beschäftigen.

Studium
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Fayum

Ausbleibender Monsunregen in den Quellregionen des Nils ist die Ursache der Auswanderungen und des Niedergangs ganzer Siedlungen in der spätantiken römischen Provinz Ägypten. Diese Bevölkerungsentwicklung hat die Althistorikerin Sabine Huebner von der Universität Basel erstmals mit Umweltdaten verglichen – und ist auf eine frühe Klimaveränderung samt ihren Folgen gestossen.

Nordafrika
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Pfahlbaumuseum

Mit Fördergeldern aus dem Programm »Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland« kann das Pfahlbaumuseum einen geplanten Neubau verwirklichen.

Museen & Ausstellungen
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Der renommierte Kulturwissenschaftler und Ägyptologe befasst sich am Exzellenzcluster der Uni Münster mit Erinnerungskulturen in Zeiten des digitalen Medienwandels.

Universität
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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