Kurz notiert

»ausgegraben → ausgestellt: C-33, Chemnitz Getreidemarkt«

Miniatur-Bügelkanne

Sonderausstellung im Foyer des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz

Im September 2019 wurde am Getreidemarkt in Chemnitz eine der größten Stadtkerngrabungen Mitteldeutschlands nach einem Jahr erfolgreich abgeschlossen. Auf dem etwa 5300 qm großen Areal konnte das Landesamt für Archäologie Sachsen neue Erkenntnisse zur Frühphase und der städtischen Lebenswelt des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Chemnitz gewinnen.

Grabmonument der 12-jährigen Erasina aus Kärnten mit Epigramm

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat in der aktuellen Auswahlrunde der Marie Skłodowska-Curie Innovative Training Networks (MSCA ITN) im EU-Rahmenprogramm Horizont 2020 in einem hochkompetitiven Verfahren gemeinsam mit sieben weiteren europäischen Partnern ein Netzwerk zur Doktorandenausbildung eingeworben. In den nächsten 4 Jahren werden 11 Doktoranden auch mit einem Praktikumsanteil im nicht-akademischen Bereich ausgebildet.

Forschung
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Wie können Eisenobjekte am besten gegen Rost geschützt werden

Wissenschaftler am Institut für Konservierungswissenschaften der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart habe verschiedene Entsalzungsmethoden auf ihre Wirksamkeit getestet. Alle haben sich als gleich wirkungsvoll herausgestellt.

Forschung
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Sprecher des SFB 1266

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Sonderforschungsbereich (SFB) 1266 "TransformationsDimensionen" für weitere vier Jahre mit über 14 Millionen Euro. In dem international ausgerichteten Verbundprojekt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) kooperieren seit dem Projektbeginn 2016 33 Forscherinnen und Forscher aus neun Instituten, dem Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie in Schleswig sowie den Universitäten in Oslo und Cambridge.

Forschung
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Sarg mit Knöpfen in Bad Krozingen

Bei Grabungen an der Basler Straße in Bad Krozingen (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) konnten erstmals die Überreste der römischen Zivilsiedlung und Reste der mittelalterlichen Ortsburg ergraben werden.

Ausgrabungen
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Bar Kribus

In Europa war die jüdische Bevölkerung im Mittelalter und in der frühen Neuzeit eine Minderheit. Christliche Herrscher regierten über sie. Nicht so im heutigen Äthiopien, wo es zu dieser Zeit vermutlich sogar ein eigenständiges jüdisches Staatswesen gab. So siedelten die politisch autonomen Beta Israel im nordäthiopischen Simiengebirge. Der Religionswissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) Dr. Bar Kribus hat ein Post-Doc-Stipendium der Minerva-Stiftung erhalten, um die Geschichte der Beta Israel vor Ort zu erforschen.

Forschung
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Die Bestattungen liegen dicht an dicht im Gebäudeinnern

Im Zuge der archäologischen Begleitung der Umbau- und Sanierungsarbeiten durch die Fachaufsicht des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in und um das Baudenkmal Widdumhof in Maichingen (Kr. Böblingen) sind zahlreiche Gräber entdeckt worden. Die Funde sind für die Siedlungsgeschichte von Maichingen von hoher Bedeutung und könnten Aufschlüsse über seine früheren Bewohnerinnen und Bewohner geben.

Ausgrabungen
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Verteilung der Orte, von denen die in der Datenbank erfassten Proben stammen

Pofatu ist die erste umfassende Open-Access-Sammlung geochemischer Analysen und Kontextinformationen für archäologische Quellen und Artefakte und ermöglicht neue Erkenntnisse über den Handel und Langstreckenreisen in der Vergangenheit.

Datenbanken
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Pflasterung aus Kalksteinbruchstücken, die den Rest einer spätmittelalterlichen/ frühneuzeitlichen Marktplatzoberfläche darstellt

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben bei Bauarbeiten am Marktplatz in Beckum im Kreis Warendorf Pflasterungen aus dem Spätmittelalter oder der frühen Neuzeit entdeckt.

Ausgrabungen
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Dr. Fabian Brenker und Dr. Roland Filzwieser

Der Barbara Scholkmann-Preis der Historischen Archäologie geht in diesem Jahr an Dr. Fabian Brenker und Dr. Roland Filzwieser. Der an der Universität Tübingen vergebene Preis würdigt herausragende Arbeiten, mit denen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler einen erkennbaren Forschungsfortschritt für die Historische Archäologie anstoßen. Er ist in diesem Jahr mit insgesamt 3.000 Euro dotiert und wird 2020 zum zweiten Mal von der Abteilung Archäologie des Mittelalters der Universität und dem Verein zur Förderung der Archäologie des Mittelalters Schloss Hohentübingen verliehen.

Studium
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Neues Projekt will spielerisch Hintergründe und Funktionsweisen des Kulturgutschutzes vermitteln

In Berlin startet mit "Saving Antiquities" ab Oktober 2020 ein innovatives Projekt, welches das Zusammenwirken der verschiedenen Akteure im Bereich des Kulturgutschutzes interaktiv für die breitere Öffentlichkeit erfahrbar macht. Das Projekt wird für zwölf Monate von der VolkswagenStiftung mit knapp 100.000 Euro gefördert.

Kulturerbe
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Kurz notiert

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