Kurz notiert

Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte erhält »Funde« aus der Ruine des einstigen Kunstgewerbemuseums

Rückgewonnene Objekte aus den Altbestand des Museums für Vor- und Frühgeschichte

Der West-Berliner Maler Peter Grämer hatte in den Sechzigerjahren in den Ruinen gegraben – seine Witwe Christine Weber übergab jetzt 1.500 Gegenstände, hauptsächlich Keramik, aber auch Bronze, Eisen und Stein.

In den Räumlichkeiten des Alliiertenmuseums in Berlin werden Hilfslieferungen zum Schutz von ukrainischem Kulturgut gesammelt

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) und das Projekt KulturGutRetter, getragen durch das DAI, die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) und das Römisch-Germanische Zentralmuseum – Leibniz Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM), haben gemeinsam mit weiteren Kulturinstitutionen ein Logistiknetz aufgebaut, über das Hilfsmaterialien zum Schutz von Museen, Archiven und Denkmälern in die Ukraine gesendet werden können. Das Auswärtige Amt unterstützt dieHilfslieferungen, die sich in Maßnahmen der Initiative "Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine" einfügen.

Kulturerbe
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Die Grabung an der Schnellstraße nahe Jerusalem brachte überraschende Funde hervor

Arbeitstagung an der Universität Osnabrück

Wie aktuelle archäologische Grabungen in Israel die Auslegung des Alten und Neuen Testaments beeinflussen, ist Fragestellung einer Forschungskooperation zwischen dem Institut für Evangelische Theologie der Universität Osnabrück und dem Sonia and Marco Nadler Institute of Archaeology der Tel Aviv University. Auf einer Arbeitstagung unter dem Titel "From Text to Archaeology and Back. Revisiting Places in Ancient Israel" sollen seit dem 7. und noch bis zum 10. April an der Universität Osnabrück Ergebnisse präsentiert und diskutiert werden.

Ausgrabungen
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Regenbogenschüsselschen aus Seisla

Archäologie an der Ferngastrasse in Seisla, Saale-Orla-Kreis

Im Zuge der Erneuerung der ca. 110 km durch Süd- und Ostthüringen verlaufenden Erdgasleitung EGL 442 führte das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) seit August 2019 bauvorgreifende archäologische Ausgrabungen durch. In der Gemarkung Seisla, Saale-Orla-Kreis, wurden bei den Untersuchungen die beiden vorerst letzten Fundplätze mit beachtlichen Fundinventaren entdeckt.

Ausgrabungen
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Wasserbecken Dresdner Zwinger, Grabungsfläche

Repräsentative Gestaltung des Zwingerinnenhofes bereits vor der Fürstenhochzeit im Jahr 1719

Bei archäologischen Untersuchungen im Innenhof des Dresdner Zwingers wurden vor dem Wallpavillon sehr gut erhaltene Fundamente von Wasserbecken entdeckt und sorgfältig freigelegt. Sie stammen aus der frühesten Phase der weltweit berühmten Anlage und bezeugen, dass der Zwingerinnenhof auch schon vor der Fürstenhochzeit im Jahr 1719 mit repräsentativen Elementen gestaltet war.

Ausgrabungen
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Ausgrabung in Kom Ombo

Archäologinnen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und aus Ägypten haben in Kom Ombo ein Verwaltungszentrum aus der 1. Zwischenzeit (ca. 2180-2050 v. Chr.) entdeckt. Bisher konnten 32 Speicher aus Lehmziegeln freigelegt werden, in denen vermutlich Getreide gelagert wurde.

Ausgrabungen
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Sternenhimmel über der Weltenscheibe

Seit dem 24. März 2022 stehen die Himmelsscheibe von Nebra und ihre Welt erstmals im Mittelpunkt eines VR-Kunstprojektes. Während das Original der Himmelsscheibe derzeit in der Ausstellung »The world of Stonehenge« im British Museum bewundert werden kann, lädt das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) dazu ein, mittels Virtual Reality in ihre faszinierende Welt einzutauchen und sie auf neue und überraschende, emotional ansprechende und eindrucksvolle Weise zu erleben. Ermöglicht wird dies durch die Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und des Landes Sachsen-Anhalt.

Museen & Ausstellungen
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Die Herausgeber Lutz Grunwald (RGZM) und Matylda Gierszewska-Noszczyńska (Forschungsstelle Kaiserpfalz)

"Zwischen Machtzentren und Produktionsorten. Wirtschaftsaspekte von der römischen Epoche bis in das Hochmittelalter am Rhein und in seinen Nachbarregionen" – so lautet der Titel des jetzt erschienenen Tagungsbandes aus dem Verlagsprogramm des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM). 25 Fachbeiträge aus interdisziplinärer Perspektive thematisieren Herstellungstechniken, Warenaustausch und Transportwege zwischen den Machtzentren und ihrem Umland. Der Band ist auch im Open Access verfügbar.

Veröffentlichungen
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert auch in diesem Jahr seinen archäologischen Jahresrückblick im Rahmen einer Fachtagung. Diesmal wird die LWL-Archäologie für Westfalen die rund 14 Vorträge per Livestream im Internet aus dem LWL-Museum für Archäologie in Herne übertragen.

Forschung
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Eine der jüdischen Münzen

Tübinger Archäologen veröffentlichen Sammlung antiker jüdischer Münzen im Internet – Erforschung mit Unterstützung der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs

Antike jüdische Münzen sind in deutschen Museen eine Seltenheit und bislang auch kaum publiziert worden. Jetzt präsentiert das Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen eine Sammlung, die in ihrem Umfang und ihrer historischen Bandbreite deutschlandweit außergewöhnlich ist. Sie umfasst 394 Münzen, die alle Epochen des antiken Judentums abdecken.

Funde & Befunde
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Unterwegs im Himalaya

Alte Genome aus dem Himalaya beleuchten die genetische Geschichte der Tibeter und ihrer tibetobirmanisch-sprachigen Nachbarvölker

Aus aller Welt
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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