Kurz notiert

CIfA Deutschland – das Jahr 2018/19 und wie es nun weitergeht

CIfA Mitgliederversammlung

Bericht von der Mitgliederversammlung und Tagung von CIfA Deutschland (Bonn, 22.6.)

Seit der Gründung von CIfA Deutschland im Mai 2018 in Mainz ist viel geschehen. CIfA Deutschland hat seine Mitgliederzahlen nahezu verdoppelt und seine Zusammenarbeit mit anderen deutschen Organisationen ausgebaut, verstärkt aber auch seine ureigenen Ziele, das Setzen fachlicher und ethischer Standards. Zudem machen Veränderungen in den Personalia CIfA Deutschland ab diesem Jahr jünger, weiblicher und vielfältiger.

Das Fragment vom Horn eines Wasserbüffels

Strandfund wirft neues Licht auf frühere Verbreitung von Wasserbüffeln in Europa

Ein Zufallsfund eines aufmerksamen Urlaubers an der französischen Atlantikküste hat sich zum Glücksfall für die Wissenschaft entwickelt. Was zunächst aussah wie ein seltsam schweres Stück Treibholz, entpuppte sich nach Vergleich mit anderen Fossilien als ein etwa 400.000 Jahre altes Horn-Fragment eines Wasserbüffels.

Funde & Befunde
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Eine verzierte Miniaturlinsenflasche

Südlich des Gewerbeparks der Stadt Erlensee im Main-Kinzig-Kreis in Hessen finden derzeit Ausgrabungen statt. Neben Funden aus dem Neolithikum wurden vor allem auch Gräber aus der jüngeren vorrömischen Eisenzeit entdeckt und ausgegraben.

Ausgrabungen
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Grabungen in einer Höhle

Am 15. Juli 2019 starteten die neuen Ausgrabungen an der überregional bedeutenden Einhornhöhle bei Scharzfeld im Landkreis Osterode. Die Höhle ist ein Schlüsselfundplatz für die Erforschung des Neandertalers im Norden, der schon vor mehr als 100.000 Jahren das Felsmassiv als Lagerplatz genutzt hat.

Ausgrabungen
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Robin Dunbar

Am 8. November wird der HUMAN ROOTS AWARD zum dritten Mal vom Archäologischen Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution MONREPOS, einer Einrichtung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz (RGZM), Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, verliehen. Diesjähriger Preisträger ist Prof. Dr. Robin Dunbar, Evolutionspsychologe an der Universität Oxford.

Forschung
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Römische Statuette des sitzenden Amor

Die Klärung von Kriegsverlusten und der als Fremdbesitz in den Sammlungen verwahrten Gegenstände war in den letzten Jahren Thema von Forschungsprojekten der Antikensammlungen in Berlin und Dresden. Als Ergebnis konnten in Berlin 14 Objekte identifiziert werden, die sich als Eigentum der Dresdner Antikensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden herausstellten. Umgekehrt fanden sich in der Dresdner Sammlung 12 Objekte, die bei der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin als Verluste geführt wurden.

Funde & Befunde
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Übergabe der Ernennungsurkunde in Mainz

Bei einer Feierstunde des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM), Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, hat Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Denis Alt am 1. August 2019 den neuen Administrativen Direktor des RGZM, Stephan Reichert, in sein Amt eingeführt.

Personalia
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Dr. Mohammed Ali Abdo Al-Hajj

Der Jemen blickt auf eine herausragende vorislamische Geschichte zurück. Ihre Geschichte können die Jemeniten aber aufgrund des Bürgerkriegs nur im Ausland erforschen. Vor allem die Friedrich-Schiller-Universität Jena als wichtiges Zentrum für dieses Fachgebiet empfängt deshalb immer wieder Gastwissenschaftler aus der Region. Aktuell forscht Dr. Mohammed Ali Abdo Al-Hajj drei Monate lang am Lehrstuhl für Semitische Philologie und Islamwissenschaft – unterstützt von der Gerda Henkel Stiftung.

Forschung
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Prof. Dr. Martin Mulsow

Es sah zunächst ganz unscheinbar aus. Als Prof. Dr. Martin Mulsow, Direktor des Forschungszentrums Gotha der Universität Erfurt, das lateinische Manuskript über die "Historiae Saxoniae … Veritas" in der Forschungsbibliothek Gotha entdeckte, war nicht klar, von wann es stammte und ob es je veröffentlicht worden war.

Wissenschaftsgeschichte
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Georadar KZ Bisingen

Im August beginnt die erste archäologische Ausgrabung in einem ehemaligen NS-Zwangslager in Baden-Württemberg. Im Gelände ist heute von dem ehemaligen Konzentrationslager Bisingen nichts mehr zu erkennen. Erste Untersuchungen des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) mit Bodenradar und Geomagnetik zeigen die Spuren von Lagerbaracken und des Lagerweges.

Ausgrabungen
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Die Netzwerke von Gilbert Cousin (1506-1572) und Jean Matal (1517-1597)

Ohne Beziehungen läuft in der Wissenschaft nicht viel. Das war schon im Mittelalter so, als Gelehrte aus ganz Europa sich intensiv austauschten und reisten. Diese Ursprünge der heutigen Wissensgemeinschaft zeigt jetzt die öffentlich zugängliche Datenbank «Repertorium Academicum Germanicum» (RAG). Sie ist unter Berner Federführung entstanden und umfasst die Lebensläufe von mehr als 60.000 mittelalterlichen Gelehrten.

Forschung
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.