Stammbaum mit Genfluss zwischen Urmenschenarten

Vollständige Liste der Unterschiede im Erbgut von Homo sapiens, Neandertaler & Co. veröffentlicht

Mindestens vier verschiedene Arten haben ihre Spuren im Erbgut einer Neandertalerfrau hinterlassen. Das zeigt die jetzt in der Zeitschrift Nature veröffentlichte vollständige Gensequenz aus einem Zehenknochen aus der Denisova-Höhle Sibirien.

Elisabeth Wagner, Prof. Dr. Nikolai Grube und Dr. Christian Prager

Die Universität Bonn festigt ihre Position als weltweit führendes Zentrum für Sprache und Schrift der Maya-Kultur. Prof. Dr. Nikolai Grube von der Abteilung für Altamerikanistik und sein Team beginnen ein neues Großprojekt ihrer Disziplin: eine umfassende Gesamtdarstellung der klassischen Maya-Sprache samt Online-Datenbank aller Hieroglypheninschriften.

Forschung
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Rekonstruierte Gebäude im Freilichtmuseum Heuneburg

Mit der Unterzeichnung des Betreibervertrags für das Freilichtmuseum Heuneburg bei Herbertingen besiegeln das Land Baden-Württemberg und die neuen Träger ihre Zusammenarbeit.

Denkmalschutz
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Stufenpyramide von Pharao Djoser in Saqqara

Im Rahmen der vom Auswärtigen Amt finanzierten Transformationspartnerschaft finanziert der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) den Aufbau des englischsprachigen Masterstudiengangs »Heritage Conservation and Site Management«, der gemeinsam von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, der Universität Helwan sowie dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) konzipiert und unterrichtet wird.

Kulturerbe
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Büste Alexanders des Großen

Die Johannes Gutenberg Universität Mainz vereint die bisher eigenständigen Institute für Ägyptologie, Altorientalistik, Klassische Archäologie, Klassische Philologie sowie Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie jetzt unter einem Dach.

Universität
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Probenahme im Steinbruch Norroy

Neutronenaktivierungsanalyse liefert charakteristischen chemischen Fingerabdruck von Gesteinsmaterial aus römischer Zeit

Im Rahmen einer deutsch-französischen Forschungskooperation haben Wissenschaftler zum ersten Mal eine Methode der Kernchemie zur Untersuchung von speziellem Gesteinsmaterial aus römischer Zeit verwendet.

Forschung
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Römischer Jochaufsatz

Wenn nach der Fertigstellung des neuen Wohngebiets im Potsdamer »Nuthewinkel« die ersten Bewohner einziehen, werden sie nicht die ersten sein, die dort wohnen. Archäologische Funde zeigen, dass schon in der Mittel- und Jungsteinzeit Menschen hier ihre Spuren hinterließen. Bevor die Bauarbeiten beginnen, haben deshalb Archäologen das über 30.000m² große Gelände untersucht und die Reste eines germanischen Dorfes gefunden, das mehrere hundert Jahre lang bewohnt war.

Ausgrabungen
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Römischer Abwasserkanal

Auf römische Fundamente und Mauern mit einer Höhe von über zwei Metern, einen außerordentlich gut erhaltenen Abwasserkanal und ungewöhnliche Inneneinbauten in Mannschaftskasernen stieß ein Grabungsteam des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland bei großflächigen Ausgrabungen im Bonner Legionslager.

Ausgrabungen
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Der Exzellenzcluster Topoi bietet Journalisten aus dem In- und Ausland mit dem Schwerpunkt Altertumswissenschaften, Archäologie oder Geschichte die Möglichkeit zu einem ein- bis dreimonatigen Gastaufenthalt. Bewerbungen mit einem Rechercheprojekt aus dem Themenspektrum von Topoi sind bis zum 15. Februar 2014 möglich.

Forschung
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Archäologische Zone: Jüdisches Museum Köln (Bauplanung).

Der Landschaftsausschuss hat sich in der Sitzung am 6.12.2013 mehrheitlich, bei Gegenstimmen der CDU-Fraktion, für Dr. Thomas Otten als Projektleiter für die Archäologische Zone/ Jüdisches Museum ausgesprochen.

Denkmalschutz
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Der Trierer Sonderforschungsbereich veröffentlicht seine Synthese-Ergebnisse.

Kurz vor dem Inkrafttreten der Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bulgarien und Rumänien zum Jahreswechsel und den damit verbundenen Debatten um Armutsmigration und Überfremdung wird wieder deutlich, wie aktuell dieses Thema ist. In theoretischer Hinsicht hat sich der Sonderforschungsbereich 600 "Fremdheit und Armut. Wandel der Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart" mit Niklas Luhmanns systemtheoretischer Herangehensweise sowie mit ungleichheitstheoretischen Ansätzen kritisch auseinandergesetzt. Im Ergebnis wird eine Revision des Konzeptes vorgeschlagen, die den Blick für die Reichweite von Inklusion/Exklusion als einem kulturgenerierenden und -strukturierenden Prozess schärft.

Forschung
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