Prof. Dr. Christoph Schäfer

Forscher der Universitäten Trier und Hamburg testen Nachbauten römischer Torsionsgeschütze

Die Wissenschaftler wollen in diesen Tagen auf dem Flugplatz Föhren bei Trier den Geheimnissen der überlegenen römischen Militärmaschinerie auf die Spur kommen. Dazu haben sie römische Feldgeschütze detailgetreu nachgebaut und untersuchen deren Eigenschaften nun mithilfe neuester Messtechnik.

Ausschnitt des Straßenpflasters des Hellweges in Paderborn (Foto: LWL/Spiong)

Gerechnet haben sie nicht damit, dass plötzlich ein Stück Hellweg unter ihren Füßen auftaucht. Der Boden unter dem Fachwerkhaus an der Heiersstraße 14 in Paderborn hat jedoch schon einige Überraschungen für die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bereit gehalten. Aus dem 12. Jahrhundert stammt das Pflaster der für Westfalen wegweisenden Straße.

Ausgrabungen
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Gerda Henkel Preis (Homepage Screenshot)

Die Gerda Henkel Stiftung lädt dazu ein, herausragende Kollegen für den Gerda Henkel Preis 2014 vorzuschlagen. Bis zum 31. Januar 2014 nimmt die Geschäftsstelle der Stiftung Nominierungen für Forscher auf dem Gebiet der Archäologie, Geschichtswissenschaften, Historischen Islamwissenschaften, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Ur- und Frühgeschichte sowie Wissenschaftsgeschichte entgegen.

Forschung
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Dr. Mikhail Bukharin

Forschungen zur vorislamischen Wirtschaftsgeschichte Südarabiens

Der Moskauer Altorientalist Dr. Mikhail Bukharin will zusammen mit seinen Forscherkollegen um Prof. Dr. Norbert Nebes den im 1. Jh. n. Chr. verfassten Reisebericht »Periplus Maris Erythraei« untersuchen.

Forschung
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Portrait des Dmanisi-Schädels Nr. 5, im Profil (Bild: Guram Bumbiashvili, Nationalmuseum Georgien)

Paläoanthropologen der Universität Zürich haben im georgischen Dmanisi den intakten Schädel eines Frühmenschen gefunden. Dieser Fund zwingt die Paläoanthropologie zum Umdenken: Die menschliche Artenvielfalt vor zwei Millionen Jahren war viel kleiner als bisher angenommen. Dafür war die Vielfalt beim «Homo erectus», der ersten globalen Menschenart, so gross wie beim heutigen Menschen.

Forschung
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Geoinformatiker und Geoarchäologen der Universität Trier erkundeten das künftige Ausgrabungsareal unter anderem mit Hilfe einer ferngesteuerten Flug-Drohne (Foto: Uni Trier)

Nach den aktuellen geophysikalischen Messungen im Vorfeld archäologischer Ausgrabungen ist Museumsleiterin Dr. Rosemarie Cordie überzeugt, dass die antike römische Siedlung bei Morbach im Hunsrück weit größere Ausmaße hatte als bislang angenommen.

Ausgrabungen
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Schlosstagung Tübingen

Der diesjährige Preis für Studentisches Engagement, der zusammen mit dem Lehrpreis der Universität Tübingen verliehen wird, geht an die Organisatoren der Tübinger Schlosstagung.

Universität
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Der Hohlbuckelarmring war während der Eisenzeit ein exklusiver Frauenschmuck in der Region. (Foto: LWL/Menne)

Schon vor fast 2.600 Jahren lebten und arbeiteten dort Menschen und schützten sich mit stattlichen Wällen gegen Angriffe: Die Wallburg "Bruchhauser Steine" bei Olsberg (Hochsauerlandkreis) hat eine lange Geschichte, die bereits in der späten Eisenzeit im 5. Jahrhundert v. Chr. begann.

Funde & Befunde
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Dauerleihgaben Nereus-Stiftung

Anfang August vermeldete die Uni Jena stolz den Zugewinn von 66 bedeutenden archäologischen Objekten aus dem Mittelmeerraum, die nun als Dauerleihgabe ihre Antikensammlung bereichern. Im Dunkeln bleibt bisher die Herkunft - und damit auch der legale Status - der Stücke.

Ausstellungen
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Fünffachbestattung Schnurkeramik

Die bisher umfangreichste und detaillierteste genetische Studie zur Besiedlungsgeschichte Europas während des Neolithikums ergab deutliche Hinweise auf vier wesentliche Migrationsereignisse in der Zeit zwischen dem 6. und 2. Jahrtausend v. Chr. Für die heute in Science veröffentlichte Studie untersuchten Anthropologen aus Mainz und Adelaide in Kooperation mit Archäologen aus Halle (Saale) hunderte DNA-Proben von jungsteinzeitlichen Skelettfunden aus dem Mittelelbe-Saale-Gebiet.

Forschung
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Jäger-Sammler und eingewanderte Ackerbauern lebten 2.000 Jahre lang gemeinsam in Mitteleuropa.

Im Rahmen einer heute im Wissenschaftsmagazin »Science« veröffentlichten Studie haben Mainzer Paläoanthropologen DNA-Analysen an Menschenknochen aus der Blätterhöhle in Hagen untersucht, wo beide Gruppen ihre Toten bestatteten.

Forschung
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