Schon unsere frühesten Vorfahren arbeiteten bei der Jagd eng zusammen

Vermessung in der Olduvai-Schlucht

Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie zeichnet Lucía Cobo-Sánchez aus: Die Spanierin rekonstruierte das Jagd- und Sozialverhalten vor 1, 84 Millionen Jahren

Der Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie geht in diesem Jahr an Dr. Lucía Cobo-Sánchez von der Universität Madrid. Die Wissenschaftlerin erhält die Auszeichnung für ihre Dissertation »Taphonomic and spatial study of the archaeological site DS from Bed I in Olduvai Gorge (Tanzania)«. In dieser kombinierte sie klassische Tierknochenuntersuchungen mit Maschinenlernverfahren und konnte so zeigen, dass Menschen bereits vor 1,84 Millionen Jahren zu Planung, Kooperation und koordiniertem Handeln fähig waren.

Verleihung des Tübinger Förderpreises

Anna Florin zeigt an 65.000 Jahre alten Pflanzenresten, dass die ersten Menschen Australiens viel Zeit mit der Essenszubereitung verbrachten

Aus aller Welt
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Preisverleihung

Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau - der obersten Denkmalschutzbehörde des Bundeslandes -, überreichte am 7. Oktober den Archäologie-Preis Baden-Württemberg 2020 in Stuttgart. Sie würdigte die Preisträger bei der Verleihung im Weißen Saal des Neuen Schlosses für ihr langjähriges Engagement zu Erforschung und Erhalt des kulturellen Erbes ihrer Heimatregion, bei der Unterstützung archäologischer Untersuchungen und für die lebendige Vermittlung archäologischer Inhalte.

Archäologie & Gesellschaft
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HUMAN ROOTS AWARD Preisträger Robin Dunbar

Am 8. November 2019 erhielt Professor Robin Dunbar, Evolutionspsychologe an der Universität Oxford, den mit 10.000 Euro dotierten HUMAN ROOTS AWARD für seine herausragenden Leistungen für das Verständnis menschlicher Sozialität. Der internationale Forschungspreis wird seit 2017 vom Archäologischen Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution MONREPOS, einer Einrichtung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM) an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen für ihre Beiträge zum Verständnis der menschlichen Verhaltensevolution verliehen.

Personalia
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Lagerfeuer

Für seine Dissertation »Beyond Prometheus: Pursuing the origins of fire production among early humans« wird der aus den USA stammende Archäologe Dr. Andrew C. Sorensen von der Universität Leiden in den Niederlanden mit dem diesjährigen Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie ausgezeichnet. In dieser Arbeit beschäftigte er sich mit der Frage nach der Feuerherstellung in Europa schon vor der Ankunft anatomisch moderner Menschen um 40.000 Jahre vor heute.

Forschung
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Viviane Slon

Die Max-Planck-Forscherin Viviane Slon zählt laut dem »Nature«-Magazin zu den zehn Persönlichkeiten, die 2018 die Wissenschaft prägten.

Die Französin, die am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie forscht, hatte anhand eines kleinen Knochensplitters herausgefunden, dass ein vor zirka 90.000 Jahren geborenes Mädchen direkt von einer Neandertaler-Mutter und einem Denisova-Vater abstammt. Ein genetischer Nachweis, der Einblicke in die Menschheitsgeschichte gewährt.

Forschung
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Jürgen Kunow

Nach 14-jähriger Tätigkeit als Leiter des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland wurde Prof. Dr. Jürgen Kunow in den Ruhestand verabschiedet. Bei einer Veranstaltung im LVR-LandesMuseum Bonn führte Kulturdezernentin Milena Karabaic zugleich als Nachfolger Dr. Erich Claßen ins Amt ein. Karabaic: »Mit Professor Kunow verlässt ein Schwergewicht der Archäologie den LVR.«

Personalia
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Verleihung des Archäologie-Preises 2018

Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, überreichte am 12. November den mit 8.000 Euro dotierten Archäologie-Preis Baden-Württemberg in Stuttgart an Reiner Blumentritt aus Schelklingen und Georg Hiller aus Blaubeuren. Den Förderpreis erhielt die Archäologie-AG Kirchheim unter Teck.

Denkmalschutz
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Die neue Generaldirektorin Univ.-Prof. Dr. Alexandra Busch

Mit einer Feierstunde am Samstag, den 3. November 2018 wurde Univ.-Prof. Dr. Alexandra W. Busch offiziell die Leitung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) in Mainz übertragen. Schon seit 2014 setzt sie sich als Forschungsdirektorin am RGZM dafür ein, das 1852 gegründete Haus mit neuen Formaten in Forschung und Vermittlung voran zu bringen. Die Institutsleitung ist verbunden mit einer Professur für Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

Personalia
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Grabungsteam

Das Kooperationsprojekt des Ägyptischen Antikenministeriums, des Ägyptologischen Instituts/Ägyptischen Museums – Georg Steindorff – der Universität Leipzig und des i3mainz - Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik der Hochschule Mainz wird mit dem Jean et Marie-Françoise Leclant – Preis der Académie des Inscriptions et Belle-Lettres in Paris ausgezeichnet.

Personalia
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Steven Pinker

Der Preisträger des zweiten Human Roots Awards, ausgelobt durch MONREPOS — das Archäologische Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, steht fest: Der Kognitionspsychologe und Psycholinguist Steven Pinker wird am Freitag, den 9. November, den mit 10.000 Euro dotierten Archäologiepreis entgegennehmen.

Personalia
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