Weltweit größtes digitales Forschungsarchiv zum antiken Sudan in Khartoum übergeben

Übergabe Forschungsarchiv Sudan

Das Archiv des deutschen Sudanforschers Friedrich W. Hinkel (1925-2007) wurde vom Deutschen Archäologischen Institut digitalisiert und über die iDAI.welt dauerhaft zugänglich gemacht. Eine Kopie dieser digitalen Erschließung der Denkmäler des Sudan wurde Ende Februar im Beisein von Bundespräsident Steinmeier in Khartoum an die National Corporation for Antiquities and Museums (NCAM) übergeben.

Der heilige Berg Oberschwabens

In frühkeltischer Zeit bildete die Heuneburg mit dem Kult- oder Versammlungsplatz auf der Alten Burg, der Großen Heuneburg, dem Bussen und den offenen ländlichen Siedlungen im Umfeld offenbar ein einziges großes Siedlungssystem

​Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart hat am Mittwoch im Rahmen eines Pressegespräches die neuesten Ergebnisse der archäologischen Forschungen im Umfeld des frühkeltischen Machtzentrums Heuneburg vorgestellt. Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse vom LAD informierte über die bisherigen Ergebnisse von überregionaler und internationaler Bedeutung.

Kulturerbe
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Wangduechhhoeling Palace (Bhutan)

Wo sich Natur- oder menschengemachte Katastrophen ereignen, ist materielles Kulturerbe oftmals in Gefahr. Vorsorgemaßnahmen können dazu beitragen, den Schaden zu begrenzen. Der Prince Claus Fund (Amsterdam/Niederlande) und die Gerda Henkel Stiftung (Düsseldorf/Deutschland) haben daher die gemeinsame Initiative "Emergency Preparedness for Cultural Heritage under Threat” ins Leben gerufen.

Aus aller Welt
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Denkmalatlas Niedersachsen

Am Mittwochabend hat das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege im Rahmen seines traditionellen Neujahrsempfangs unter dem Motto »Denkmale im Netz« den Denkmalatlas Niedersachsen der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter der Adresse denkmalatlas.niedersachsen.de wird der Denkmalbestand des Landes von weit über 100.000 Objekten allen Interessierten sukzessive zugänglich gemacht.

Denkmalschutz
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CAD-Umzeichnung Portal Notre Dame

Universität Bamberg hat mit französischer Forschungsorganisation einen umfangreichen Kooperationsvertrag unterzeichnet

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die französische Forschungsorganisation »Centre national de la recherche scientifique« (CNRS) und das französische Ministerium für Kultur haben einen Vertrag über die Beteiligung der Bamberger Kunstgeschichte in der Initiative »Chantier Notre-Dame« unterzeichnet. In dieser Initiative bringt das CNRS Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen zusammen, um eine wissenschaftliche Grundlage für den Wiederaufbau der Kathedrale Notre Dame zu schaffen. Das Wahrzeichen von Paris war am 15. April 2019 in Brand geraten und teilweise zerstört worden.

Kulturerbe
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Straßenkanal des Legionslagers

Ausgrabung im Klinikareal Königsfelden erweitert Wissen um das Legionslager

Bei Ausgrabungen im Areal der Klinik Königsfelden in Windisch hat die Kantonsarchäologie Aargau die Befestigung eines frührömischen Militärlagers und die Reste eines dazugehörigen Lagertors entdeckt. Die Grabungen im Nordteil des Legionslagers Vindonissa waren wegen eines geplanten Neubaus der Psychiatrischen Dienste Aargau AG (PDAG) nötig geworden. Auf einer Fläche von über 1.800 Quadratmetern dokumentierten die Archäologen Spuren der Antike.

Denkmalschutz
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Ausgrabung der Nachbestattungen am Leubinger Fürstenhügel

Seit 2016 werden erstmals seit 140 Jahren im Vorfeld und am sogenannten Leubinger Hügel selbst archäologische Untersuchungen durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) vorgenommen. Dabei traten bisher völlig unbekannte Befunde zutage: ein kleiner vorgelagerter Grabhügel, spätbronzezeitliche Gräber um den Haupthügel sowie Hinweise auf seine tatsächliche Größe.

Ausgrabungen
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Marmorkopf in Münster

Bei der Reorganisation der Sammlung des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) stellten Experten des WWU-Museums fest, dass ein 1964 angekaufter Marmorkopf ursprünglich illegal aus Italien ausgeführt worden war. Die Provenienzforschung ergab, dass das Stück Teil einer Statue ist, die 1937 bei Ausgrabungen im antiken Fondi südöstlich von Rom gefunden wurde. Als sie die Herkunft des Objektes zweifelsfrei festgestellt hatten, organisierten die Münsteraner Museumsleute die Rückgabe an den italienischen Staat.

Kulturerbe
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Arbeit am Palmyra-GIS

Ein Forschungsteam des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) entwickelt die webbasierte Anwendung »Palmyra-GIS«

Mit der Anwendung und dem dazugehörigen 3D-Druck des Geländemodells der syrischen antiken Ruinenstadt Palmyra möchten die Forschenden zum Schutz des durch den syrischen Krieg gefährdeten Weltkulturerbes beitragen.

Denkmalschutz
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Griffschale aus dem Sarkophag von Zülpich

15. Archäologische Jahrestagung des LVR

Wichtige archäologische Entdeckungen zogen am 4. und 5. Februar rund 450 Fachleute zum archäologischen Jahresrückblick ins LVR-LandesMuseum Bonn. Geladen hatte erstmalig der neue Leiter des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland, Dr. Erich Claßen.

Denkmalschutz
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Beschichtete Fundstücke: Hirschfänger (oben) und Schwertfragment (unten)

INNOVENT e.V. und das LVR-Landesmuseum Bonn arbeiten gemeinsam an einem Forschungsprojekt zur Oberflächenbeschichtung von archäologischen Bodenfunden aus Metall. INNOVENT testete dazu eine neuartige, reversible Pulverbeschichtung aus modifiziertem thermoplastischem Polysaccharid, welche die Objektoberfläche konservieren und schützen soll.

Denkmalschutz
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