Notre Dame in Paris: 3D-Daten für den Wiederaufbau

CAD-Umzeichnung Portal Notre Dame

Universität Bamberg hat mit französischer Forschungsorganisation einen umfangreichen Kooperationsvertrag unterzeichnet

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die französische Forschungsorganisation »Centre national de la recherche scientifique« (CNRS) und das französische Ministerium für Kultur haben einen Vertrag über die Beteiligung der Bamberger Kunstgeschichte in der Initiative »Chantier Notre-Dame« unterzeichnet. In dieser Initiative bringt das CNRS Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen zusammen, um eine wissenschaftliche Grundlage für den Wiederaufbau der Kathedrale Notre Dame zu schaffen. Das Wahrzeichen von Paris war am 15. April 2019 in Brand geraten und teilweise zerstört worden.

Straßenkanal des Legionslagers

Ausgrabung im Klinikareal Königsfelden erweitert Wissen um das Legionslager

Bei Ausgrabungen im Areal der Klinik Königsfelden in Windisch hat die Kantonsarchäologie Aargau die Befestigung eines frührömischen Militärlagers und die Reste eines dazugehörigen Lagertors entdeckt. Die Grabungen im Nordteil des Legionslagers Vindonissa waren wegen eines geplanten Neubaus der Psychiatrischen Dienste Aargau AG (PDAG) nötig geworden. Auf einer Fläche von über 1.800 Quadratmetern dokumentierten die Archäologen Spuren der Antike.

Denkmalschutz
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Ausgrabung der Nachbestattungen am Leubinger Fürstenhügel

Seit 2016 werden erstmals seit 140 Jahren im Vorfeld und am sogenannten Leubinger Hügel selbst archäologische Untersuchungen durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) vorgenommen. Dabei traten bisher völlig unbekannte Befunde zutage: ein kleiner vorgelagerter Grabhügel, spätbronzezeitliche Gräber um den Haupthügel sowie Hinweise auf seine tatsächliche Größe.

Ausgrabungen
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Marmorkopf in Münster

Bei der Reorganisation der Sammlung des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) stellten Experten des WWU-Museums fest, dass ein 1964 angekaufter Marmorkopf ursprünglich illegal aus Italien ausgeführt worden war. Die Provenienzforschung ergab, dass das Stück Teil einer Statue ist, die 1937 bei Ausgrabungen im antiken Fondi südöstlich von Rom gefunden wurde. Als sie die Herkunft des Objektes zweifelsfrei festgestellt hatten, organisierten die Münsteraner Museumsleute die Rückgabe an den italienischen Staat.

Kulturerbe
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Arbeit am Palmyra-GIS

Ein Forschungsteam des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) entwickelt die webbasierte Anwendung »Palmyra-GIS«

Mit der Anwendung und dem dazugehörigen 3D-Druck des Geländemodells der syrischen antiken Ruinenstadt Palmyra möchten die Forschenden zum Schutz des durch den syrischen Krieg gefährdeten Weltkulturerbes beitragen.

Denkmalschutz
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Griffschale aus dem Sarkophag von Zülpich

15. Archäologische Jahrestagung des LVR

Wichtige archäologische Entdeckungen zogen am 4. und 5. Februar rund 450 Fachleute zum archäologischen Jahresrückblick ins LVR-LandesMuseum Bonn. Geladen hatte erstmalig der neue Leiter des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland, Dr. Erich Claßen.

Denkmalschutz
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Beschichtete Fundstücke: Hirschfänger (oben) und Schwertfragment (unten)

INNOVENT e.V. und das LVR-Landesmuseum Bonn arbeiten gemeinsam an einem Forschungsprojekt zur Oberflächenbeschichtung von archäologischen Bodenfunden aus Metall. INNOVENT testete dazu eine neuartige, reversible Pulverbeschichtung aus modifiziertem thermoplastischem Polysaccharid, welche die Objektoberfläche konservieren und schützen soll.

Denkmalschutz
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Kürzlich beraubtes Grab in Nordwestchina

Weltweit wird kulturelles Erbe rapide durch Grabräuberei zerstört. Die Beraubung archäologischer Stätten vernichtet die Forschungsgrundlagen zu alten Kulturen – der Verlust von Wissen über deren Herkunft und Identität sind die Folgen. Forschungen der Universität Bern zeigen nun, dass mittels Satellitendaten die fortschreitende Zerstörung archäologischer Stätten verfolgt werden kann. Damit ergibt sich auch erstmals ein Bild des Ausmasses der Grabräuberei in schwer zugänglichen Weltregionen.

Denkmalschutz
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Azubis lernen bei der Arbeit römische Ingenieurskunst kennen

Auszubildende des rheinischen Handwerks haben Teile der römischen Wasserleitung nach Köln restauriert, eines der wichtigsten archäologischen Denkmäler im Rheinland, und diese so vor der Zerstörung bewahrt. Notwendig wurde die Rettungsaktion, weil in Hürth bei Köln das antike Monument auf 55 Metern Länge der Neuführung der Bundesstraße 265 weichen musste.

Denkmalschutz
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Verleihung des Archäologie-Preises 2018

Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, überreichte am 12. November den mit 8.000 Euro dotierten Archäologie-Preis Baden-Württemberg in Stuttgart an Reiner Blumentritt aus Schelklingen und Georg Hiller aus Blaubeuren. Den Förderpreis erhielt die Archäologie-AG Kirchheim unter Teck.

Denkmalschutz
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Venedig

Kieler Studie zeigt: Gefährdung durch Sturmfluten könnte um bis zu 50 Prozent steigen

Im Mittelmeerraum befinden sich eine Vielzahl von UNESCO Weltkulturerbestätten in tiefliegenden Küstengebieten. Dazu zählen zum Beispiel die Lagune von Venedig, die Altstadt von Dubrovnik oder die Ruinen von Karthago. Diese Stätten werden im Laufe des 21. Jahrhunderts verstärkt durch einen steigenden Meeresspiegel und durch zunehmende Küstenerosion gefährdet sein. Zu diesem Schluss kommt eine der ersten großräumig angelegten Studien, die Doktorandin Lena Reimann vom Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zusammen mit Professor Athanasios Vafeidis und internationalen Partnern durchgeführt hat.

Denkmalschutz
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