Aktuelle Einblicke in die Arbeiten am Grabmal Ottos des Großen im Magdeburger Dom

Ausgrabungsfläche am Standort des Grabmals Ottos I.

Seit Januar 2025 ist das stark geschädigte Grabmal Kaiser Ottos des Großen im Magdeburger Dom Gegenstand eines umfangreichen Projektes zur Dokumentation und Konservierung dieses bedeutenden Denkmals. Es wird durch die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt und das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in enger Abstimmung mit der Evangelischen Domgemeinde und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland durchgeführt. Derzeit erfolgt in einer eigens errichteten, gesonderten Einhausung innerhalb des Domes die Sanierung des Steinsarkophags. Zeitgleich wird der Standort des Grabmals im Hohen Chor archäologisch untersucht.

Novelle des hessischen Denkmalschutzgesetzes

Die Novelle des hessischen Denkmalschutzgesetzes soll Verfahren beschleunigen und verlagert Verantwortung auf Kommunen. Doch für archäologische Bodendenkmäler könnte das bedeuten: Weniger Prüfungen, mehr Risiko.

Denkmalschutz
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Sarkophag Ottos des Großen im Magdeburger Dom

Seit Januar 2025 steht das Grabmal Kaiser Ottos des Großen im Magdeburger Dom im Mittelpunkt umfangreicher Konservierungsmaßnahmen. Sowohl der Inhalt des in dem Sarkophag angetroffenen Holzsarges als auch der steinerne Kasten selbst werden zur Zeit mit modernsten Methoden untersucht. Ein erstes Zwischenergebnis erbrachte die Analyse der Herkunft des Marmors, aus dem die Deckplatte des Sarkophags, eine wiederverwendete (spät-) antike Marmorplatte, besteht. Untersuchungen ausgewiesener Spezialistinnen und Spezialisten für die Herkunftsbestimmung antiken Marmors in Wien und Bochum kamen zu dem Ergebnis, dass es sich eindeutig um Marmor von der Prokonnesos (heute Marmara-Insel, Türkei) handelt.

Kulturerbe
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U 16 in voller Fahrt (Feldpostkarte)

Die Bergung des U-Bootes U 16 aus der Elbe vor der Nordseeinsel Scharhörn sorgt für Empörung: Denkmalpflege wurde übergangen, das Wrack zerbrach, nun droht die Verschrottung. Fachleute fordern eine Dokumentation des Fundes.

Denkmalschutz
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Abnehmen des hölzernen Sargdeckels

Seit Januar 2025 ist das Grabmal Kaiser Ottos des Großen im Magdeburger Dom Gegenstand umfangreicher Untersuchungen. Nachdem Anfang März 2025 der Steinsarkophag geöffnet worden war, konzentrierten sich die Arbeiten insbesondere auf die Dokumentation und Untersuchung des im Inneren des Sarkophags angetroffenen schlichten Holzsargs. Der konservierungsbedürftige Zustand des Steinsarkophags sowie insbesondere die Schäden am Holzsarg machten auch dessen Öffnung zur Sicherung seines Inhaltes unumgänglich. Daher wurde Mitte Juni 2025 die hölzerne Deckplatte des innenliegenden Sargs abgehoben, um die darin befindlichen Gebeine, Textilien und weitere Materialien sichern und konservieren zu können.

Ausgrabungen
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Abnahme der Deckplatte am Sarg Ottos des Großen

Seit Januar ist das Grabmal Ottos des Großen im Magdeburger Dom Gegenstand von umfangreichen Untersuchungen. Anfang März wurde unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen die Deckplatte des Kalksteinsarkophags erfolgreich abgenommen. Darunter ist nun wie erwartet ein schlichter Holzsarg zu sehen. Die bisherigen Maßnahmen zur umfassenden Schadensdokumentation der Grablege und das weitere Vorgehen zur Konservierung des Grabmals wurden am Mittwoch bei einem gemeinsamen Pressetermin der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt und des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt vorgestellt.

Kulturerbe
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Kartenausschnitt Geoportal

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE RLP) stellt ab sofort neben der Ansicht der Grabungsschutzgebiete online auch eine für alle Bürgerinnen und Bürger einfach zugängliche Kartenansicht aller bekannten Kulturdenkmäler zur Verfügung.

Denkmalschutz
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Grab Ottos des Großen im Magdeburger Dom

Otto I. ist als erster Kaiser des Heiligen Römischen Reiches eine zentrale Figur der europäischen Geschichte. Sein Grabmal im Magdeburger Dom ist daher auch über die Landesgrenzen Sachsen-Anhalts hinaus ein Denkmal von erheblichem kulturhistorischen Wert. Seiner Pflege und Erhaltung kommt aus Sicht der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt als Eigentümerin des Magdeburger Domes, der Evangelischen Domgemeinde als Nutzerin des Gotteshauses sowie des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt als zuständiger Denkmalfachbehörde oberste Priorität zu.

Kulturerbe
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Celsusbibliothek in Ephesos

50 Jahre nach ihrer Wiedererrichtung steht die Celsusbibliothek in Ephesos vor einer umfassenden Restaurierung. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften startet ein großangelegtes Projekt, um das antike Monument und seine filigrane Prunkfassade vor Schäden zu bewahren und nachhaltig zu sichern. Ein Expertenteam schloss nun die notwendigen Voruntersuchungen ab und führte erste Sicherungsmaßnahmen durch. Die Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten ist bis Ende 2027 geplant.

Denkmalschutz
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Titelbild des Leopoldina-Diskussionspapiers

Leopoldina-Diskussionspapier zum Kulturgutschutz in der akademischen Ausbildung

Das archäologische Erbe ist in erheblichem Maße gefährdet. Durch Bauvorhaben, kriegerische Auseinandersetzungen und klimatische Veränderungen nimmt der Druck auf dieses Erbe ständig zu. Gut ausgebildete Archäologinnen und Archäologen sind entscheidend für dessen Schutz. Sie werden jedoch während ihres Studiums nur ungenügend mit den Anforderungen des archäologischen Kulturgutschutzes vertraut gemacht, so die Autorinnen und Autoren des kürzlich veröffentlichten Diskussionspapiers der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Kulturerbe
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Zerstörte Mauerrekonstruktion am Kleinkastell Nettersheim

Kooperationsprojekt untersucht Ursachen für Hochwasserschäden an archäologischen Fundstellen im Rheinland und wie entstandene Schäden in Zukunft schneller erfasst werden können / Veröffentlichung in »Environmental Sciences Europe«

Denkmalschutz
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