Die grünen Pyramiden von Palau

Erdwerk Ngerbuns el Bad

Gartenbau und Totenruhe der Mächtigen: Geo-archäologisches Forschungsprojekt auf der Insel Babeldaob, Mikronesien

Nach einer mündlichen Überlieferung hat sich eine riesige Schlange um die Hügel auf der palauischen Insel gewunden und mit ihrem Körper die Terrassenanlagen geschaffen. Doch wie entstanden die monumentalen Erdwerke auf Babeldaob wirklich?

Heiligtum des sabäischen Hauptgottes Almaqah in Yeha (Tigray/Äthiopien)

Ein Forschungsteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) erstellt in den kommenden zwei Jahren den "Ethiopian Heritage Digital Atlas" (EHDA). Das gemeinsam mit der äthiopischen Antikenbehörde und der Universität Addis Abeba durchgeführte Projekt wird von der Gerda-Henkel-Stiftung mit rund 215.500 Euro gefördert. Ziel des webbasierten Denkmalinformationssystems ist es, den Erhalt der Kulturdenkmäler Äthiopiens zu sichern. Das System soll ein Monitoring von archäologischen Fundorten ermöglichen und so zur wissenschaftlichen Dokumentation des äthiopischen Kulturerbes beitragen.

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Reinigung der Holzrohre einer mittelalterlichen Wasserleitung aus dem havarierten Stadtmuseum Ahrweiler

RGZM versorgt beschädigte archäologische Objekte aus dem Stadtmuseum Ahrweiler

Die im Juli wütende Flutkatastrophe im Westen Deutschlands traf auch das Depot des Stadtmuseums in Ahrweiler. Um die Sammlungsobjekte schnell zu versorgen und nach Möglichkeit zu retten, richtete das Römisch-Germanische Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM) innerhalb kürzester Zeit Räumlichkeiten und provisorische Reinigungsstationen in der Restaurierungswerkstatt des Museums für Antike Schifffahrt ein. Eine fünfköpfige Task-Force erwartet in Kürze eine weitere LKW-Lieferung mit Objekten aus Ahrweiler. Das RGZM folgt mit der Aktion dem bundesweiten Notruf des Museumsverbandes Rheinland-Pfalz.

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Rekonstruktion des Hafentempels der Colonia Ulpia Traiana im Archäologischen Park Xanten

Das Welterbekomitee der UNESCO hat in in ihrer diesjährigen Sitzung vor wenigen Tagen unter anderem den Niedergermanischen Limes und den Donaulimes in die Welterbeliste aufgenommen. Sie sind damit die 49. und 51. UNESCO-Welterbestätte in Deutschland.

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Eingang zur Speyerer Mikwe

Das UNESCO-Welterbekomitee hat die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz zum Welterbe erklärt. Der Judenhof in Speyer, der Wormser Synagogenbezirk mit dem Friedhof Heiliger Sand und der Alte jüdische Friedhof Mainz zeugen von der langen und wechselvollen Geschichte der drei jüdischen Gemeinden. Die SchUM-Stätten sind die 50. Welterbestätte in Deutschland.

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Archäologische Untersuchung am Rande eines Eisfeldes im Altai-Gebirge

Die Abteilung für Archäologie des des Max-Planck-Institutes für Menschheitsgeschichte wird mit den Fördermitteln der gemeinnützigen Stiftung Arcadia in Höhe von zwei Millionen Euro die Dokumentation tausender bedrohter archäologischer Stätten in der Mongolei unterstützen und eine Open-Access-Datenbank in Englisch, Mongolisch und Russisch aufbauen. Wissenschaftler/-innen in der Mongolei und in Deutschland werden dazu in den nächsten fünf Jahren im "Mongolian Archaeological Project: Surveying the Steppes (MAPSS)" Satellitenbilder und Archivmaterial auswerten.

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Mäanderfries unterhalb der Grablegungsszene an der Westwand des Südquerhauses im Augsburger Hohen Dom

Ältestes Zeugnis für die Ausmalung einer frühmittelalterlichen Bischofskirche nördlich der Alpen entdeckt

Im Augsburger Dom versteckte sich lange ein unerkannter kunsthistorischer Schatz: Bei Untersuchungen im südlichen Querhaus wurden Wandmalereien zum Leben und Sterben Johannes des Täufers entdeckt, die aus der Erbauungszeit des ottonischen Doms stammen und in das erste Jahrzehnt des 11. Jahrhunderts zurückreichen. Mit diesem Bilderzyklus ist das älteste Zeugnis für die Ausmalung einer frühmittelalterlichen Bischofskirche nördlich der Alpen bekannt geworden.

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Restaurierungslehrgang an den Pyramiden von Meroe

Dank der langjährigen Kooperation zwischen dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) und der sudanesischen Denkmalbehörde konnte der Lehrgang trotz der Covid-19-Pandemie erfolgreich abgeschlossen werden.

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Der heilige Berg Oberschwabens

In frühkeltischer Zeit bildete die Heuneburg mit dem Kult- oder Versammlungsplatz auf der Alten Burg, der Großen Heuneburg, dem Bussen und den offenen ländlichen Siedlungen im Umfeld offenbar ein einziges großes Siedlungssystem

​Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart hat am Mittwoch im Rahmen eines Pressegespräches die neuesten Ergebnisse der archäologischen Forschungen im Umfeld des frühkeltischen Machtzentrums Heuneburg vorgestellt. Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse vom LAD informierte über die bisherigen Ergebnisse von überregionaler und internationaler Bedeutung.

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CAD-Umzeichnung Portal Notre Dame

Universität Bamberg hat mit französischer Forschungsorganisation einen umfangreichen Kooperationsvertrag unterzeichnet

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die französische Forschungsorganisation »Centre national de la recherche scientifique« (CNRS) und das französische Ministerium für Kultur haben einen Vertrag über die Beteiligung der Bamberger Kunstgeschichte in der Initiative »Chantier Notre-Dame« unterzeichnet. In dieser Initiative bringt das CNRS Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen zusammen, um eine wissenschaftliche Grundlage für den Wiederaufbau der Kathedrale Notre Dame zu schaffen. Das Wahrzeichen von Paris war am 15. April 2019 in Brand geraten und teilweise zerstört worden.

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Karte des Niedergermanischen Limes

2021 soll der Niedergermanische Limes als UNESCO-Welterbe eingetragen werden. Am Donnerstag (9. Januar 2020) wurde der gemeinsame Antrag der Limes-Partner Niederlande, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz beim World Heritage Center der UNESCO in Paris eingereicht. Damit haben die Partner das erste Ziel ihrer vor fünf Jahren unterzeichneten Vereinbarung erreicht.

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