Notre Dame in Paris: 3D-Daten für den Wiederaufbau

CAD-Umzeichnung Portal Notre Dame

Universität Bamberg hat mit französischer Forschungsorganisation einen umfangreichen Kooperationsvertrag unterzeichnet

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die französische Forschungsorganisation »Centre national de la recherche scientifique« (CNRS) und das französische Ministerium für Kultur haben einen Vertrag über die Beteiligung der Bamberger Kunstgeschichte in der Initiative »Chantier Notre-Dame« unterzeichnet. In dieser Initiative bringt das CNRS Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen zusammen, um eine wissenschaftliche Grundlage für den Wiederaufbau der Kathedrale Notre Dame zu schaffen. Das Wahrzeichen von Paris war am 15. April 2019 in Brand geraten und teilweise zerstört worden.

Karte des Niedergermanischen Limes

2021 soll der Niedergermanische Limes als UNESCO-Welterbe eingetragen werden. Am Donnerstag (9. Januar 2020) wurde der gemeinsame Antrag der Limes-Partner Niederlande, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz beim World Heritage Center der UNESCO in Paris eingereicht. Damit haben die Partner das erste Ziel ihrer vor fünf Jahren unterzeichneten Vereinbarung erreicht.

Kulturerbe
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Marmorkopf in Münster

Bei der Reorganisation der Sammlung des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) stellten Experten des WWU-Museums fest, dass ein 1964 angekaufter Marmorkopf ursprünglich illegal aus Italien ausgeführt worden war. Die Provenienzforschung ergab, dass das Stück Teil einer Statue ist, die 1937 bei Ausgrabungen im antiken Fondi südöstlich von Rom gefunden wurde. Als sie die Herkunft des Objektes zweifelsfrei festgestellt hatten, organisierten die Münsteraner Museumsleute die Rückgabe an den italienischen Staat.

Kulturerbe
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Keltischer Schmuck im Museum. Bild: Landesmuseum Württemberg

Am 8. Januar diesen Jahres wurde in Baden-Württemberg der Startschuss zur Entwicklung einer landesweiten kulturpolitischen Konzeption mit dem Titel »Baden-Württemberg und seine Kelten« gegeben. Sie zielt darauf, die historische Bedeutung der Kelten für Baden-Württemberg an zahlreichen Fundstätten und Museen im Land sichtbar und erfahrbar zu machen. Zentraler Bestandteil der Konzeption soll die keltische Höhensiedlung »Heuneburg« werden und in diesem Rahmen zu einer musealen und touristischen Erlebniswelt ausgebaut werden.

Museen & Ausstellungen
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Übergabe des Restaurierungsprojekts

Stadtviertel Bustan Nassif aus dem 12.-15. Jahrhundert komplett restauriert und für Besucher neu erschlossen

Drei Jahre lang herrschte im Sommer oder Herbst für drei Monate eifrige Geschäftigkeit im „Bustan Nassif“ in Baalbek. Nun konnte der libanesischen Antikenverwaltung in einer offiziellen Präsentation und in Anwesenheit des deutschen Botschafters, Herrn Dr. Georg Birgelen, und des Bürgermeisters von Baalbek, Herrn Hussein al-Laqqis, ein restauriertes archäologisches Gelände übergeben werden.

Kulturerbe
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Danewerk

Auf der 42. Tagung des UNESCO-Welterbekomitee, das diesmal vom 24. Juni bis 4. Juli 2018 in Manama (Bahrain) tagte, waren 28 Stätten zur Aufnahme in die Liste nominiert. 19 davon wurden nun in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, darunter in Deutschland die Wikingersiedlung Haithabu mit dem Danewerk und der Naumburger Dom.

Kulturerbe
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Irakische Archivarinnen

Mit finanzieller Unterstützung durch das Auswärtige Amt unterstützt die Orient-Abteilung des DAI die irakische Antikenverwaltung mit Technik und Know How. Vor kurzem waren Kolleginnen der irakischen Antikenverwaltung am Deutschen Archäologischen Institut Berlin, um sich über die hiesigen Strukturen, Arbeitsweisen und technischen Abläufe der Archive zu informieren.

Kulturerbe
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"Am Platz der Jagd" im Archäopark Vogelherd

Im Juli 2017 erkannte die UNESCO sechs Höhlen im Ach- und Lonetal zum Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" an. Neben der Bedeutung der Fundstellen ältester Kunstobjekte standen die Chancen der UNESCO-Anerkennung, die Vermarktung sowie die touristische Inwertsetzung der Höhlen und ihrer Infrastruktur im Fokus des Besuchs der beiden Regierungspräsidenten aus Tübingen und Stuttgart.

Kulturerbe
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Illustrierter lateinischer Prachtkodex aus der Biblioteca Apostolica Vaticana

Eine der wertvollsten Sammlungen von Handschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit – die Bibliotheca Palatina – ist nach jahrhundertelanger »Trennung« virtuell wiedervereint worden: Dazu hat die Universitätsbibliothek Heidelberg nicht nur die deutschsprachigen Handschriften in ihrem eigenen Bestand digitalisiert, sondern auch die lateinischen Codices, die sich seit fast 400 Jahren hinter den Mauern des Vatikans in der Biblioteca Apostolica Vaticana in Rom befinden.

Kulturerbe
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Mit dem Wiederaufbau im kriegszerstörten Syrien beschäftigte sich vom 8. bis 10. Dezember 2017 die Tagung "Syria – Challenges of Reconstruction" in Gießen. Das Institut für Geographie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und die S.I.G.N-Plattform (Syrian International Geography Network) organisierten die Gießener Syrien-Konferenz in Kooperation mit der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH), der Fritz-Thyssen-Stiftung für Wissenschaftsförderung und dem Deutschen Akademischen Austausch-Dienst (DAAD).

Kulturerbe
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Symbolfoto Stempel Niedersachsen

Seit im August 2016 das Kulturgutschutzgesetz in Kraft getreten ist, mussten in Niedersachsen Ausfuhrgenehmigungen für Kulturgüter beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur bzw. der Staatskanzlei beantragt werden. Seit Anfang des Monats ist dafür nun das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege zuständig.

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