Zwischen Hunger und Überfluss

Tagung über Ernährung in der Antike

Antiker Kannibalismus: Was ist Mythos, was historisch belegt? Welche Rolle spielte das Essen in Religion und Kult? Welche soziale Bedeutung hatte die Nahrungsaufnahme? Eine Tagung in Saarbrücken rückt die antike Ernährungsgeschichte ins Blickfeld. Unter dem Titel "Zwischen Hunger und Überfluss. Antike Diskurse über die Ernährung" beleuchten Althistoriker der Universität der Großregion und der Universität Potsdam vom 24. bis 26. Mai auf dem Saarbrücker Campus das Essen aus politischer, sozialer und religiöser Perspektive. In Vorträgen und Diskussionen gehen die Wissenschaftler Themen wie Fasten, Lebensmittelknappheit und dem griechisch-römischen Bankett auf den Grund.

Neuer BA Studiengang Archäologie und Geschichte des Alten Europa in Leipzig

Zum Wintersemester 2018/19 startet an der Universität Leipzig der neue Bachelorstudiengang »Archäologie und Geschichte des Alten Europa«. Studierenden soll ein fächerübergreifendes, innovatives Studienkonzept geboten werden, das in Mitteldeutschland einmalig ist.

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Professor Dr. Alexander Siegmund

Im Rahmen eines Festakts wurde am 25. Oktober 2016 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg der UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten eingerichtet. Er ist der elfte UNESCO-Lehrstuhl in Deutschland, der in einem weltweiten Netzwerk gemeinsam an der Umsetzung der UNESCO-Ziele und der Globalen Nachhaltigkeitsagenda arbeitet. Lehrstuhlinhaber ist Professor Dr. Alexander Siegmund, Leiter der Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation.

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An der Universität Tübingen gibt es seit dem 1. Oktober 2016 ein neues Kompetenzzentrum im Bereich der materialwissenschaftlichen Archäometrie, das "Competence Center Archaeometry - Baden-Wuerttemberg" (CCA-BW). Der Aufbau des Zentrums wird gemeinsam vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg, der Firma Helmut Fischer Institut für Elektronik und Messtechnik GmbH in Sindelfingen sowie aus Mitteln der Exzellenzinitiative an der Universität Tübingen mit insgesamt 800.000 Euro auf drei Jahre gefördert. Das neue Zentrum ist aus dem Teilbereich Materialwissenschaftliche Archäometrie in der Angewandten Mineralogie hervorgegangen und wird von den Tübinger Mineralogen Dr. Christoph Berthold, Professor Klaus G. Nickel und Seniorprofessor Klaus Bente geleitet.

Universität
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Schnittstelle zwischen Geisteswissenschaften und angewandter Informatik

Im Mittelpunkt des neuen viersemestrigen Masterstudiengangs, der voraussichtlich zum Wintersemester 2016/2017 startet, steht die Vermittlung von Kompetenz im technologiebasierten Umgang mit digitalen Forschungsdaten zur Lösung geistes- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen.

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Die im Dezember vereinbarte strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten zeigt ihre ersten konkreten Ergebnisse. Am 20. Mai unterzeichneten die Universitäten Frankfurt und Mainz eine Vereinbarung zur Afrikanistik: Mit einem gemeinsamen Lehrangebot kann ein Studiengang, bei dem afrikanische Sprachen im Mittelpunkt stehen, an beiden Orten ausgebaut werden. Gleichzeitig trafen sich über 80 Wissenschaftler der drei Universitäten Frankfurt, Mainz und Darmstadt in der Goethe-Universität, um unter dem Dach des Frankfurter Zentrums für interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) ihre zukünftigen Forschungsaktivitäten zu bündeln.

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Der Europäische Forschungsrat fördert fünf Nachwuchsforscherinnen und -forscher an der Ludwig-Maximilians-Universität in München (LMU) mit jeweils einem der begehrten Starting-Grants. Darunter ist auch ein archäologisches Projekt.

Universität
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Der Exzellenzcluster Topoi bietet Journalisten die Möglichkeit zu einem dreimonatigen Gastaufenthalt im Sommersemester 2016 mit dem Schwerpunkt "Migration in historischer Perspektive", dem Thema einer Ringvorlesung sowie mehrerer Forschungsprojekte des altertumswissenschaftlichen Forschungsverbunds. Bewerbungsschluss ist der 15. März.

Veröffentlichungen
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Die Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts bei der Podiumsdiskussion mit der Initiativgruppe: (v.l.) Univ.-Prof. Dr. Heide Frielinghaus, Prof. Dr. Dr. h.c. Eszter Banffy, Prof. Dr. Dirk Wicke, Prof. Dr. Corinna Rohn, Prof. Dr. Kai-Christian Bruhn, Prof. Dr. Franziska Lang, Dr. Alexandra Busch. Moderatorin: Prof. Dr. Dr. h.c. Friederike Fless (Foto/©: Angelika Schurzig, JGU)

Mit dem Verbund Archäologie Rhein-Main (VARM) wollen die archäologischen Institute und Forschungseinrichtungen stärker kooperieren und so die besondere Situation des Faches im Rhein-Main-Gebiet besser nutzen.

Veranstaltungen
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mainzed gegründet

Sechs wissenschaftliche Einrichtungen am Wissenschaftsstandort Mainz bündeln digitale Kompetenzen

Im Rahmen der Akademischen Jahresfeier der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz wurde am 6. November 2015 das Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften, mainzed, gegründet.

Universität
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Der Bamberger Historiker Dr. Dr. Peter Riedlberger erhält den ERC Starting Grant, die angesehenste aller Auszeichnungen für exzellente Nachwuchswissenschaftler. Es ist der erste ERC Starting Grant aus dem Bereich der Alten Geschichte, der für Deutschland eingeworben wurde, der erste für die Universität Bamberg und der erste aus dem Bereich der Kultur- und Geschichtswissenschaften, der an eine bayerische Universität außerhalb Münchens geht. Der Europäische Forschungsrat (ERC) sagte am 13. November die Förderung des Projekts "The Proceedings of the Ecumenical Councils from Oral Utterance to Manuscript Edition as Evidence for Late Antique Persuasion and Self-Representation Techniques" zu.

Personalia
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