800 Jahre alter Keller - Ein neues Puzzlestück für die Klostergeschichte Helmarshausens?

Helmarshausen

Über 500 Jahre lang prägte ein Benediktinerkloster das Bild des heutigen Bad Karlshafener Stadtteils Helmarshausen, ehe es im 16. Jahrhundert im Zuge der Reformation aufgegeben wurde. Ein weiteres Puzzleteil der Klostergeschichte könnten Archäologinnen und Archäologen nun unter einem nahen Platz an der Poststraße entdeckt haben.

Drohnenaufnahme der Trapezgrabenanlage bei Markranstädt

Archäologen entdeckten bei Döhlen eine 5.800 Jahre alte Trapezgrabenanlage der Baalberger Kultur – mit einer Bestattung in Hockerposition. Ein seltener Fund im Landkreis Leipzig.

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Freilegung eines Steinkellers

Seit 2003 führt das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart archäologische Untersuchungen in Neuenstadt am Kocher durch. Im Fokus steht die Funktion einer antiken Ansiedlung aus dem 2./3. Jahrhundert, die von Römern als Planstadt angelegt wurde.

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Anlegen eines Profils durch eine Pfostengrube

m Frühjahr dieses Jahres hat ein vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) begleitetes Ausgrabungsteam eine 2.000 Jahre alte Siedlung in Rödinghausen-Schwenningdorf entdeckt und in seinem Umfang erfasst. Nun erforscht ein kleines LWL-Team das Zentrum der Siedlung.

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Grabungsfläche auf dem ehemaligen Gartengrundstück an der Ravensberger Straße. Im Bereich des heutigen Carports am linken Rand der Grabungsfläche konnten die Pfostenstellungen eines mittelalterlichen Wohngebäudes nachgewiesen werden, das man in der Nähe des Schwarzbaches errichtet hatte. (Foto: Archäologie am Hellweg e.G./H. Nabo)

Im Vorfeld eines Neubauvorhabens auf einem Gartengrundstück an der Ravensberger Straße in Werther (Kr. Gütersloh) hat ein Grabungsteam in Zusammenarbeit mit der LWL-Archäologie für Westfalen mittelalterliche Siedlungsspuren aus der Frühzeit der Stadt Werther entdeckt. Die archäologischen Untersuchungen waren erforderlich, da die Baufläche nur etwa 200 Meter von der Kirche St. Jakobus entfernt liegt und sich damit noch innerhalb des historischen Ortskerns befindet.

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Grubenhäuser bei Halberstadt-Frevelgraben

Im Zusammenhang mit der weiteren Erschließung des Industriegebiets ›Ost‹ in Halberstadt finden in enger Abstimmung mit der Stadt Halberstadt im Bereich ›Am Frevelgraben‹ derzeit archäologische Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie (LDA) Sachsen-Anhalt statt. Das Hauptaugenmerk der Untersuchung liegt auf einer herausragenden mittelalterlichen Wüstung, die bereits zahlreiche aufschlussreiche Befunde erbrachte.

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Ruine der Walbecker Kirche

Die Ruine der einstigen Stiftskirche St. Marien zu Walbeck an der Aller, nach 941 von Graf Lothar II. als Sühneleistung für die Beteiligung an einer Verschwörung gegen Otto I. gegründet, gilt als ein bedeutendes architektonisches Zeugnis der Ottonenzeit weit über das heutige Sachsen-Anhalt hinaus. Das aufgehende Mauerwerk war wiederholt Gegenstand der Bauforschung. Im Untergrund befinden sich archäologische Befunde, die neue Erkenntnisse zur Datierung und zu baulichen Eigenheiten liefern.

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Freilegung eines Urnengrabes

Wohnen Menschen kontinuierlich über lange Zeit an demselben Platz, so können sich Abfälle, der Schutt von Häusern usw. schichtenweise zu regelrechten Wohnhügeln auftürmen. Bei Untersuchungen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Groß Rosenburg im Salzlandkreis konnte nun ein solcher Wohnhügel dokumentiert werden, der sich einst über ungefähr acht Hektar erstreckt hatte und über mehrere tausend Jahre immer wieder als Siedlungsplatz genutzt wurde.

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Basislager unterhalb des Ararat-Gipfels

Ein deutsch-türkisches Team hat auf über 5.000 Metern erstmals den Gletscher des Ararat vermessen. Unter dem schmelzenden Eis könnte ein einzigartiges Klima- und Kulturarchiv liegen, das Jahrtausende zurückreicht. Nun suchte das Team die beste Stelle, um dort künftig Eisbohrkerne zu gewinnen.

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40.000 Jahre alte Vogelfiguren aus der eiszeitlichen Welterbehöhle Hohle Fels

In der UNESCO-Welterbehöhle Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb ist erneut eine spektakuläre Entdeckung gelungen: zwei aus Mammutelfenbein geschnitzte Vogelfiguren. Sie sind kaum mehr als daumennagelgroß und detailreich gestaltet. Geborgen wurden sie von einem archäologischen Team der Universität Tübingen aus den unteren Schichten der altsteinzeitlichen Kultur des Aurignaciens, die auf 40.000 Jahre vor heute datiert werden.

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Ausgrabung einer Römerstraße auf der Schwäbischen Alb

Wo künftig der neue Albaufstieg verläuft, befand sich vor rund 2.000 Jahren bereits eine der wichtigsten römischen Straßen Südwestdeutschlands. Bei Untersuchungen haben Archäologinnen und Archäologen jetzt ein Teilstück der sogenannten "Alblimes-Straße" freigelegt.

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