Archäologen entdecken antike Mosaiken am Ufer des Sees Genezareth

im freiliegenden Teil rechts eine hochaufragende Uferpflanze mit Blüten und kleinen grünen Blättern an den drei Stängeln, links unten noch das Heck und Ruder eines Bootes

Dank geomagnetischer Oberflächenerkundungen und anschließender Grabungen hat ein Grabungsteam der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) neue Erkenntnisse über das Umfeld gewonnen, in dem der Kalifenpalast Khirbat al-Minya am Ufer des Sees Genezareth erbaut wurde. Demnach befand sich bereits lange vor dem Palastbau in unmittelbarer Nähe eine Siedlung, in der christliche oder jüdische Bewohner lebten.

Zeichengruppe anatolischer Hieroglyphen

Anfang August 2022 gelang einem Grabungsteam des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in der ehemaligen Hethiterhauptstadt Hattuscha ein ganz besonderer Fund. Gemalte Grafitti zeigen erstmals, dass die anatolische Hieroglyphenschrift in der Gesellschaft des 2. Jahrtausends v. Chr. viel weiter verbreitet war, als dies bisher angenommen wurde.

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Altsteinzeitliche Funde aus Românești-Dumbrăvița

Archäologische Funde in Rumänien offenbaren eine mögliche »Projektilwerkstatt« des frühen modernen Menschen, die belegen könnte, wie sich seine Subsistenzstrategien im Vergleich zum Neandertaler verändert haben.

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Grabungsfläche

Erneut offenbart sich die Vielfalt im Boden Paderborns: Ein Archäologie-Team untersucht unter fachlicher Begleitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine 550 Quadratmeter große Parkplatzzufahrt an der Ecke Neuhäuserstraße/Paderstraße, wo bald der Bildungscampus des St. Johannissifts erweitert werden soll. Der Boden gab bisher Spuren aus dem frühen Mittelalter (7. und 8. Jahrhundert) und Fundamente eines alten Lazaretts preis, das während des Zweiten Weltkrieges zerstört worden ist.

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Freilegung der Kellermauern im Westflügel

LWL-Archäologie untersucht verloren geglaubten Westflügel des Klosters Hardehausen

Das Kloster Hardehausen im Warburger Stadtteil Scherfede ist derzeit im Fokus der Archäologinnen und Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Ein Bauvorhaben des Erzbistums Paderborn hatte archäologische Untersuchungen nötig gemacht, die bereits 2021 begannen. Nun freuen sich die Fachleute über besonders gut erhaltene Mauerreste des zunächst verloren geglaubten Westflügels.

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Überreste eines freigelegten Holzfasses. In solchen Kühlbehältern wurden im Mittelalter Lebensmittel aufbewahrt

Mehrere Wochen lang untersuchte ein Ausgrabungsteam unter fachlicher Begleitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Fläche an der Wasserstraße in Wiedenbrück (Stadt Rheda-Wiedenbrück), auf der zuvor zwei Fachwerkhäuser standen. Obwohl die Archäologinnen und Archäologen aufgrund vieler neuzeitlicher Bodeneingriffe dort nicht mit umfangreichen Ergebnissen rechneten, hatten sie viel zu tun: Zahlreiche Spuren der mittelalterlichen Bebauung kamen ans Licht. Auch Gefäßreste, Brunnen und hölzerne Fässer im Boden weisen auf die Neustadtgründung Wiedenbrücks im 13. Jahrhundert hin.

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Freipräparierter Block mit Klappstuhl

In Bayern haben Archäologen einen eisernen Faltstuhl in einem frühmittelalterlichenFrauengrab entdeckt. Bisher existieren nur ganz wenige Exemplare davon in Europa.

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Ausgrabung Grubenhaus

Ältester Grabhügel Mitteleuropas auf dem Kapellenberg bei Hofheim/Ts. gibt weitere Erkenntnisse preis

Neun Jahre nach den ersten Untersuchungen am ältesten Grabhügel Mitteleuropas finden derzeit erneut Grabungen auf dem Kapellenberg bei Hofheim am Taunus statt. Ziel der diesjährigen Kampagne ist, die Datierung des jungsteinzeitlichen Grabmonuments weiter einzugrenzen sowie den Aufbau und seinen raschen Verfall zu verstehen.

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Ringheiligtum Pömmelte mit Grabungsfläche 2022

Im September 2022 finden die Geländearbeiten um das Ringheiligtum Pömmelte, das »deutsche Stonehenge« an der Elbe, ihren vorläufigen Abschluss. Nach der vollständigen Ausgrabung und Wiedererrichtung des über 4.000 Jahre alten Ringheiligtums stand die Erforschung des Umfelds dieses ebenso faszinierenden wie bedeutenden prähistorischen Monuments im Fokus der Archäologen. Nach zuletzt fünf erfolgreichen Jahren Grabungstätigkeit und insgesamt über 10.000 Befunden kann eine erste Bilanz gezogen werden.

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Frühmittelalterliche Grabbeigaben in situ

Bei archäologischen Grabungen im Vorfeld der Bebauung zweier bisher unbebauter Grundstücke in der Friedrichstraße in Kirchheim am Neckar (Landkreis Ludwigsburg) wurde überraschend ein Kreisgraben mit einem frühmittelalterlichen Doppelgrab gefunden. Aus den beiden Grabkammern konnten prunkvolle Beigaben gesichert werden.

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Drohnenaufnahme der Altenburg bei Großwangen

Die Altenburg bei Großwangen (Ortsteil von Nebra, Burgenlandkreis) gehört zu den eindrucksvollsten frühgeschichtlichen Befestigungen Sachsen-Anhalts. Sie steht derzeit im Fokus eines archäologischen Forschungsprojektes des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (LDA) Sachsen-Anhalt, das bereits überraschende Ergebnisse erbrachte.

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