Domburg in Paderborn war größer als bislang angenommen

Ausgrabung Domburg Paderborn

Manchmal widerlegen auch kleine Grabungen bestehende Forschungsmeinungen: In Paderborn haben Archäologen einer Fachfirma in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unter einem barocken Hauskeller einen Mauerabschnitt gefunden, der die bisherigen Ansichten über die Mauer der Domburg in Frage stellt.

Befunddokumentation, Profile

In Minden haben Archäologen einer Fachfirma in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Spuren eines 2.000 Jahre alten Gräberfeldes und einer noch älteren Siedlung freigelegt. Die Ausgrabung verspricht neue Erkenntnisse zur Siedlungsgeschichte westlich der Mindener Altstadt.

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Ausgrabung Glashütte Driburg

LWL-Archäologen untersuchen seltenes Industriedenkmal

Im Vorfeld einer Neubebauung graben aktuell Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an der Brakeler Straße/Hufelandstraße in Bad Driburg. Dort untersuchen sie auf einer Fläche von 680 Quadratmetern die Überreste einer industriellen Glashütte, die mit ihrem Ursprung bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht und einen wichtigen Bestandteil Driburger Industriekultur darstellt.

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Ausgrabung der Nachbestattungen am Leubinger Fürstenhügel

Seit 2016 werden erstmals seit 140 Jahren im Vorfeld und am sogenannten Leubinger Hügel selbst archäologische Untersuchungen durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) vorgenommen. Dabei traten bisher völlig unbekannte Befunde zutage: ein kleiner vorgelagerter Grabhügel, spätbronzezeitliche Gräber um den Haupthügel sowie Hinweise auf seine tatsächliche Größe.

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Hieroglyphen-Inschrift auf Statuenbasis

Ein ägyptisch-deutsches Grabungsteam hat in Kairo bei durch Bauvorhaben bedingten Notgrabungen eine Reihe von erstaunlichen Funden gemacht, die zurück bis in die früheste Geschichte der Tempelstadt Heliopolis reichen. Zu den entdeckten Objekten aus unterschiedlichen Jahrtausenden gehören Feuerungsanlagen einer Brauerei, ein steingepflasterter Weg, ein Relief mit einer Darstellung von Ramses II. und Fragmente lebensgroßer Skulpturen.

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Freilegung der Mauern

Archäologen gewinnen neue Erkenntnisse zur Mindener Stadtgeschichte

In Minden untersuchen Archäologen in Abstimmung mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Rande der Altstadt Überreste der mittelalterlichen Bebauung. Die freigelegten Gebäudegrundrisse und Holzkonstruktionen sind über 700 Jahre alt. Die Entdeckung zeigt, dass dieses Stadtgebiet rund 100 Jahre früher besiedelt wurde als bislang angenommen.

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Um die Gebäudegrundrisse zu veranschaulichen, haben die Archäologen helle Birkenstammabschnitte auf die Pfostenspuren gestellt

In einem Baugebiet bei Neu-Listernohl nahe Attendorn (Kreis Olpe) haben Archäologen die Spuren eines über 2.000 Jahre alten Hofs aus der Eisenzeit entdeckt. Die aktuelle Ausgrabung durch eine archäologische Fachfirma im Auftrag der Stadt Attendorn und in Abstimmung mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ergab damit den bisher ältesten Grundriss eines Wohngebäudes für das Sauerland überhaupt.

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Die 21 Knochen des am vollständigsten erhaltenen Teil-Skelettes eines männlichen Danuvius

Der aufrechte Gang und die gemeinsamen Vorfahren des Menschen und der Menschenaffen haben sich möglicherweise nicht in Afrika, sondern in Europa entwickelt. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam um Professorin Madelaine Böhme vom Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen in einer am Mittwoch im Fachmagazin Nature veröffentlichten Studie. Böhme hat in Süddeutschland Fossilien einer bislang unbekannten Primatenart entdeckt: Die versteinerten Überreste des Danuvius guggenmosi, der vor 11,62 Millionen Jahren lebte, lassen den Schluss zu, dass er sich sowohl auf zwei Beinen als auch kletternd fortbewegen konnte. Die Fähigkeit, aufrecht zu gehen, gilt als zentrales Merkmal von Menschen.

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Freilegung der Gräber vor der Kirche

Bei Umgestaltungsarbeiten auf dem Vorplatz der Kirche St. Margareta in Neuenkirchen haben Archäologen einer Fachfirma in Abstimmung mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zahlreiche Knochen geborgen. Nach Abschluss der Untersuchungen werden die Gebeine wieder bestattet.

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Grabungsleiter Robert Süße, Eckhard Döring vom Straßenbauamt Paderborn und Stadtarchäologin Dr. Sveva Gai (v.l.n.r.) stehen auf dem Fundament von einem der freigelegten Türme

Archäologen legen 100 Meter langen Abschnitt der mittelalterlichen Stadtmauer von Paderborn frei

Stadtkerngrabungen eröffnen meistens nur auf kleinen Parzellen einen Blick in die Vergangenheit. In Paderborn jedoch untersuchen Archäologen aktuell in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) einen langen Teilabschnitt der mittelalterlichen Stadtbefestigung. In der freigelegten Fläche liegen die Grundmauern der Wehranlage mit mehreren Türmen. Damit gelingt den Wissenschaftlern die bislang größte Ausgrabung eines zusammenhängenden Mauerabschnitts, der den Straßenverlauf bis heute prägt.

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Neolithische Frauenbestattung in Hockerstellung

Archäologische Ausgrabungen bei Ammerbuch-Pfäffingen bringen Gräben und Bestattungen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. ans Licht

Bei Forschungsgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart und der Universität Tübingen wurden im Bereich einer großen Siedlung der ältesten bäuerlichen Kultur in Mitteleuropa (Linearbandkeramik) bei Ammerbuch-Pfäffingen im Landkreis Tübingen neue Siedlungsstrukturen aufgedeckt. Aktuelle naturwissenschaftliche Analysen der bei den Ausgrabungen gewonnenen Funde geben neue Einblicke zum Beginn von Ackerbau und Viehzucht im Neckarraum.

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