Ausgrabungen neolithischer Hügelgräber in der Laußnitzer Heide

Drohnenaufnahme der Grabungsfläche

Im Zug der Erweiterung eines Kieswerks in Ottendorf-Okrilla (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) fanden in enger Abstimmung mit dem Investor seit August letzten Jahres archäologische Ausgrabungen statt, die nun kurz vor ihrem Ende stehen. Ein siebenköpfiges Team hat unter der Leitung von Dr. des. Matthias Conrad eine Fläche von insgesamt 7,2 ha untersuchen können.

Ausgrabung am Bolongaropalast

Im Zuge der Renovierungsarbeiten am Bolongaropalast in Höchst wurden im anliegenden Palastgarten Ausgrabungen vorgenommen. Dabei stießen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bodendenkmalpflege auf beeindruckende Funde: Unter dem Bolongaropalast liegen die Reste einer einzigartigen römischen Fundstelle, genauer gesagt: das Lager der ersten Römer in Frankfurt am Main.

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Raubgrabungsloch auf dem Burgberg

Zu Jahresbeginn haben Raubgrabungen im Nordosten der Wallanlage auf dem Burgberg bei Iserlohn-Oestrich (Märkischer Kreis) größere Schäden verursacht. Im Bereich einer der Erdwälle war ein großer Graben in Form eines "L" angelegt worden. Das berichtet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

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Bronzezeitliche Verfüllung der Felsspalten

Spuren aus einer unerwartet frühen Epoche kamen kürzlich bei Grabungen im Innenhof von Schloss Hohenaschau (Lkr. Rosenheim) zum Vorschein: Direkt auf dem mächtigen Kalkfelsen über dem Priental wurde Keramik entdeckt, die bis in die Bronzezeit (ab etwa 2300 v. Chr.) zurückreicht.

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Birkenrindenstreifen mit Abbildung eines Hengstes

Neue Erkenntnisse zur keltischen Grabkammer in Riedlingen – Beigaben liefern wichtige Informationen zum Status des Toten

Archäologinnen und Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart haben die im Jahr 2023 bei Riedlingen entdeckte keltische Grabkammer näher untersucht. Obwohl diese bereits in der Antike beraubt worden war, konnten im Schacht der Grabräuber einmalige Funde gesichert und ausgewertet werden.

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Tonscherbe mit Zeichnung einer Spitzmaus

Athribis ist ergiebigster Fundort altägyptischer Ostraka – Beschriftete Tonscherben eröffnen Einblicke in den Alltag über ein Jahrtausend hinweg

In Athribis in Oberägypten ist der bislang umfangreichste Fund beschrifteter Tonscherben weltweit dokumentiert worden. Mehr als 43.000 Ostraka wurden im Rahmen der gemeinsamen archäologischen Mission der Universität Tübingen und des ägyptischen Ministeriums für Tourismus und Altertümer (MoTA) zwischen 2005 und 2026 geborgen – über 42.000 davon allein in den vergangenen acht Jahren. Ostraka sind Tonscherben, die in der Antike als Schreibmaterial genutzt wurden, meist für kurze und alltägliche Notizen, Abrechnungen, Listen oder Übungstexte. Damit übertrifft Athribis den bis dahin ergiebigsten Fundort für Ostraka, Deir el-Medina, ein ehemaliges Arbeiterdorf im Tal der Könige.

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Funde vom Feldstein

2025 führten Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Ausgrabungen auf der Wallburg Bruchhauser Steine (Hochsauerlandkreis) durch. Die Ergebnisse liegen jetzt vor: Sorgsam formierte eiserne Beilklingen und speziell abgebauter Quarz lassen auf Kulthandlungen der Eisenzeit vor über 2.000 Jahren schließen.

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Rothenburger Synagoge (Rekonstruktion)

Grundriss der ersten Synagoge Rothenburgs per Bodenradar erfasst – Dimensionen belegen herausragende Bedeutung der jüdischen Gemeinde im Hoch- und Spätmittelalter

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Ausgrabung einer Pfostengrube

Ein Ausgrabungsteam begleitet vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erforscht zurzeit die älteste Siedlung Rödinghausens im Kreis Herford. Ein fünfköpfiges Team hat bereits die Spuren mehrerer Gruben und ehemalige Pfostenlöcher von Holzhäusern aus dem 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr. freigelegt.

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Ausgrabungen bei Esperstedt (Arbeitsfoto)

Ein internationales Forschungsteam rekonstruiert, wie Menschen in einer von Veränderungen geprägten Zeit lebten.

Wie lebten die Menschen in Mitteleuropa während der späten Bronzezeit? Eine neue Studie enthüllt überraschende Einblicke: Von genetischer Kontinuität über flexible Ernährungsgewohnheiten bis hin zu vielfältigen Bestattungsriten – die Gemeinschaften der Urnenfelderzeit waren anpassungsfähiger, als lange angenommen. Die Analyse alter DNA und Isotope zeigt, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gingen.

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Ausgrabung in Hüllhorst

In Hüllhorst entdeckten Archäologen eine über 2.500 Jahre alte Siedlung aus der vorrömischen Eisenzeit. Die seltenen Hausgrundrisse und Funde wie Henkeltassen und Töpfe bieten neue Einblicke in das Leben dieser Epoche. Der Fund wurde bei Bauvorbereitungen für ein Feuerwehrgerätehaus gemacht und zeigt die Bedeutung frühzeitiger archäologischer Untersuchungen.

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