Expertenaustausch an der Grabungsstelle

Besichtigung von Münsters Vergangenheit

Kulturdezernentin besucht Archäologen am Domplatz in Münster

Im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) untersuchen Archäologen der Stadt Münster seit Mitte Mai das Bodendenkmal auf dem Vorplatz des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte. Einen Monat vor dem Ende der Grabungen war LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale jetzt am Domplatz zu Besuch, um sich über den aktuellen Stand der Dinge zu erkundigen.

Verteidigungsgraben in Troias Unterstadt

Zwischenbericht über die Ausgrabungen in Troia 2008

Die Untersuchungen zum Verlauf des spätbronzezeitlichen Unterstadtgrabens wurden mit zwei Suchschnitten fortgesetzt. In einem 300 m von der Burgmauer entfernt angelegten Schnitt wurde eine Kante des Grabens eindeutig wiedergefunden, im zweiten deutet sich eine Grabenkante an.

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Gewandspange aus Porta Westfalica

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind vielleicht einem 2000 Jahre alten römischen Lager in Porta Westfalica auf der Spur. Erste Grabungen im Stadtteil Barkhausen westlich der Weser haben Münzen und eine Gewandspange zutage gefördert.

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Baugrube im Grabhügel

Bei Aushubarbeiten für ein Gewerbegebiet im Kreis Reutlingen konnten bei einer Rettungsgrabung mehrere bronzezeitliche Bestattungen geborgen werden. Glück für die Archäologen: eine Baugrube schnitt zwar in einen zunächst nicht erkannten Grabhügel ein, verfehlte die Grabkammer aber um wenige Zentimeter.

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Leipziger Stadtansicht von Merian

Untersuchungen vor der Errichtung eines Einkaufszentrums am Nordrand der Innenstadt

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Grabungsergebnisse wurden letzten Freitag bei einem Pressetermin vorgestellt.

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Im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam befindet sich im oberen Foyer das so genannte „Schaufenster“ des Bradenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischern Museums (BLDAM).

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Untersuchung der römischen Fundamente durch die Archäologische Bodenforschung

Bei einer Rettungsgrabung im Innenhof des Museums der Kulturen kam es zu unerwarteten Funden: Unter neuzeitlichen Gebäuderesten entdeckten die Mitarbeitenden der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt mächtige Mauerfundamente eines imposanten römischen Bauwerks. Spuren römischer Gebäude dieser Grösse waren auf dem Münsterhügel bis dahin eine Seltenheit.

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Die Sommerkampagne des Biblisch-Archäologischen Instituts Wuppertal auf dem Tall Zira'a mit dem Lehrkurs des DEI (Deutsches Evangelisches Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes) beginnt demnächst am 19. Juli 08. Zugleich wird bereits die Frühjahrsgrabung 2009 vorbereitet.

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Denkmalpflegereferat des Regierungspräsidiums Freiburg dokumentiert bis jetzt 25 Gräber aus dem frühen Mittelalter

Bereits 1999 wurden Bereiche des Biengener Alamannenfriedhofs, der unter der „Merowingerhalle“ genannten Mehrzweckhalle von Biengen im Markgräflerland lag, untersucht. Die damals freigelegten Bestattungen erwiesen sich als herausragend. Zur Überraschung der Archäologen fanden sich nicht die in Reihen und Gruppen angeordneten Gräber, sondern einzelne Bestattungen im Zentrum kreisrunder Einfassungsgräben, den Spuren ehemaliger Grabhügel von 10–18m Durchmesser.

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Ein interessanter Neufund aus der Seseke: das von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter der LWL-Archäologie für Westfalen entdeckte menschliche Schädeldach. (Foto: LWL/Baales)

Dank ehrenamtlicher Unterstützung konnten Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei Renaturierungsmaßnahmen der Seseke bei Kamen (Kreis Unna) einen menschlichen Schädel dokumentieren und bergen. Wann und warum der Schädel in den Boden gelangte, werden die Spezialisten der LWL-Archäologie für Westfalen nun zu klären haben.

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