Spätantike Römerbrücke bei Solothurn entdeckt

Pfähle der Römerbrücke aus dem 4. Jahrhundert.

Bei einer archäologischen Tauchuntersuchung anlässlich der Erneuerung der Eisenbahnbrücke wurden in der Aare bei Solothurn Pfähle einer Holzbrücke aus dem vierten Jahrhundert entdeckt. Der seit langem vermutete römerzeitliche Flussübergang bei Salodurum, dem antiken Solothurn, ist damit endlich auch durch Bodenfunde belegt.

Ötzis Hand

Forscher von Eurac Research haben ein detailliertes Bild der mikrobiellen Besiedlung Ötzis gewonnen. Die Untersuchung liefert Einblicke in ein komplexes Mikrobiom – von der Darmflora eines Menschen aus der Kupferzeit bis hin zu an Kälte angepasste Hefen, die die Mumie möglicherweise seit Jahrtausenden begleiten und bis heute Teil eines dynamischen Systems sind.

Forschung
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Kolbenförmiges Destilliergefäß

Fund eines kolbenförmiges Sondergefäßes bei baubegleitender Untersuchung

Die Burg Gnandstein liegt im Ortsteil Gnandstein der Stadt Frohburg (Landkreis Leipzig). Die Entstehung dieser hervorragend erhaltenen Anlage geht in das 13. Jahrhundert zurück. Obwohl eine umfassende Sanierung in den Jahren 1994 bis 2004 durchgeführt wurde, fallen im Burgbereich immer wieder Baumaßnahmen an, die das Landesamt für Archäologie Sachsen (LfA) baubegleitend betreut. Die letzte Untersuchung war notwendig, da im Bereich des abgebrochenen Westwerks der Burg umfassende Baumaßnahmen stattfanden und u.a. ein Technikraum eingebaut wurde.

Ausgrabungen
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Bergung des Mammutstoßzahns

Neues vom Wollhaarmammut aus Taimering: Das 2020 entdeckte Mammut wurde nach seinem Tod in einen ehemaligen eiszeitlichen Tümpel eingebettet. Pollenfunde und Altersdatierungen belegen, dass das Mammut während der unwirtlichen Bedingungen des Kältemaximums der Würmeiszeit lebte und starb. Schnittspuren an mehreren Rippen deuten darauf hin, dass altsteinzeitliche Menschen sich an dem Kadaver zu schaffen machten.

Forschung
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Überreste des Pumpenhauses

Im Zuge der Neugestaltung des Paderquellgebietes in Paderborn bot sich Archäologie-Fachleuten die Möglichkeit, einen Blick unter die Oberfläche auf neue Funde zu werfen. Größtenteils gehören die freigelegten Mauern mit ehemaligem Pumpenhaus und Ozonwerk zur Wasserversorgung des vorigen Jahrhunderts. Allerdings führen weitere Strukturen zurück zum Gelände des Abdinghofklosters und eventuell bis ins 14. Jahrhundert.

Ausgrabungen
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Damhirsch Skelett

Europäische Damhirsche haben seit der letzten Warmzeit dramatisch an genetischer Vielfalt verloren. Dies enthüllen 120.000 Jahre alte Überreste der Tiere aus Neumark-Nord in Sachsen-Anhalt, die Forschende der Universität Potsdam, des MONREPOS – Archäologisches Forschungszentrum und Museum in Neuwied sowie der Universität Leiden analysiert haben. Modernes Damwild repräsentiert demzufolge nur einen Bruchteil der Vielfalt seiner Warmzeit-Vorfahren.

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