Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) wird zum 1. April die Betriebsführung in den Römerthermen Zülpich übernehmen. Im Museum unterzeichneten LVR-Direktor Harry K. Voigtsberger, der Zülpicher Bürgermeister Albert Bergmann sowie der Geschäftsführer des Fördervereins Zülpicher Geschichte und Kulturdenkmäler e.V., Helmut Limper nun den Kooperationsvertrag.

Neueste Erkenntnisse zu einer außergewöhnlichen peruanischen Mumie aus den Sammlungen der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem)

Funde & Befunde
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Wie die ersten modernen Menschen Eurasien erreichten

Neue Forschungsergebnisse zeigen wie divers unsere direkten Vorfahren waren und führen zu neuen Erkenntnissen, wie diese von Afrika nach Eurasien ausgewandert sein könnten. Der Anthropologe Gerhard Weber von der Universität Wien publiziert dazu gemeinsam mit seinem "Virtual Anthropology Team" in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).

Forschung
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Diese bemalte rund 2.500 Jahre alte Mumienbinde mit der Abbildung der Totengöttin Nephtys wird jetzt von Archäologen der Universität Jena neu bestimmt und kulturhistorisch eingeordnet (Foto: FSU)

Kunsthistorische Bestimmung von 2.500 Jahre alten Grabbeigaben an der Universität Jena

Wenn die Göttin der Liebe auf den Gott der Unterwelt und den Gott des Jenseits trifft, kann die ägyptische Mythologie ganz schön durcheinander geraten. Im Institut für Altertumswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena liegen Isis, Anubis und Osiris gemeinsam in einer Kiste und warten auf ihre kunsthistorische Bestimmung. Im Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Weimar hat kürzlich Restaurator Jörg Hägele eine altägyptische Sammlung entdeckt, die jahrzehntelang im Magazin lagerte. Nun kam die Sammlung an die Universität Jena, um am Lehrstuhl für Klassische Archäologie bestimmt und kulturhistorisch eingeordnet zu werden.

Funde & Befunde
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Baubegleitend zu Leitungsverlegungen und Pflasterarbeiten auf dem Domplatz von Meißen werden von März bis Dezember 2009 durch das Landesamt für Archäologie Sachsen archäologische Grabungen auf dem Meißner Domplatz durchgeführt.

Ausgrabungen
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Dass ein kleines Forschungsprojekt auch schnell zu großem Erfolg auf dem internationalen Markt führen kann, zeigt der 3D-Scanner "DAVID-Laserscanner": Erst Anfang dieses Jahres wurde die DAVID Vision Systems GmbH als Spin-off des Instituts für Robotik und Prozessinformatik (iRP) der Technischen Universität Braunschweig gegründet und war bereits zwei Monate später auf der weltweit größten Computermesse CeBIT. Dort wurde er von der Messeleitung als eines von sieben "Consumer Highlights" ausgewählt.

Aus aller Welt
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Die Mainzer Wissenschaftsallianz und die Stadt Mainz stellen ihr Veranstaltungsprogramm im Rahmen des Wissenschaftsjahres "Forschungsexpedition Deutschland" vor. Dabei präsentiert Mainz als "Treffpunkt der Wissenschaft" das Thema Geschichte.

Veranstaltungen
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Symposium mit Altertumsforschern aus acht Ländern tagt im Pergamonmuseum

Mit Dionysos, dem griechischen Gott des Weines und der Ekstase, beschäftigt sich eine internationale Tagung, die vom 25. bis 28. März 2009 im Pergamonmuseum in Berlin stattfindet. Unter dem Titel "Ein differenter Gott? Dionysos im Kontext des antiken Polytheismus" diskutieren Altertumsforscher aus acht Ländern über die vielfältigen Lesarten des antiken Gottes.

Tagungen
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Die Varus-Schlacht vor 2.000 Jahren im Teutoburger Wald steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Vorlesungsreihe, die am 20. April 2009 an der Freien Universität beginnt. Im Rahmen der Veranstaltung mit dem Titel "Geschichte - Archäologie - Legenden: 2000 Jahre Varus-Schlacht" untersuchen Wissenschaftler in zwölf Vorträgen die Bedeutung der Varus-Schlacht für den europäischen Kontinent.

Veranstaltungen
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung für das Projekt Europäische Geschichte Online (EGO) mit einer Laufzeit von zunächst 2 Jahren bewilligt. EGO ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz mit dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren an der Universität Trier und der Bayerischen Staatsbibliothek München.

Veröffentlichungen
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Der 3.500 Jahre alte Flakon trägt eine Aufschrift mit dem Namen seiner Besitzerin, der Pharaonin Hatschepsut. (c) Ägyptisches Museum, Universität Bonn

Auch die alten Ägypter begeisterten sich schon für wohlriechende Düfte. Das beweisen Parfumfläschchen aus dieser Zeit. Das Ägyptische Museum der Universität Bonn zeigt in seiner Dauerausstellung ein besonders gut erhaltenes Exemplar. Bonner Wissenschaftler haben den 3.500 Jahre alten Flakon nun im Computertomographen durchleuchtet. Dabei wurden die eingetrockneten Reste einer Flüssigkeit sichtbar, die die Forscher jetzt weiter analysieren wollen. Vielleicht gelingt es ihnen sogar, den Duft zu rekonstruieren - eine Weltsensation.

Forschung
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