Mecklenburg-Vorpommerns Kultusminister Tesch kündigte Aktionsplan an

Mangelndes Problembewusstsein und fehlende Fachaufsicht seien für den Zerfall der steinzeitlichen Boote verantwortlich. Dies wurde bei der Vorstellung des Abschlussberichtes einer mit der Untersuchung der Vorgänge beauftragten Expertenkommission deutlich.

Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe und das Institut für Archäologische Wissenschaften (IAW) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg arbeiten seit vielen Jahren im Rahmen von Projekten aus dem Bereich der Archäologie und Geschichte zusammen. Diese fruchtbare Zusammenarbeit wird nun ausgebaut und in einem Kooperationsvertrag festgehalten.

Universität
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Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Paderborn einen 300 Jahre alten Reisigbesen ausgegraben. Das Kehrgerät hat sich in einer Latrine unter dem Gaukirchkloster am Markt bis heute erhalten.

Funde & Befunde
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Krautheim: Steinkreis eines Grabhügels mit einem Durchmesser von etwa 16 m und weitere Grabbefunde (Foto: TLDA)

Seit November 2008 führt das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) Untersuchungen entlang der ICE-Trasse Erfurt - Halle/ Leipzig durch. Die bisherigen Arbeiten erbrachten eine Vielzahl von archäologischen Hinterlassenschaften von der Jungsteinzeit bis in die frühe Neuzeit. Die teils hervorragenden Befunde und Funde lassen eine erste Zwischenbilanz der Arbeiten zu.

Ausgrabungen
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Die Bonner Archäologin Dr. Iken Paap bei der Arbeit. (Foto: Uni Bonn)

Forscher der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn haben in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt des mexikanischen Bundesstaates Campeche vor kurzem ein neues Grabungsprojekt gestartet, das sich mit der Ausdehnung und dem Untergang von Herrschaftsgebieten im Mayagebiet beschäftigt. Inzwischen haben sie dem Urwaldboden erste Überraschungen entlockt.

Ausgrabungen
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Prof. Markus Hilgert vom Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Universität Heidelberg zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Orient-Gesellschaft gewählt

Personalia
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Fragment einer babylonischen Keilschrifttafel (Foto: Österreichisches Archäologisches Institut (ÖAI) Kairo)

Ägyptologe der Universität Wien erforscht asiatische Herrschaft im Pharaonenland

Im 17. Jahrhundert v. Chr. geriet Ägypten in die Abhängigkeit einer fremden Dynastie aus Vorderasien: Die Hyksos eroberten vom nordöstlichen Nildelta aus ganz Ägypten. Die Hauptstadt dieser Fremddynastie wurde von Manfred Bietak, Ägyptologe an der Universität Wien, bereits 1966 auf einem Ruinenhügel namens Tell el-Dab'a im Nordosten Ägyptens entdeckt. 2005 fanden Bietak und sein Team schließlich einen ausgedehnten Palastbezirk der Hyksos-Zeit. Heuer im Frühjahr stießen sie auf sensationelle Funde: Das älteste ägyptische Keilschriftdokument und eine im Palast bestattete Pferdestute.

Ausgrabungen
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Britische Forscher haben eine neue Methode der Keramikdatierung vorgestellt

Wissenschaftler der Universitäten von Manchester und Edinburgh haben einen neue Methode entwickelt, um das Alter keramischer Artefakte direkt zu bestimmen. Mit Hilfe der sogenannten "Rehydroxylationsdatierung" soll Keramik mit einem Alter bis zu 2000 Jahre datiert werden können. Das Wissenschaftlerteam geht allerdings davon aus, dass die Methode bis zu 10.000 Jahre zurückreichen kann.

Forschung
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13. internationale Konferenz der European Association of Southeast Asian Archaeologists, 27. September - 1.Oktober 2010

Die 13. Konferenz der European Association of Southeast Asian Archaeologists (EurASEAA) findet 2010 in Berlin statt und wird gemeinschaftlich vom Institut für Vorderasiatische Archäologie der Freien Universität Berlin, dem Ethnologischen Museum und dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) organisiert.

Tagungen
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zum 1. Juli 2009 neun weitere Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss jetzt der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn. Die neuen SFB werden mit insgesamt 73,6 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert.

Forschung
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Knapp 1,7 Millionen Euro stellt die Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf, für neue Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften zur Verfügung. Die Stiftungsgremien bewilligten im April des Jahres Mittel für 41 Forschungsprojekte aus den Bereichen Archäologie, Geschichtswissenschaften, Historische Islamwissenschaften und Kunstgeschichte sowie für interdisziplinäre Forschungsprojekte.

Forschung
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