Wer mit dem Auto sein Urlaubsziel im nördlichen Adriaraum ansteuert, fährt meist achtlos an ihr vorbei, obwohl sie zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Antike überhaupt zählt und von der UNESCO deswegen zum Weltkulturerbe erklärt worden ist: die heute kleine, in der Antike aber große und wichtige italienische Stadt Aquileia. Die wechselvolle Geschichte von Aquileia erzählt eine Ausstellung, die vom 2. bis 16. Mai und nach der Pfingstpause vom 26. Mai bis 30. Juni im Fürstenberghaus der Westfälischen Wilhelms-Universität am münsterschen Domplatz gezeigt wird.

 

Die 16. internationale Tagung für Christliche Archäologie findet vom 2. bis 5. Mai in Münster statt. Veranstalter ist die "Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie zur Erforschung der spätantiken, frühmittelalterlichen und byzantinischen Kultur". Zur Tagung werden rund 200 internationale Fachvertreter im Fürstenberghaus am münsterschen Domplatz erwartet.

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Im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren wird am 29. April im Beisein von Ministerpräsident Erwin Teufel die Galerie 40tausend Jahre Kunst eröffnet. Gleichzeitig wird eine Sonderausstellung "Eiszeitkunst im süddeutsch-schweizerischen Jura" präsentiert.

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Einem Rätsel, das Kulturhistoriker und Archäologen schon lange beschäftigt, sind internationale Agrarforscher kürzlich auf die Spur gekommen. Wie das amerikanische Magazin "Science" in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, ist es einem Forscherteam am International Livestock Research Institute (ILRI) im kenianischen Nairobi nach siebenjähriger Arbeit gelungen, die Abstammungslinien traditioneller afrikanischer Rinderrassen zu bestimmen.

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Aus Anlass des Jubiläums »75 Jahre Vorgeschichtliches Seminar - 75 Jahre Ernst-von-Hülsen-Haus - 475 Jahre Philipps-Universität Marburg« wird in den Räumen des Universitätsmuseums für Bildende Kunst eine Ausstellung mit Fotografien prähistorischer Felsbilder und von Originalfunden der Sahara gezeigt.

Der Schwerpunkt liegt bei der Präsentation steinzeitlicher Artefakte, Malereien und Gravierungen sowie Darstellung des zweiten und letzten Jahrtausends v.Chr.

Die Austellung wird präsentiert vom 9. Mai bis 30. September 2002.

Ort: Biegenstraße 11, Ernst-von-Hülsen-Haus, 35037 Marburg

Öffnungszeiten: tägl. außer montags 11-13 und 14-17 Uhr

Führungen: 12.5. 26.5. 9.6., 23.6. jeweils 14.30 Uhr.

[Universität Marburg]

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Interdisziplinäres Symposion im Rahmen des internationalen Promotionsprogamms 'Religion im Dialog - Religion in Dialogue'

FRANKFURT. Am 27. April findet im Rahmen eines universitären Forschungsschwerpunktes und des internationalen Promotionsprogamms 'Religion im Dialog - Religion in Dialogue' am Fachbereich Evangelische Theologie ein interdisziplinäres Symposion zum Thema 'Die Griechen und der Vordere Orient' statt.

 

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Fast 100 Jahre nach Band I erscheint nun der zweite Band der Leipziger Papyri-Forschung, in dem griechische Urkunden dokumentiert, übersetzt und kommentiert werden. Buchpremiere ist am 23. April 2002 in der Universitätsbibliothek.

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Universität des Saarlandes und Europäischer Kulturpark schließen Kooperationsvertrag

 

Die Fachrichtung Vor- und Frühgeschichte der Universität des Saarlandes und die Stiftung Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim mit ihrem Archäologischen Zentrum Reinheim werden künftig noch enger zusammenarbeiten.

 

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"Wir haben den Schädel und die Hände gefunden. Der Rest des Skeletts ist durch die Jahrhunderte lange Beackerung und die damit verbundene Erosion verloren gegangen", so Prof. Dr. Wolfram Schier, der die Grabung mit seiner Assistentin Dr. Gabriele Albers und 18 Studierenden durchgeführt hat.

 

Ein Mensch, der in grauer Vorzeit mit dem Kopf nach unten in eine enge Grube gesteckt wurde - das regt die Phantasie doch ungemein an: Wurde der Mann - oder die Frau - auf diese Weise einfach nur bestattet? Oder handelte es sich um ein kultisches Opfer? Wurde der Mensch vielleicht sogar bei lebendigem Leibe vergraben?

 

Funde & Befunde
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Er ist ganze zwölf Millimeter lang und bringt eine Lehrmeinung ins Wanken: der Unterkiefer eines Säugetiers aus der Jurazeit

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Eine merkwürdige Rechtspraxis gab es im römischen Heer: Wenn ein Soldat ein schweres Verbrechen begangen hatte, kam es zu einer Art "stellvertretender Hinrichtung"

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