Kälte ohne Folgen? Kurzfristige Klimaschwankungen beeinflussten frühe Bauern offenbar weniger als bislang angenommen

Muscheln

Die Ausbreitung der Landwirtschaft nach Europa gilt als einer der tiefgreifendsten Umbrüche der Vorgeschichte. Doch warum kam diese Entwicklung in Südosteuropa für mehrere Jahrhunderte nahezu zum Stillstand? Eine häufig diskutierte Erklärung sind kalte klimatische Bedingungen. Eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Archäologie (LEIZA) zeigt nun: Am griechischen Fundplatz Franchthi lässt sich keine extreme Kälte nachweisen, und ein Zusammenhang zwischen den lokalen Klimaschwankungen und der Wirtschaftsweise der Menschen ist statistisch nicht erkennbar.

Ausgrabung eines Warftkellers

Brunnen aus dem 17. Jahrhundert an der SuedLink-Trasse entdeckt

Ein Brunnen aus Torfsoden, wohl vor mehr als 300 Jahren angelegt, zählt zu den besonderen Befunden der diesjährigen archäologischen Grabungen in Büttel, Kreis Steinburg. Die Untersuchung zeigt, mit welchen Mitteln die Menschen in der Wilstermarsch ihre Wasserversorgung sicherten, lange bevor die Höfe der Region an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen wurden.

Ausgrabungen
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Archäologische Grabungen im ehemaligen Krematoriumsbereich des KZ Dachau

Archäologische Sondierungs- und Forschungsgrabungen im Vorfeld der Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Dachau legten angrenzend an den ehemaligen Krematoriumsbereich des KZ Dachau zahlreiche, gut erhaltene Relikte des früheren Hundeführer-Bereichs frei. Dazu zählen mindestens 35 Hundezwinger der SS-Wachmannschaften.

Ausgrabungen
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