Als Schloss Neuhaus noch eine Burg war

Die Mitarbeiter des Ausgrabungsteams, Thomas Wegener (links) und Oliver Böhm (rechts), vermessen und zeichnen das Treppenturmfundament aus dem 16. Jahrhundert

Stadtarchäologie Paderborn gräbt in Schloss Neuhaus

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben bei Ausgrabungen in Schloss Neuhaus Teile der mittelalterlichen Burg entdeckt, unter anderem ein im 14. Jahrhundert abgebranntes Fachwerkhaus.

Tafelfragment mit Linear B - Inschrift

Im August und September diesen Jahres fand unter der Leitung von Joseph Maran (Universität Heidelberg) die dritte Kampagne einer vom DAI und dem Institute for Aegean Prehistory (Philadelphia) geförderten Ausgrabung in der westlichen Unterstadt von Tiryns (Argolis, Griechenland) statt.

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Späteisenzeitlicher Bronze-Hortfund

Bei einer Rettungsgrabung im vom Bau des Ilisu-Staudamms bedrohten Ziyaret Tepe im Südosten der Türkei konnten Teile eines Palastes der späten Eisenzeit freigelegt werden.

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Bei Vorsondierungen im Bereich des ehemaligen Dominikanerklosters in Freiberg stießen Archäologen zu ihrer Überraschung auf gut erhaltene Mauerreste der Klosterklausur sowie der Kirche.

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Nach mehr als 40 Jahren ist in Nordrhein-Westfalen erstmals wieder ein Fundplatz spätaltsteinzeitlicher (spätpaläolithischer) Jäger entdeckt worden. Seine ausgezeichnet erhaltenen Siedlungsstrukturen stellen eine außergewöhnliche Besonderheit dar. Der Lagerplatz bei Wesseling wurde in den vergangenen Monaten im Vorfeld einer Baumaßnahme umfangreich untersucht.

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Keramikfunde aus Hattuscha

Bei der aktuellen Grabungskampagne des Deutschen Archäologischen Instituts in Bogazköy/Hattuscha kamen u.a. zwei außergewöhnliche Vasen ans Licht, für die es bisher keine vergleichbaren Funde der hethitischen Kultur gibt. Sie dienten im 14. Jh. v. Chr. wohl zeremoniellen Zwecken.

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Eine der beiden bei der Grabung freigelegten Bestattungen

Grabungsergebnisse wurden am Tag des offenen Denkmals präsentiert

Vom 31. Juni bis 27. August 2008 fanden in der Klosterkirche Bebenhausen (Stadt Tübingen, Baden-Württemberg) zum ersten Mal überhaupt archäologische Ausgrabungen statt. Im verantwortungsvollen Umgang mit dem Kulturdenkmal werden Bodeneingriffe nämlich nur dann vorgenommen, wenn sie unumgänglich sind und eine fachgerechte Dokumentation gewährleistet wird. Anlass dazu gab diesmal die Verlegung von Kabeln für eine neue Sitzheizung sowie eine moderne Licht- und Beschallungseinrichtung. Die Trassen dieser Leitungen wurden im Vorfeld archäologisch untersucht, wobei lediglich die erforderliche Tiefe von maximal 40 cm ausgegraben wurde.

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Einer der Mauerreste aus der Zeit vor dem 13. Jahrhundert

In der Altstadt von Moutier wurden mittelalterliche Überreste von grosser Bedeutung entdeckt. Die Mauerreste und Teile von Böden könnten zur Gebäudegruppe des einstigen Klosters Moutier-Grandval gehört haben. Es wurde im Jahr 640 gegründet und gehört zu den ältesten Klöstern der Schweiz.

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Grabungen auf palästinensischem Gebiet sind auch heute noch nicht wieder möglich

Kulturerbe
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Aus dem Grabungsstützpunkt der Archäologen, die derzeit Nachuntersuchungen am Abraum aus der Vogelherdhöhle durchführen, wurden einige der dort gelagerten Funde gestohlen und die Einrichtung verwüstet.

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Die noch ungewaschenen Bruchstücke von tönernen Tiegeln und Säulchen

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben auf dem Kerkweg'schen Grundstück in Werl (Kreis Soest) Tonobjekte der frühesten bekannten Salzherstellung in Westfalen vor 2.500 Jahren gefunden. Außerdem legten sie Reste eines Holzgrabes mit einem Kinderskelett frei, das wohl vor über tausend Jahren hier bestattet worden war.

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