Tagung "Syria – Challenges of Reconstruction"

Mit dem Wiederaufbau im kriegszerstörten Syrien beschäftigte sich vom 8. bis 10. Dezember 2017 die Tagung "Syria – Challenges of Reconstruction" in Gießen. Das Institut für Geographie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und die S.I.G.N-Plattform (Syrian International Geography Network) organisierten die Gießener Syrien-Konferenz in Kooperation mit der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH), der Fritz-Thyssen-Stiftung für Wissenschaftsförderung und dem Deutschen Akademischen Austausch-Dienst (DAAD).

Symbolfoto Stempel Niedersachsen

Seit im August 2016 das Kulturgutschutzgesetz in Kraft getreten ist, mussten in Niedersachsen Ausfuhrgenehmigungen für Kulturgüter beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur bzw. der Staatskanzlei beantragt werden. Seit Anfang des Monats ist dafür nun das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege zuständig.

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Hermann Parzinger

»Deutschland beim illegalen Handel mit Kulturgütern zentraler Markt- und Transitstaat.«

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) begrüßt das Verfahren der Europäischen Kommission zur Schaffung einer EU-weiten Einfuhrregelung aus Nicht-EU-Staaten. Sie setzt sich aktiv gegen den illegalen Handel mit Kulturgut ein.

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Buddha Bamiyan 1963

Jahrestagung des Exzellenzclusters »Asien und Europa im globalen Kontext«

Was bedeutet kulturelles Erbe heute? Wie wird es identifiziert, wer bewahrt es – und welche Kräfte wirken bei seiner Zerstörung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Jahrestagung, die der Exzellenzcluster »Asien und Europa im globalen Kontext« der Universität Heidelberg vom 12. bis zum 14. Oktober 2016 veranstaltet.

Kulturerbe
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Konferenzteilnehmer

Mit der Konferenz »Iraqi Medieval and Historical Architecture. Deliberate Destruction and Challenges for Conservation and Restoration« knüpfte das Deutsche Archäologische Institut in der vergangenen Woche einmal mehr an seine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit irakischen Institutionen auf dem Gebiet des archäologischen Kulturerhalts an.

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Angkor

Prof. Dr. Hans Leisen und Dr. Esther von Plehwe-Leisen ausgezeichnet

Seit über 20 Jahren gebieten Prof. Dr. Hans Leisen und Privatdozentin Dr. Esther von Plehwe-Leisen dem Verfall der kambodschanischen Tempelstadt Angkor Einhalt. Das Ehepaar erhielt jetzt das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein langjähriges Engagement im Rahmen des »German Apsara Conservation Project« (GACP) und der Projekte am Wat Ratchaburana Tempel im thailändischen Ayutthaya und am Borobudur Tempel in Indonesien.

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Baal-Shamin-Tempel, Palmyra 2010

Aktuell (2. bis 4. Juni) findet im Auswärtigen Amt in Berlin eine UNESCO-Expertenkonferenz zur Fortschreibung des Aktionsplans zum Schutz des syrischen Kulturerbes statt. Ziel der Tagung ist es, die laufenden nationalen und internationalen Aktivitäten bei der Dokumentation und Bewertung von Schäden an den syrischen Kulturerbestätten wie Palmyra voranzutreiben und die wichtigsten Experten auf diesem Gebiet miteinander zu vernetzen. Über die Aus- und Fortbildung von Museumsfachleuten und Experten für den Wiederaufbau des kulturellen Erbes Syriens soll dabei ebenso beraten werden wie über den illegalen Handel mit syrischen Kulturgütern.

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Felsbild in 3D, Touchscreen

Ende Mai wurde das EU-Projekt »Pitoti« in Madrid mit dem Europa-Nostra-Preis geehrt, der höchsten europäischen Anerkennung im Bereich des kulturellen Erbes. Das Projekt untersuchte prähistorische Steinfiguren an einer UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte in Norditalien und präsentierte die Gravuren mit moderner Medientechnik bei Ausstellungen.

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Cover der deutschen Übersetzung der Emergency Red List

Staatsministerin Böhmer übergibt Tontafel an Botschafter des Irak

Der Internationale Museumsrat ICOM hat für den Irak eine sogenannte Rote Notfall-Liste erarbeitet, die die Strafverfolgungs- und Zollbehörden, aber auch Sammler und Händler weltweit auf illegal gehandelte Kulturgüter aus diesem Land aufmerksam machen soll. Solche Roten Listen enthalten Beispiele von Objekttypen und -kategorien, die besonders gefährdet sind. Angesichts der dramatischen Lage in der Region ist die Rote Liste für den Irak nunmehr überarbeitet und in einer umfassend aktualisierten Fassung neu aufgelegt worden. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) hat die deutsche Übersetzung dieser Emergency Red List of Iraqi Antiquities at Risk ermöglicht, die an diesem Donnerstag im Archäologischen Zentrum der Staatlichen Museen zu Berlin vorgestellt wurde.

Kulturerbe
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Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens hat die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e. V. (DGUF) eine Stellungnahme zum Entwurf des neuen Kulturgutschutzrechts abgegeben - mit einem sehr kritischen Urteil.

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Mit der unkontrollierten Bergung und dem illegalen Handel mit Kulturgütern beschäftigt sich eine interdisziplinäre und internationale Summer School, die vom 4. bis 9. Oktober 2015 an der Universität Heidelberg stattfindet. Nachwuchswissenschaftler und Experten aus verschiedenen Disziplinen setzen sich mit der Problematik auseinander, dass kulturelle Stätten insbesondere in Syrien und dem Irak, aber durchaus auch in Deutschland geplündert werden und die Artefakte dann in den häufig illegalen Kulturgüterhandel gelangen.

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