Architekturpreis für Keltenmuseum am Glauberg

Drei Kulturbauten des Landes haben den Architekturpreis „Auszeichnung vorbildlicher Bauten im Land Hessen 2011" gewonnen, darunter das Keltenmuseum am Glauberg (Wetteraukreis).

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Keltenmuseum am Glauberg (Foto B. Steinbring)
Keltenmuseum am Glauberg (Foto B. Steinbring)

Neben dem Keltenmuseum wurden auch der Georg-Büchner-Platz am Hessischen Staatstheater in Darmstadt ausgezeuchnet, das Besucherzentrum Grube Messel im Landkreis Darmstadt-Dieburg bekam eine Besondere Anerkennung.

"Ich freue mich sehr über die Auszeichnung von gleich drei Neubauten, die allesamt Visitenkarten für das Land sind, und gratuliere den Architekten herzlich. Individuell auf den jeweiligen Standort bezogen haben sie innovative und hochwertige architektonische Lösungen gefunden", sagte Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann in Wiesbaden.

Das Keltenmuseum am Glauberg entstand nach einem Entwurf des Büros kadawittfeldarchitektur GmbH, Aachen. Als Teil des Dezentralen Archäologischen Landesmuseums wird dort vom 6. Mai an die keltische Epoche in Hessen präsentiert. Bau und Ausstattung hat das Land mit rund neun Millionen Euro finanziert.

Kommentare (6)

  • Weiler Hermann
    Weiler Hermann
    am 21.04.2011
    Was bittte, ist an diesem hässlichen und überteuerten Gebäude einen "Preis" wert???
  • Oliver Teske
    Oliver Teske
    am 21.04.2011
    Also ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, was bitte schöhn soll das sein?

    Über Geschmack kann man ja bekanntlich streiten, schlimm finde ich es nur wenn Kultur so mit Füßen getreten wird.

    Gruß
    Oliver
  • Peter Klein
    Peter Klein
    am 30.04.2011
    Da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Es ist der krampfhafte Versuch nach Frankfurter Modernismus- Kriterien, der scheinbar verstaubten Altertumsforschung ein neues Gewand zu verleihen. Eine völlig orienturungslose Bausünde. Hier soll mit Gewalt der (Un)-Geist von Kalkriese oder der zeitgenössischen Fehlkonstruktionen der Saalburg tradiert werden.
  • Georg Eul
    Georg Eul
    am 01.05.2011
    Das Gebäude an sich ist evtl. einen Architekturpreis wert. Jedoch finde ich, es ist diesem Schauplatz nicht angemessen.
  • H.Olberg
    H.Olberg
    am 29.05.2011
    Tatsächlich, ein bisschen unpassende Großmannssucht. Die Leute von Seldwyla haben bei Mies von der Rohe in´s Skizzenbuch geschaut und sich dann auch noch bei Niemeyer in Brasilia gewähnt.
    Keltisch ist das wohl kaum, oder?
  • u. s.
    u. s.
    am 26.01.2012
    Die veraltete Wetterauer Tintenfass Tektonik anspruchslos mittels eiserner Streichholzschachtel am Glauberg endlich postmodernst verfremdet.

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