Zum ersten Mal wurde das DAI/AIA Fellowship for Study in the United States vergeben. Claudia Winterstein aus dem Architektur-Referat an der Zentrale des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Berlin wird die erste sein, die dieses Forschungsstipendium in Anspruch nehmen kann.
Im August und September diesen Jahres fand unter der Leitung von Joseph Maran (Universität Heidelberg) die dritte Kampagne einer vom DAI und dem Institute for Aegean Prehistory (Philadelphia) geförderten Ausgrabung in der westlichen Unterstadt von Tiryns (Argolis, Griechenland) statt.
Bei einer Rettungsgrabung im vom Bau des Ilisu-Staudamms bedrohten Ziyaret Tepe im Südosten der Türkei konnten Teile eines Palastes der späten Eisenzeit freigelegt werden.
Dreimal Etrurien, drei Ausstellungen in einer werden vom 15. Oktober bis zum 15. Februar 2009 im Akademischen Kunstmuseum der Universität Bonn gezeigt.
Erste neue Grammatik des Ptolemäischen seit 100 Jahren
Prof. Dr. Dieter Kurth, emeritierter Leiter des Faches Ägyptologie an der Universität Hamburg, hat den zweiten, abschließenden Teil einer neuen und umfassenden Einführung in die Grammatik des Ptolemäischen fertig gestellt.
Bei Vorsondierungen im Bereich des ehemaligen Dominikanerklosters in Freiberg stießen Archäologen zu ihrer Überraschung auf gut erhaltene Mauerreste der Klosterklausur sowie der Kirche.
Im LWL-Museum für Archäologie in Herne dreht sich seit heute alles um die Bronzezeit. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert bis zum 16.11.2008 die Studioausstellung "Westfalen in der Bronzezeit".
Nach mehr als 40 Jahren ist in Nordrhein-Westfalen erstmals wieder ein Fundplatz spätaltsteinzeitlicher (spätpaläolithischer) Jäger entdeckt worden. Seine ausgezeichnet erhaltenen Siedlungsstrukturen stellen eine außergewöhnliche Besonderheit dar. Der Lagerplatz bei Wesseling wurde in den vergangenen Monaten im Vorfeld einer Baumaßnahme umfangreich untersucht.
Auch nach 50 Jahren ist die 1958 publizierte Entdeckung Rudolf Mößbauers noch immer aktuell: Weltweit und sogar auf dem Mars wird die Methode der rückstoßfreien Kernresonanz-Absorption eingesetzt. An der TU München nutzen Physiker das Verfahren in der Archäologie und Proteinforschung.
Andreas Victor Walser, Mitarbeiter der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des DAI in München, hat am 2. Oktober im Rahmen des 47. Deutschen Historikertages in Dresden den Hedwig-Hintze-Preis erhalten.