6000 Bilder in der Kieler Bilddatenbank Naher Osten

Die "Kieler Bilddatenbank Naher Osten" (KiBiDaNO) begeht dieser Tage eine besondere Zahl: Exakt 6000 Bilder aus dem Nahen Osten sind jetzt für Jedermann im Internet verfügbar. Seit 2004 arbeiten Professor Rüdiger Bartelmus und sein Team vom Institut für Alttestamentliche Wissenschaft und Biblische Archäologie der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel die Datenbank sukzessive auf. Sie konzentriert sich auf Bilder aus einer Region, die häufig vor allem als Krisenregion im Fokus der Berichterstattung steht: Irak, Iran, Israel, Jordanien, Libanon, Palästina, Syrien und der Ost-Türkei. Das Material kann kostenlos heruntergeladen und in jedem Rahmen präsentiert werden. Angesprochen sind vor allem Lehrende und Lernende, die in irgendeiner Form mit dem Nahen Osten zu tun haben, sei es aus politischem, kulturwissenschaftlichem, geographischem oder wirtschaftswissenschaftlichem Interesse.

Regierungsvizepräsident Josef Kreuzberger und der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart Prof. Dr. Dieter Planck verabschieden herausragende Persönlichkeit der baden-württembergischen Landesarchäologie

Personalia
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Baugrube im Grabhügel

Bei Aushubarbeiten für ein Gewerbegebiet im Kreis Reutlingen konnten bei einer Rettungsgrabung mehrere bronzezeitliche Bestattungen geborgen werden. Glück für die Archäologen: eine Baugrube schnitt zwar in einen zunächst nicht erkannten Grabhügel ein, verfehlte die Grabkammer aber um wenige Zentimeter.

Ausgrabungen
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Balsamierter Schädel

Ein schweizerisch-griechisches Forscherteam hat erstmals Hinweise gefunden, dass auch im römischen Griechenland Leichname einbalsamiert wurden.

Mit physikalisch-chemischen und histologischen Methoden konnten die Forscher nachweisen, dass bei der Bestattung einer ungefähr 55-jährigen Frau in Nordgriechenland diverse Harze, Fette, Öle und Gewürze verwendet wurden. Dies ist der erste multidisziplinär-basierte Hinweis für eine künstliche Mumifizierung um 300 nach Christus in Griechenland.

Forschung
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Leipziger Stadtansicht von Merian

Untersuchungen vor der Errichtung eines Einkaufszentrums am Nordrand der Innenstadt

Ausgrabungen
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Abschied Dr. Isenberg

Dr. Gabriele Isenberg, die Chefarchäologin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) geht in den Ruhestand. Kaum eine Kirche, kaum ein mittelalterliches Stadtzentrum, kaum ein Kloster in Westfalen, das sie nicht untersucht hat - die 65jährige Direktorin der LWL-Archäologie für Westfalen hat sich in den vergangenen 34 Jahren durch Westfalen gegraben.

Personalia
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Codex Siniaticus

Der aus dem 4. Jahrhundert stammende, in Ägypten gefundene Codex Siniaticus gilt als älteste Bibelabschrift der Welt. Mittlerweile sind die einzelnen Pergamente über ganz Europa verteilt. Ein internationales Projekt macht die verstreuten Pergamente jetzt im Internet zugänglich.

Veröffentlichungen
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Enthüllung archäologischer Informationstafeln im Bösfeld

Radfahrer und Spaziergänger können seit dem 22.7.2008 im Mannheimer Bösfeld auf Informationstafeln der Reiss-Engelhorn-Museen (rem) stoßen. Die Schilder geben Auskunft über Ausgrabungen eines Gräberfelds aus dem 5. – 8. Jahrhundert, die zwischen 2002 und 2005 durch Archäologen der rem erfolgten, sowie über eine Siedlung, die bereits in den 1930er Jahren angegraben wurde.

Kulturerbe
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Der neue fachübergreifende Masterstudiengang startet im Wintersemester an der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Studium
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Grabungsergebnisse wurden letzten Freitag bei einem Pressetermin vorgestellt.

Ausgrabungen
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Hasankeyf

Türkei erfüllt weiterhin Auflagen für das Ilisu-Staudammprojekt nicht

Die Kampagne »Stop Ilisu - Rettet Hasankeyf« fordert die Einstellung des Bauvorhabens. Ein Dokumentarfilm über das Projekt und seine Folgen startet im September in deutschen Kinos.

Aus aller Welt
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