Grabungen bestätigen ägyptische Besiedlung der antiken Stadtanlage von Jaffa

Verbrannte Lehmziegel des Festungstors gegen Ende der Ausgrabung (© M. Peilstöcker & JCHP)

Das Seminar für Altes Testament und Biblische Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat in diesem Jahr wieder zusammen mit der Universität Los Angeles Grabungen auf dem antiken Hügel von Jaffa in Israel durchgeführt. Dabei wurden neue Erkenntnisse über die Zerstörung von Teilen der Festungsanlage gewonnen und Nachweise erbracht, die auf eine ägyptische Bevölkerung an diesem Ort hinweisen.

Mit großem Interesse lassen sich LWL-Direktor Dr. Kirsch (l.) und Ahlens Bürgermeister Ruhmöller (Mitte) von Grabungsleiter Dr. Grünewald die Funde von der Wallburg in Ahlen-Dolberg erläutern. (Foto: LWL/Burgemeister)

Eine Feuersteinspitze ist aufgetaucht. Ebenso Knochen, Scherben und Holzkohle. Der neue Graben, den das Ausgrabungsteam der LWL-Archäologie für Westfalen an der Wallburg Hünenknäppen in Ahlen-Dolberg jetzt entdeckt hat, gibt den Forschern noch Rätsel auf.

Ausgrabungen
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Fresko in Tuna el Gebel

Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK) und das Landesmuseum Hannover werden gemeinsam im Herbst diesen Jahres ein Ausbildungsprojekt für junge Restauratoren in Mittelägypten starten. Im Rahmen der Förderung des Transformationsprozesses in den arabischen Staaten unterstützt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ein Projekt, bei dem sich niedersächsische Restauratoren in Kooperation mit der Universität Minya um eine verbesserte Lehre in der abseits gelegenen Region bemühen.

Denkmalschutz
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Auch ein Teil der Steuerinstrumente aus dem Cockpit des Wracks gehört zu den Oberflächenfunden (Foto: LWL)

Von den Geschützen der deutschen Luftabwehr getroffen, stürzte der britische Bomber vom Himmel und schlug unweit der Vorberge des Teutoburger Waldes in den Boden ein. Fast 70 Jahre lang schien diese Szene bei Halle im Kreis Gütersloh vergessen. Jetzt sind Zeugnisse eines der letzten unentdeckten Abstürze des Zweiten Weltkriegs in dieser Region wieder zum Vorschein gekommen.

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Ausgrabung am Kapellenberg

Zu aktuellen Ergebnissen der laufenden Grabung an der jungsteinzeitlichen Höhensiedlung Kapellenberg in Hofheim am Taunus

Die dritte Grabung am Kapellenberg hat wichtige neue Erkenntnisse zum Aufbau der seitlichen Wälle um das Siedlungsplateau erbracht. Nun wird die Gesamtkonzeption und Entwicklung der über 60 ha großen Anlage greifbar.

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Pfostengrube Römischer Wachturm

Dass die Römer in Haltern am See von einem mindestens 6 m hohen Turm aus einen sehr guten Blick über das Lippetal hatten, ist gewiss. Dass sie von hier aus auch Germanen anrücken sehen konnten, ebenso. Die Archäologen der LWL-Archäologie für Westfalen haben jetzt die Fundamente eines solchen Turms auf dem zukünftigen Gebiet des Römerparks ausgegraben. Dadurch können sie nun das Wissen über die Verteidigungsgräben und die Holz-Erde-Mauer des Römerlagers um viele Details ergänzen.

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Prinzenbecher

Ein Trinkbecher gab den entscheidenden Hinweis

Archäologen der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn haben bei Ausgrabungen in einem Palast der Maya-Stadt Uxul ein reichhaltig ausgestattetes Prinzengrab entdeckt.

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Eindrucksvoll sind die baulichen Spuren aus der Paderborner Marktsiedlung mit den Grundmauern des mächtigen Steingebäudes sowie einem Ofenfundament und einem Brunnen im Vordergrund. Im Hintergrund ist ein vollständig erhaltener feuerfester Speicher aus dem Mittelalter zu sehen. (Foto. LWL/Spiong)

Es ist nicht einfach nur eine Baustelle, die an der Westernstraße 15 den Paderborner Boden öffnet. Hier bietet sich insbesondere für die LWL-Archäologen der Stadtarchäologie Paderborn im wahrsten Sinne ein Schaufenster auf die erste Marktsiedlung - und ein wichtiges Puzzlestück für die Stadtforschung.

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Kapellenberg

Im August 2012 finden erneut archäologische Grabungen am Kapellenberg bei Hofheim am Taunus statt. Nachdem in den Jahren 2008 und 2009 der jungsteinzeitliche Nordwall untersucht wurde, soll nun ein kleiner Abschnitt des westlichen Umfassungswalles im Zentrum der Forschungen stehen.

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Unscheinbar muten die Pfähle an, die wie hier an vielen Stellen auf engstem Raum zum Vorschein kamen. Sie sind Zeugen einer mittelalterlichen Besiedlung, die an dieser Stelle bislang nicht bekannt war. (Foto: LWL/Klostermann)

Davon ahnte niemand etwas: Dass im Boden von Recklinghausen - mitten in der Stadt - derartig viele Hinweise auf eine mittelalterliche Besiedlung schlummern, überrascht auch die LWL-Archäologen vor Ort.

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Die freigelegten Keller der Klause aus dem 17. Jh. (Foto: LBI ArchPro)

Durch Bodenradarmessungen entdeckte ein Team vom Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) die Fundamente einer längst vergessenen Klause, in der einst je zwei Eremiten unterhalb der Wallfahrtskirche am Falkenstein/ St. Gilgen am Wolfgangsee lebten.

Forschung
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