Archäologen erkunden die römische Straßenstation Aichhalden

Archäologen des Regierungspräsidiums Freiburg erforschen derzeit die römische Straßenstation Aichhalden-Rötenberg "Brandsteig" im Landkreis Rottweil. Die Reste dieser Station sind Teil der römischen Straßenverbindung vom Kinzigtal an den oberen Neckar, die im Jahr 74 n. Chr. unmittelbar nach der römischen Besetzung des oberen Neckargebiets ausgebaut wurde.

Besuch eines Fundortes mit einem lokalen Mitarbeiter der QMA (Foto: DAI)

Im Rahmen der geplanten Großereignisse wie der Fußballweltmeisterschaft 2022 sind umfangreiche Großprojekte in Katar vorgesehen, die gravierende Eingriffen in den Naturraum zur Folge haben werden. Aus diesem Grunde hat die katarische Antikenbehörde (Qatar Museums Authority) damit begonnen, großflächig archäologische Prospektionen durchzuführen, um das kulturelle Erbe des Landes zu dokumentieren.

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Ausgrabung in Haldensleben

Handwerk und bürgerliche Wohnkultur im späten Mittelalter

Bei Ausgrabungen im Stadtkern von Haldensleben legten die Archäologen über 600 Befunde frei, die Zeugnis vom Leben in der mittelalterlichen Stadt geben. Dank des hohen Grundwasserspiegels und feuchten Torfschichten haben sich auch organische Materialien wie Holz und Leder hervorragend erhalten.

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Der Stadelhof im 12. Jahrhundert: Die Mitarbeiterinnen der Stadtarchäologie Iuliia Paktina und Cathleen Kretzschmar legen den Hofgraben aus dem 12. Jahrhundert frei. (Foto: LWL/Spiong)

Die aktuellen Baumaßnahmen im Bereich des Stadelhofes des Paderborner Domkapitels ermöglichen den Fachleuten der Stadtarchäologie Paderborn weitere Einblicke in die mittelalterliche Geschichte dieses Ortes, der für die Stadtentwicklung eine wichtige Rolle spielte.

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Das neue Schutzdach des Almaqah Tempels in Wuqro/Tigray (Foto: P. Wolf, Orient-Abt. 2012)

Vor wenigen Jahren entdeckte ein Team des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) im Hochland von Äthiopien einen Tempel des sabäischen Mondgottes Alamaqh. Er gilt als einer der ältesten Fundstätten der Region und ist jetzt als Open Air Museum zugänglich.

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Jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage um 4800 v. Chr. (Foto: TLDA)

Archäologen ziehen vorläufige Bilanz der bisher größten Flächengrabung in Thüringen

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Balzers

Im Oktober entdeckte das Team der Landesarchäologie im Winkel in Balzers weitere Spuren der römischen Siedlung. Dabei handelt es sich um die letzten Reste eines Gebäudes, das vermutlich von den unberechenbaren Fluten des Rheins zerstört worden ist.

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In den freigelegten Gräbern wurden Beigaben wie Tongefäße oder die abgebildeten glasierten Keramikgefäße in Löwen- und in Taubenform gefunden © zVg Kantonsarchäologie Aargau

Das antike Vindonissa ist immer wieder für Überraschungen gut. Bei Bauarbeiten in Brugg (Kanton Aargau) wurden Ende Oktober Brandgräber und Grabbauten aus dem ersten Jahrhundert n. Chr. freigelegt.

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Relieffigur: Darstellung einer anthropomorphen Figur aus dem 7. Jt. v. Chr. (© ÖAI 2012, N. Gail)

Die Ausgrabungen des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) auf dem Çukuriçi Höyük, der ältesten Ansiedlung von Ephesos, erbrachten 2012 weitere Einblicke in die Mobilität und rituelle Welt der prähistorischen Bewohner.

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Untersuchung des «Piano del Tamburino» mittels geophysikalischer Prospektion, um im Boden liegende Strukturen zu entdecken. Im Vordergrund führt ein Forscher eine elektrische Flächenkartierung durch, im Hintergrund findet eine geomagnetische Kartierung statt. (Bild: IAW Universität Bern, Archäologie des Mittelmeerraumes)

Die Abteilung Archäologie des Mittelmeerraumes der Universität Bern führt in der bedeutenden griechischen Koloniestadt Himera auf Sizilien ein Projekt interdisziplinärer Stadtforschung durch. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass Himera zu einer der flächenmässig grössten griechischen Koloniestädte Siziliens gehören könnte.

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Luftaufnahme der Grabungsstelle in Limyra (© ÖAI 2012, P. Brandstätter)

Bei Ausgrabungen in der antiken Stadt Limyra in der südwestlichen Türkei haben Archäologen des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) eine antike Synagoge entdeckt.

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