Reste eines 500 Jahre alten Bodenpflasters im Fahrstuhlschacht entdeckt

Freilegung eines mittelalterlichen Ornamentfußbodens in Paderborn

Paderborner Stadtarchäologen erforschen den Harderhauser Hof

Eigentlich sollte hier nur ein Schacht für einen Personenaufzug entstehen. Doch was jetzt im Hardehauser Hof in Paderborn zu Tage kam, ist spannender als mechanische Personenbeförderung: Bis in das Mittelalter und in einen kleinen Ausschnitt des Busdorfstiftes reicht der Blick auf ein 500 Jahre altes Bodenpflaster, das der Schacht unter den Werkzeugen der LWL-Archäologen freigab. Es ist der Ausschnitt einer prunkvollen Vergangenheit.

Schale Schönfelder Kultur

Gräber und Siedlung der späten Bronze- und der Eisenzeit entdeckt

Seit Juni dieses Jahres führt das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) in Vorbereitung des Neubaus der 2. Schleuse bei Zerben archäologische Ausgrabungen im Nahbereich der Schleuse durch. Auf einer Untersuchungsfläche von ca. 3,5 Hektar deckten 25 Mitarbeiter bisher etwa 1.500 Befunde auf.

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Das Grab "V3" aus dem frühbronzezeitlichen Gräberfeld von Geitzdendorf, NÖ (Foto: Urgeschichtemuseum Niederösterreich)

Eine archäologische Überraschung verbarg sich im bronzezeitlichen Gräberfeld in Geitzendorf. Das Grab einer Metallverarbeiterin wurde gefunden – es könnte der erste Beleg einer Frau in diesem historischen Beruf sein.

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Elfenbeinsplitter Breitenbach

Ausgrabungen an der als Mammutjagdstation bekannten Fundstelle Breitenbach bei Zeitz decken 35.000 Jahre alte Elfenbeinwerkstätte auf

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Relikte von Wirtschaftsbauten im Kloster Schulpforta

Bei den aktuellen Ausgrabungen im Kloster Pforta nahe Naumburg zeigt sich, dass Naturkatastrophen wie Überschwemmungen ein fester Bestandteil der über 800-jährigen Umweltgeschichte des ehemaligen Klosters sind.

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Ute Gröbe deckt eine Grube ab, damit niemand hineinstürzt. Am nächsten Tag wird dann daran weitergearbeitet. (Foto: LWL/Tremmel)

Für die einen ist es das Kribbeln in der Magengegend, wenn sie die Geschichte spüren. Für die anderen gibt es keine bessere Entspannung, als mit dem Kratzer in der Hand einem winzigen Stück Keramik in der Erde näher zu kommen. Mancher erfüllt sich als ehrenamtlicher Grabungshelfer auch schlicht einen lang gehegten Traum.

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Die Archäologische Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Stuttgart führt seit Mai 2012 in Stuttgart - Bad Cannstatt auf einem Grundstück auf dem Hallschlag eine Rettungsgrabung im Vorfeld einer Baumaßnahme durch. Hier befand sich ab ca. 100 n. Chr. das Zentrum des römischen Cannstatt. Am gestrigen Donnerstag, den 20.9.2012, wurde erste Ergebnisse der Rettungsgrabung und ein überraschender Fund präsentiert.

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3300 Jahre alte Gefässe aus Kleinbasel (Foto: Archäologische Bodenforschung Basel)

Bereits letztes Jahr wurden bei Bau des neuen Jazz Campus in Basler Stadteil Kleinbasel die bisher ältesten Siedlungsreste der Stadt entdeckt. Noch bis zum 30. November sind einige der Funde im Eingangsbereich des Historischen Museums ausgestellt.

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Dokumentation der Breitenbacher Elfenbeinwerkplätze mittels eines 3D-Lasercanners (Foto: Tim Matthies)

Archäologen des Forschungszentrums und Museums für menschliche Verhaltensevolution MONREPOS entdecken auf dem mindestens 35.000 Jahre alten Fundplatz Breitenbach bei Zeitz in Sachsen-Anhalt eine Elfenbeinwerkstatt früher moderner Menschen in Europa.

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Bereits im vergangenen Jahr konnten die LWL-Archäologen die ersten Gräber aus der Zeit der Linienbandkeramik in Warburg sichern. Inzwischen dokumentierten die Wissenschaftler über 20 Grabstätten. (Foto: LWL/M.Hahne)

Seine Entdeckung vor einem Jahr glich einer archäologischen Sensation. In ganz Westfalen war bis dahin kein Gräberfeld der frühesten mitteleuropäischen bäuerlichen Kultur bekannt. Jetzt untersuchen die Wissenschaftler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), wie die Menschen rund 5000 Jahre v. Chr. in Warbug-Hohenwepel gelebt und wie sie ihre Toten bestattet haben.

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Teil der Pflasterung in der Torgasse mit einem Schuhnagel zwischen den Steinen (© Sabine Hornung/Arno Braun, JGU)

Archäologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben in der Nähe von Hermeskeil, gut 30 Kilometer südöstlich von Trier im Hunsrück gelegen, das bislang älteste römische Militärlager in Deutschland nachgewiesen und damit neue Erkenntnisse über die Eroberung Galliens gewonnen.

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