Acht Goldmünzen in Kalkriese gefunden

Goldmünzen vom Schlachtfeld

Archäologen vermelden herausragenden Fund

Bei den seit sechs Wochen laufenden Ausgrabungen im Museumspark Kalkriese sind die Forscher auf einen kleinen Schatz getoßen: Acht prägegleiche Goldmünzen vom Typ Gaius/Lucius hat der Boden dort freigegeben. Die Aurei wurden in den Jahren zwischen 2 v. Chr. und 4/5 n. Chr. geprägt und zählen zu den Schlussmünzen, d.h. den jüngsten Prägungen vor der Varusschlacht.

Grabung Kirchplatz Gütersloh

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Gütersloh das bislang älteste Haus der Stadt aus dem 12. Jahrhundert entdeckt. Nicht nur die Mauer des Kirchhofes war im Keller als Wand verbaut. Auch die Schieferplatten des ersten Daches, Reste der Glasfenster und Bruchstücke der mittelalterlichen Tonpfeifen der Bewohner tauchten unter den Werkzeugen der Fachleute in einem Haus am Kirchplatz 11 in Gütersloh auf. Noch tiefer im Boden waren die Pfostenspuren eines Baus aus dem 12. Jahrhundert verborgen.

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Grabung Kalkriese

Schlachtfeld deutlich größer als bisher angenommen

Im Museumspark Kalkriese wird in diesem Jahr wieder gegraben. Seit gut vier Wochen haben sich das Archäologie-Team aus Kalkriese und die Wissenschaftler der Universität Osnabrück auf Spurensuche begeben. Das ausgewählte Areal in einer Schneise im Museumspark ist bei den bisherigen Untersuchungen noch kaum berücksichtigt worden.

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Vorstellung Römerfunde

Mit einem römischen Haus mit Säulenhalle beim Grieserhof in Bozen ist dem Bozener Landesamt für Bodendenkmäler ein besonderer Fund gelungen.

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Holsterburg Luftbild

Diesmal gehen die Bagger tiefer als jemals zuvor: Die Schaufeln der Archäologen haben zu Beginn der neuen Grabungssaison einen tiefen Graben um die Holsterburg bei Warburg gelegt. Damit wird der Weg frei für den Blick auf die Schaufassade der nördlichsten achteckigen Burganlage in Europa. Denn der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will die einzigartige stauferzeitliche Burg für zukünftige Ausstellungspräsentationen in 3D virtuell wieder zu ihrer einstigen Pracht zurückkehren lassen. Dafür wird ein Laserscanner jedes noch so kleine Detail erfassen.

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Teller mit der Darstellung eines Landsknechtes

Vom Wirtshaus über das Kapuzinerinnen-Kloster bis zu den ersten Bauern vor 2.000 Jahren: Das sind die Spuren der Paderborner Stadtwerdung, die jetzt unter den Händen der Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) westlich der Warmen Pader zum Vorschein kommen.

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Grubenhaus

Salzkotten-Scharmede im Kreis Paderborn soll einen neuen Sportplatz bekommen. Doch bevor mit den Arbeiten begonnen werden kann, müssen erst mal die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ran. Denn vor rund 2.000 Jahren befand sich genau an dieser Stelle eine Siedlung mit mehreren Hofstellen. Bei den Ausgrabungen kamen bisher ein Grubenhaus und zahlreiche Funde aus dieser Zeit zum Vorschein. Neben einer großen Menge Keramik zeugen Webgewichte und Schwungscheiben von Handspindeln vom Leben der frühen Siedler, aber auch Bronzefunde wie Fibeln und eine Pipette fanden sich bei den Untersuchungen.

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Originalmauerwerk der Burgmauer

Brände, Reste der Innenbebauung, die ersten Gräber des Friedhofes: Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben bei ihren Grabungen auf dem Burgberg in Warburg (Kreis Höxter) rund 1.500 Fundstücke geborgen. Jetzt sind die Grabungen nach vier Wochen abgeschlossen.

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Pfähle der spätbronzezeitlichen Seeufersiedlung im Thunersee

Im Seegrund der Thuner Bucht stiess der Archäologische Dienst des Kantons Bern bei Tauchgängen auf Reste von Dörfern aus der späten Bronzezeit, die ein neues Licht auf die Siedlungsgeschichte der Region werfen.

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Reste der Klostermauern

Ausgrabungen geben Einblick in das Klosterleben in Dülmen

Zeugnisse des klösterlichen Lebens sind jetzt bei Ausgrabungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Dülmen zum Vorschein gekommen. Wo im Osten der Stadt ein Parkplatz entstehen soll, stand bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts das Kloster Agnetenberg. Insbesondere die archäologischen Funde des späten 15. und 16. Jahrhunderts geben einen Eindruck vom geistlichen Alltag, der auch die seliggesprochene Mystikerin Anna Katharina Emmerick hier bis 1812 geprägt hat.

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Untersuchungen im Stolleninneren

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Schwelm (Ennepe-Ruhr-Kreis) einen bisher unbekannten Stollengang entdeckt. Bei Tiefbauarbeiten im Baugebiet Winterberg war überraschend der Zugang zu dem Stollengang unter der Baggerschaufel aufgetaucht.

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