Prähistorischer Verlust an Artenvielfalt

Archäologische Ausgrabungen in der Kuumbi-Höhle auf der Insel Sansibar

Wissenschaftler untersuchen Einfluss von Klimawandel und menschlicher Aktivität auf die Tierwelt auf Sansibar

Die aktuelle Studie eines internationalen Forschungsteams belegt, dass zahlreiche große Säugetiere von der Insel verschwunden sind, nachdem diese am Ende der letzten Eiszeit durch den steigenden Meeresspiegel entstanden war. Durchgeführt wurde die Studie von einem multidisziplinären Team aus Archäologen, Geographen und Ökologen.

Die unterirdischen Grabkammern der Pyramide von Königin Khennuwa in Meroe

Grabkammer einer der ältesten königlichen Pyramiden von Meroe geöffnet

Zum ersten Mal seit fast einem Jahrhundert wurden die Grabkammern einer der königlichen Pyramiden von Meroe für archäologische Untersuchungen wieder geöffnet. Das unterirdische Grab der "Großen Königlichen Gemahlin" Khennuwa aus dem frühen 4. Jh. v. Chr. befindet sich etwa sechs Meter unterhalb ihrer Pyramide. Seine beiden Kammern sind mit vortrefflichen Wandmalereien und Hieroglyphentexten dekoriert, von denen viele noch sehr gut erhalten sind.

Ausgrabungen
Weiterlesen

Derartiges haben die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bisher noch nicht gesehen: In Nottuln schlummert der am besten erhaltene historische Ziegelbrennofen Westfalens im Boden. Bislang wirft der Befund aus dem 18./19. Jahrhundert, der bei Ausgrabungen im Vorfeld des Baus der Ortsumgehung Nottuln zutage kam, noch mehr Fragen als Antworten auf.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Viele Spuren auf kleinstem Raum

Eigentlich sollte der neue Fahrstuhl die Besucher im Alten Rathaus von Rheda-Wiedenbrück vor allem in die Höhe tragen. Zunächst ist er jedoch genau in die entgegengesetzte Richtung abgetaucht: Bauarbeiten führten die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mitten hinein in die Vergangenheit der Stadt.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Bruchstück einer päpstlichen Bulle aus Blei

Bei Bauarbeiten auf dem Paderborner Domplatz kam auf einer Länge von 30 Metern ein Mauerfundament wenige Zentimeter unter der heutigen Asphaltdecke zum Vorschein. "Dabei handelt es sich um die ehemalige südliche Begrenzung des bis zum 19. Jahrhundert genutzten Domfriedhofs", so Dr. Sveva Gai, Archäologin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Ausgrabungen
Weiterlesen
Freilegung eines im Block geborgenen Grabes

Das Highlight der Ausgrabungen im Zuge von Bauarbeiten zur Ortsumfahrung Gotha-Sundhausen in den Jahren 2012 und 2013 waren zwei frühmittelalterliche Bestattungen, die im Block geborgen wurden. Die Freilegung der beiden Bestattungen und die Restaurierung der Funde sind nun abgeschlossen und wurden heute der Öffentlichkeit präsentiert.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Wirbelsäule des jungen Mannes

Mittelsteinzeitliche Bestattungen bei Groß Fredenwalde in der Uckermark entdeckt

Schon 1962 wurde auf einem Berg nahe Groß Fredenwalde eine ungewöhnliche Bestattung entdeckt, die etwa 8000 Jahre alt ist. Bei einer Nachgrabung konnten nun überraschend weitere Gräber im Umfeld freigelegt werden. Die neuen Gräber datieren ebenfalls in die Mittelsteinzeit und sprechen dafür, dass um 6400 v.Chr. auf dem Weinberg Deutschlands ältestes Gräberfeld angelegt wurde.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Das frühmittelalterliche Grab von Bissingen an der Teck

Experten des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart entdeckten überraschend das Grab eines frühmittelalterlichen Kriegers mit Goldblattkreuz bei der Siedlungsgrabung in Bissingen an der Teck in Baden-Württemberg. Präsentiert wurden die Funde des reich ausgestatteten Kriegergrabes und die daraus resultierenden spannenden Einblicke in die Frühzeit der Christianisierung am vergangenen Dienstag, den 2. Februar 2016 in Esslingen.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Frauengrab mit Zahn und Muschelschmuck

Im Jahr 2015 wurde Artern zu einem Zentrum archäologischer Forschung: Die großräumige Erweiterung des Industrie- und Gewerbegebietes "Kyffhäuserhütte" und der Bau der Ortsumfahrung Schönfeld – Ringleben ermöglichten dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) tiefe Einblicke in die frühe Besiedlungsgeschichte der heutigen Stadt Artern und ihrer direkten Umgebung.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Glockengussgrube während der Freilegung

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Dülmen (Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen) die bisher älteste Glockengießergrube Deutschlands gefunden. Die Funde sind 1.200 Jahre alt.

Ausgrabungen
Weiterlesen
Ausgrabungsstelle der mittelalterlichen Seuchenopfer

Krankheitserreger überdauerte mehr als vier Jahrhunderte in Europa

Der Schwarze Tod, die Pestpandemie im 14. Jahrhundert, ist wohl die berüchtigtste ihrer Art. In nur fünf Jahren tötete sie 30 bis 50 Prozent der europäischen Bevölkerung. Unglücklicherweise verschwand die Pest am Ende der Pandemie nicht aus Europa. Während der nächsten 400 Jahre lebte die Seuche immer wieder auf und sorgte für Epidemien sowie für andauernde gesellschaftliche Unruhen.

Ausgrabungen
Weiterlesen