Vom Wirtshaus bis zum Kloster

Teller mit der Darstellung eines Landsknechtes

Vom Wirtshaus über das Kapuzinerinnen-Kloster bis zu den ersten Bauern vor 2.000 Jahren: Das sind die Spuren der Paderborner Stadtwerdung, die jetzt unter den Händen der Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) westlich der Warmen Pader zum Vorschein kommen.

Grubenhaus

Salzkotten-Scharmede im Kreis Paderborn soll einen neuen Sportplatz bekommen. Doch bevor mit den Arbeiten begonnen werden kann, müssen erst mal die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ran. Denn vor rund 2.000 Jahren befand sich genau an dieser Stelle eine Siedlung mit mehreren Hofstellen. Bei den Ausgrabungen kamen bisher ein Grubenhaus und zahlreiche Funde aus dieser Zeit zum Vorschein. Neben einer großen Menge Keramik zeugen Webgewichte und Schwungscheiben von Handspindeln vom Leben der frühen Siedler, aber auch Bronzefunde wie Fibeln und eine Pipette fanden sich bei den Untersuchungen.

Ausgrabungen
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Originalmauerwerk der Burgmauer

Brände, Reste der Innenbebauung, die ersten Gräber des Friedhofes: Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben bei ihren Grabungen auf dem Burgberg in Warburg (Kreis Höxter) rund 1.500 Fundstücke geborgen. Jetzt sind die Grabungen nach vier Wochen abgeschlossen.

Ausgrabungen
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Pfähle der spätbronzezeitlichen Seeufersiedlung im Thunersee

Im Seegrund der Thuner Bucht stiess der Archäologische Dienst des Kantons Bern bei Tauchgängen auf Reste von Dörfern aus der späten Bronzezeit, die ein neues Licht auf die Siedlungsgeschichte der Region werfen.

Ausgrabungen
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Reste der Klostermauern

Ausgrabungen geben Einblick in das Klosterleben in Dülmen

Zeugnisse des klösterlichen Lebens sind jetzt bei Ausgrabungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Dülmen zum Vorschein gekommen. Wo im Osten der Stadt ein Parkplatz entstehen soll, stand bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts das Kloster Agnetenberg. Insbesondere die archäologischen Funde des späten 15. und 16. Jahrhunderts geben einen Eindruck vom geistlichen Alltag, der auch die seliggesprochene Mystikerin Anna Katharina Emmerick hier bis 1812 geprägt hat.

Ausgrabungen
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Untersuchungen im Stolleninneren

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Schwelm (Ennepe-Ruhr-Kreis) einen bisher unbekannten Stollengang entdeckt. Bei Tiefbauarbeiten im Baugebiet Winterberg war überraschend der Zugang zu dem Stollengang unter der Baggerschaufel aufgetaucht.

Ausgrabungen
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Ausgrabung in Freiburg

Durch den Neubau eines Büro- und Geschäftshauses im Zentrum der mittelalterlichen Stadt Freiburg werden derzeit baubegleitende archäologische Maßnahmen notwendig. Experten des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart sind derzeit unter der Leitung von Archäologe Dr. Bertram Jenisch vor Ort, um wissenschaftlich relevante Funde zu dokumentieren.

Ausgrabungen
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Festung Königstein

»Unscheinbare Sensation«

Bei den seit Ende März laufenden Ausgrabungen auf der Festung Königstein im Elbsandsteingebirge entdeckten Archäologen des Landesamts für Archäologie Sachsen eine Abfallgrube aus der Bronzezeit und konnten damit erstmals eine vorgeschichtliche Besiedlung des Tafelberges nachweisen.

Ausgrabungen
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Abtragung Zwingermauer

Teil der Zwingermauer am Sackturm wurde abgebrochen

In die mittelalterliche Bausubstanz der Stadt Warburg konnten jetzt die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) blicken. Zwar öffnete sich lediglich ein zehn Meter langer und 1,30 Meter breiter Abschnitt, das Zeitfenster reichte jedoch bis ins 14. Jahrhundert hinein.

Ausgrabungen
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Ausgrabung Ziegelofen

LWL-Archäologen wollen Ziegelbrennofen virtuell am Computer nachbauen

In manchen Ziegeln sind noch die Fingerabdrücke der Menschen erhalten, die sie hier vor dem Jahr 1826 aus tonhaltigem Lehm formten, im Brennofen stapelten und brannten. Es ist vor allem aber der gute Erhaltungszustand der Ziegelei in Nottuln, der die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nach Abschluss der Ausgrabungen begeistert.

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Ausgrabungsstelle an der Soester Straße

Revolutionäres hat sich vor 7.200 Jahren auf der Fläche an der Soester Straße in Werl (Kreis Soest) abgespielt. Keramikreste, Werkzeuge aus Feuerstein, ein Mahlstein für Getreide: Diese archäologische Funde bezeugen, wie die ersten Bauerngemeinschaften der sogenannten Linearbandkeramik am Hellweg in der frühen Jungsteinzeit lebten.

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