Grabungssaison im bislang einzigen LBK-Gräberfeld Westfalens beendet

Ausgrabung LBK Gräberfeld Westfalen

Bestattet wurden sie vor rund 7.000 Jahren in der Seitenlage. In die Gräber gaben ihnen die Angehörigen Beile, Keramikgefäße und manchmal auch Feuersteingeräte mit. In Warburg-Hohenwepel befindet sich das bislang einzige Gräberfeld aus der Zeit der frühesten bäuerlichen Kultur in Westfalen. Bei den aktuellen Ausgrabungen haben die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) weitere 40 Gräber aus der sogenannten linienbandkeramischen Kultur untersucht. Hier sind um 5.000 v. Chr. vermutlich noch Hunderte weitere Verstorbene beigesetzt worden. In den kommenden Jahren soll das Gräberfeld vollständig untersucht werden.

Auf den Fundamenten des im letzten Jahr bei Gernsheim entdeckten Römerkastells entstand nach dem Abzug der Legionäre eine Siedlung. Den Nachweis dafür konnten Studierende der Universität Frankfurt bei der aktuellen Lehrgrabung im Hessischen Ried erbringen.

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Illustration der Fundsituation und Fundschichten in der Dinaledi Kammer

Wissenschaftler entdecken in einer Höhle in Südafrika die fossilen Überreste einer bisher unbekannten Menschenart

Die University of the Witwatersrand in Südafrika, die National Geographic Society und das South African Department of Science and Technology/National Research Foundation (DST/NRF) geben am 10. September 2015 die Entdeckung einer neuen Menschenart bekannt. Diese wird zu neuen Erkenntnissen über den Ursprung und die Diversität unserer Gattung beitragen.

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Omphalos

Vor kurzem gelang einem Team der Abteilung Athen die überraschende Entdeckung des bisher einzigen bekannten Orakelheiligtums des Apollon in Athen.

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Apothekerfläschchen

LWL-Archäologen finden Querschnitt durch die Geschichte Dülmens

Tief in die Ursprünge der Stadt Dülmen dringen aktuell die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vor. Was in der Erde beim Bau des Intergenerativen Zentrums zu Tage kommt, reicht von überraschenden Zeugnissen aus dem 9. und 10. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert hinein. Einige Kapitel der Stadtchronik können schon jetzt ein wenig umgeschrieben werden. Andere werden durch die archäologischen Funde und Befunde bereichert und ergänzt.

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Kapelle und angrenzende Räume eines großen Gebäudekomplexes in Assos

In der zurzeit noch laufenden zweiten Ausgrabungskampagne des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten und am Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) angesiedelten Projekts "Entwicklung der Stadt Assos in spätantiker und byzantinischer Zeit" wurden in der antiken Stadt Assos (Türkei) wieder sensationelle Ergebnisse erzielt. Durch die Einbettung in den "Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident" sind auch in diesem Jahr Studentinnen der Johannes-Gutenberg-Universität zusammen mit Studierenden der Universitäten Çanakkale und Cottbus an den Ausgrabungen beteiligt.

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Freilegung mittelalterlicher Brunnen

Wo sich heute unzählige Windräder drehen, war die hügelige Landschaft östlich des Dorfes Helmern bei Bad Wünnenberg schon vor vielen Jahrhunderten begehrt. Vor über 600 Jahren verließen die letzten hier ansässigen Familien ihr Dorf, das Bodene hieß. Auf die Siedlungsspuren sind jetzt die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Boden gestoßen.

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Lehrgrabung Saar-Uni 2015

Dass sich im Wald neben dem Gelände der Universität des Saarlandes Ruinen eines römischen Bauwerks befinden, ist schon länger bekannt. Bisher war man davon ausgegangen, dass es sich um die Überreste einer römischen Villa handelt. Doch was die Experten für Vor- und Frühgeschichte Professor Rudolf Echt und Frank Fecht gemeinsam mit ihren Bachelorstudenten bei der diesjährigen Lehrgrabung bisher freigelegt haben, gibt ihnen noch Rätsel auf. Die Überreste lassen am ehesten auf einen Kultbezirk der Römer schließen.

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Sven Spiong

Zu den Ursprüngen der Herforder Neustadt dringen erstmals seit 25 Jahren wieder die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vor. In der Komturstraße kamen jetzt in einem Meter Tiefe die Grundmauern eines mittelalterlichen Wohnhauses zum Vorschein, das kurz nach der Gründung der Neustadt im Jahr 1224 errichtet wurde.

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Goldringe aus Keltengrab

Überraschungsfund bei der Ausgrabung einer prähistorischen Siedlung in Kirchheim unter Teck

Am Rand der Stadt Kirchheim unter Teck stießen Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, die dort seit Juli 2014 im Zuge von Rettungsgrabungen tätig sind, auf einen außergewöhnlichen und unerwarteten Fund: Im Areal einer jungsteinzeitlichen Siedlung des 6. Jahrtausends vor Christus, das im Vorfeld von Erschließungsmaßnahmen für ein Gewerbegebiet derzeit flächig untersucht wird, konnte das Grab einer keltischen Frau aus der Zeit um 500 vor Christus geborgen werden. Fein gearbeiteter Goldschmuck, der im Kopfbereich der Bestattung lag, zeigt, dass die hier bestattete Frau der keltischen Oberschicht angehört haben muss.

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Ofen Ursulinenkloster

Auch bei den Nonnen des Erfurter Ursulinenklosters war Bier ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel. Vor kurzem gelang dort der bislang in Erfurt wie auch in ganz Thüringen erste archäologische Nachweis des im Mittelalter so wichtigen Brauereiwesens.

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