Wein und kleine Speisen

Überraschende Entdeckung einer byzantinischen Schankstube in Ephesos

Geplant waren unspektakuläre Sicherungsarbeiten, gelungen ist ein unerwarteter Fund. Während der heurigen Kampagne des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) in Ephesos entdeckte das Grabungsteam eine Schankstube, eine sogenannte Taberne, aus byzantinischer Zeit entlang der Kuretenstraße. Über hundert erhaltene Ganzgefäße und viele Amphoren geben Einblick in das Alltagsleben entlang einer der Hauptstraßen von Ephesos.

Altsyrisches Mosaik

Münsteraner Altertumswissenschaftler haben wertvolle Mosaiken und Gebäude aus dem antiken Syrien entdeckt und erschließen eine der wenigen Stätten, die zurzeit trotz der angespannten politischen Lage im Nahen Osten für Studien zum antiken römischen Syrien zugänglich ist.

Ausgrabungen
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Luftbild Ausgrabung Watenstedt

Göttinger Archäologen legen Kreisgrabenanlage aus dem frühen 5. Jahrtausend v. Chr. frei

Eine neue Fundstelle, die bei Forschungsarbeiten der Universität Göttingen entdeckt wurde, verändert den Blick auf die nördlichste Ausbreitung von Ackerbau und Viehzucht in der Jungsteinzeit am Beginn des 5. Jahrtausends vor Christus grundlegend. Die aktuellen Befunde weisen den ältesten Monumentalbau Niedersachsens nach, der gleichzeitig das nördlichste Bauwerk der frühen Jungsteinzeit ist.

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Mittelalterliche Mikwe in Schmalkalden

Bei archäologischen Untersuchungen des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) im Zuge von Bauarbeiten der Wohnungsbau GmbH Stadt Schmalkalden in der Altstadt von Schmalkalden wurde eine mittelalterliche Kellermikwe aufgedeckt – ein jüdisches Tauchbad zur rituellen Reinigung.

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Keller eines Wohnhauses des 16. Jahrhunderts in Herford

Die bisher ältesten entdeckten Siedlungsbereiche der Stadt Herford hatten die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt an der Clarenstraße vor Augen. Bis in das 9. Jahrhundert reichen die Spuren der Gebäude zurück, die das Team der LWL-Archäologie für Westfalen untersuchte. Damit werden die Forschungen zum Siedlungsumfeld des um 800 gegründeten Herforder Damenstiftes deutlich bereichert.

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Erdkeller-Bestattung

Rinderopfer und Kindergräber

Der Kiessandtagebau in Karsdorf (Burgenlandkreis) wird seit den 90er Jahren regelmäßig von archäologischen Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt begleitet. Bei der diesjährigen Grabungskampagne konnten auf einer Fläche von 2 ha zahlreiche Bestattungen des frühen, mittleren und späten Neolithikums dokumentiert werden.

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Grabhügel Yiğma Tepe, Pergamon

Aktuelle Untersuchungen des größten Grabhügels von Pergamon, dem Yiğma Tepe, erbrachten neue Erkenntnisse zur Konstruktionsweise und lieferten Hinweise auf einen möglichen älteren und kleineren Hügel im Kern des Monumentalgrabes.

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Erdwerk Libehna Grabungsfläche

Bei Libehna im Landkreis Anhalt-Bitterfeld stießen Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt auf ein 30 ha großes, etwa 6.000 Jahre altes Erdwerk der Schiepziger Gruppe. Auf dem letzten Bauabschnitt der Bundesstraße 6n liegen 19 archäologische Fundstellen, die derzeit von den Mitarbeitern des Landesamtes untersucht werden. Die Ausgrabungen dauern noch bis Jahresende an.

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Römisches Marschlager von Wilkenburg

Archäologen des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege und der Universität Osnabrück haben ein riesiges römisches Marschlager aus der Zeit um Christi Geburt im Süden Hannovers entdeckt. »Es gehört zu den größten rechts des Rheins, mindestens 20.000 Mann hatten dort Platz«, sagt Archäologe Salvatore Ortisi von der Universität Osnabrück.

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Detail der farbigen Fassung der Wanddekoration. Foto: DAI

In der antiken Stadt Pergamon (Türkei – Provinz Izmir – Landkreis Bergama) sind schon mehrfach Reste antiker Wanddekorationen freigelegt worden, zuletzt in den 1990er Jahren in einem großen Peristylhaus im Stadtzentrum. Völlig überraschend war hingegen die Entdeckung einer Stuckwand aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. am abgelegenen nördlichen Osthang des Stadtberges. Die vom Deutschen Archäologischen Institut entdeckten Stuckfriese in einem Gelageraum gehören zu den bedeutendsten hellenistischen Wanddekorationen in Anatolien.

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Fundort im Stuttgarter Schlossgarten

Im Rahmen der Begleitung der Erdarbeiten für den Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs durch Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart war Ende Juli ein Skelettgrab entdeckt und geborgen worden, das zunächst nur anhand der Gesamtsituation zeitlich in den Übergang von der Jungsteinzeit in die Frühbronzezeit eingeordnet werden konnte.

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