Schlüsselrolle der Kragsteintore belegt

 

RUB-Studie ergänzt Wissen um antike Architektur

Treppenförmiger Abschluss zeichnet Kragsteintore aus

 

Kragsteintore waren vom 6. bis ins 2. Jahrhundert v. Chr. im griechischen Kulturraum vor allem als Stadt- und Festungstore weit verbreitet. Ein solches Tor zeichnet sich dadurch aus, dass am oberen Ende der Wandöffnung mehrere Steinlagen treppenartig in die Öffnung vorgebaut werden, bis sie schließlich in der Mitte zusammentreffen. Der vorspringende Teil der Kragsteine ist dabei meist behauen. Je nach Bearbeitung stellt sich der obere Teil des Tores als Rundbogen, Spitzbogen, Dreieck oder Trapez dar. Bei der Trapezform bildet ein längerer Steinbalken den oberen Abschluss.

 

Das Institut für den Wissenschaftlichen Film in Göttingen verfügt über einzigartige und exklusive Bilder der Ausgrabungen in Troia. Über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren hat das IWF die Ausgrabungen filmisch begleitet.

Ausgrabungen
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Zunächst hatten es die Archäologen der Ruhr-Universität Bochum für einen römischen Gutshof gehalten. Doch je länger sie gruben, desto deutlicher wurde, dass sie es mit einem antiken Nobelhotel zu tun hatten. Ein sensationeller Fund, der einen angemessenen Abschluss bildet für die zehnjährigen Ausgrabungen in Oberitalien, die von Prof. Dr. Hermann Büsing und Dr. Andrea Büsing-Kolbe (Institut für Archäologie, Fakultät für Geschichtswissenschaft der RUB) geleitet wurden.

Ausgrabungen
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Fünf sehr seltene Silbermünzen aus dem mittelalterlichen Syrien hat das Orientalische Münzkabinett der Friedrich-Schiller-Universität jetzt erworben. Sie stammen aus dem 12. Jahrhundert und wurden in Aleppo im Nordwesten Syriens geprägt. Der Jenaer Wissenschaftler Dr. Stefan Heidemann erkennt in ihnen die frühesten Belege für die Wiedereinführung einer Silberwährung in dieser Region und somit für den Beginn eines geordneten staatlichen Finanz-Geldwesens. Der Erwerb der Münzen wurde durch eine großzügige Privatspende von Dr. Rüdiger Bettenhausen möglich.

Funde & Befunde
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Alle Minnesängerminiaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift jetzt im Internet - ein ebenbürtiges Pendant zur Nibelungenhandschrift

Forschung
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Die Museumsfamilie der Universität Bonn hat Nachwuchs bekommen, und der hat das Zeug zum Star: Am 17. März öffnet das Ägyptische Museum im ehemaligen Fechtsaal über dem Koblenzer Tor seine Pforten. Die Sammlung umfasst zur Zeit rund 3.000 Originalobjekte aus dem pharaonischen Ägypten und ist somit die größte derartige Sammlung in Nordrhein-Westfalen.

Aus aller Welt
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Am Kunstgeschichtlichen Seminar der Humboldt-Universität wird seit dem 1. April 2001 das im Rahmen des Programms "Neue Medien in der Bildung" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt "PROMETHEUS - Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre" eingeführt.

Forschung
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