Winterpause für die Grabungen im künftigen Römerpark Aliso

Grabungsschnitt Aliso

Zum Ende der diesjährigen Ausgrabungen in Haltern am See ziehen die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe Bilanz. Sie haben in der von Juli bis November dauernden Grabungskampagne knapp 2.000 Quadratmeter untersucht und dabei die Holz-Erde-Mauer und die beiden Lagergräben weiter freigelegt.

Begehung auf dem Acker im Industriegebiet in Unna

Es waren nicht die Römer, denen die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in einem Industriepark in Unna südlich der Bundesstraße 1 auf der Spur waren. Anders als öffentlich spekuliert haben die Untersuchungen keine Hinweise auf römische Vergangenheit an dieser Stelle erbracht. Überraschungen kamen dennoch in den Suchschnitten zutage: Einheimische Germanen hatten sich hier vor 2.000 Jahren niedergelassen, deutlich früher als ursprünglich vermutet.

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Gehöfte der Siedlung

Archäologen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) gelang in Bonn die Freilegung einer der bislang größten bekannten frühmittelalterlichen Siedlungen in Deutschland. In mehreren umfangreichen Grabungen wurden seit 2007 auf dem insgesamt über 17 Hektar großen, neuzeitlich nicht überbauten Areal 94 Gebäudegrundrisse ausgegraben. Das umfangreiche Fundmaterial belegt den ländlichen Charakter der Siedlung mit Handwerkern und Bauern.

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In Mauren (Fürstentum Liechtenstein) entdeckte das Team der Archäologie Mitte Oktober bei Aushubarbeiten Keramikgefässe und Metallobjekte. Sie wurden dort vermutlich vor ungefähr 3000 Jahren zusammen mit verbrannten Knochen als Opfer dargebracht.

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Auswahl von Siegelfunden

Mehr als 600 antike Siegel und Amulette entdeckt

Altertumswissenschaftler des Exzellenzclusters "Religion und Politik" haben in einem antiken Heiligtum in der Türkei einen ungewöhnlich großen Siegel-Fund gemacht. Sie entdeckten mehr als 600 Stempel- und Rollsiegel im Heiligtum des Sturm- und Wettergottes Iuppiter Dolichenus, davon 100 allein in diesem Jahr.

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Zwei Pfeilspitzen, die typisch für die mittlere Phase der Jungsteinzeit vor etwa 6500 Jahren sind. Der Feuerstein für das linke Stück stammt aus Belgien. (Foto: LWL/H. Menne)

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben durch Untersuchungen an Steingeräten und Bodenanalysen herausgefunden, dass die frühen Siegerländer keine Siedler, sondern nur "Saisongäste" waren.

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Grabung in Torbereich 2013, Foto: © JCHP (Peilstöcker & Burke)

Neue Ausgrabungen in Jaffa zeigen, dass libanesische Zedern schon in der späten Bronzezeit (1550-1200 v.Chr.) zum Bau einer ägyptischen Festung verwendet wurden. Das Seminar für Altes Testament und Biblische Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist seit 2007 zusammen mit der Universität Los Angeles (UCLA) und der Israelischen Antikenverwaltung (IAA) an Grabungen auf dem antiken Hügel von Jaffa in Israel beteiligt.

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Ausschnitt des Straßenpflasters des Hellweges in Paderborn (Foto: LWL/Spiong)

Gerechnet haben sie nicht damit, dass plötzlich ein Stück Hellweg unter ihren Füßen auftaucht. Der Boden unter dem Fachwerkhaus an der Heiersstraße 14 in Paderborn hat jedoch schon einige Überraschungen für die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bereit gehalten. Aus dem 12. Jahrhundert stammt das Pflaster der für Westfalen wegweisenden Straße.

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Geoinformatiker und Geoarchäologen der Universität Trier erkundeten das künftige Ausgrabungsareal unter anderem mit Hilfe einer ferngesteuerten Flug-Drohne (Foto: Uni Trier)

Nach den aktuellen geophysikalischen Messungen im Vorfeld archäologischer Ausgrabungen ist Museumsleiterin Dr. Rosemarie Cordie überzeugt, dass die antike römische Siedlung bei Morbach im Hunsrück weit größere Ausmaße hatte als bislang angenommen.

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römische Badewanne

Studierende der Saar-Uni graben halbkreisförmige Badewanne in römischer Villa aus

Bei der diesjährigen Lehrgrabung im Bliesgau machten die Studentinnen und Studenten von Professor Rudolf Echt einen außergewöhnlichen Fund: In den Überresten einer römischen Villa entdeckten sie eine in Halbkreisform gemauerte Badewanne.

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Bei den am 14. Oktober beginnenden Ausgrabungen sollen Vorgängerbauten des Zwingers, Zwingermauer und Stadtgraben und der im frühen 18. Jahrhundert angelegte Garten sondiert werden.

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