Mit knapp 1,5 Millionen Euro unterstützt die VolkswagenStiftung ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zum Westchor des Naumburger Doms. Das Besondere daran: Das Vorhaben wird in Form eines Graduiertenkollegs realisiert - rund ein Dutzend junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können so von der Förderung profitieren.
Vorlesungsreihe der Saar-Uni: "Troja und andere Geschichte(n): Europas Ursprünge in Kleinasien"
"Bin ich Krösus?" Mit diesem Spruch wehren sich Wohlhabende gegen finanzielle Forderungen ihrer Mitmenschen. Wer aber weiß, wer Krösus wirklich war? Eine Antwort auf diese Frage und einen Einblick in die Ursprünge Europas gibt eine neue öffentliche Vorlesungsreihe der altertumswissenschaftlichen Institute der Universität des Saarlandes.
Im LWL-Römermuseum in Haltern am See ziehen zur Zeit die letzten von über 15.000 Mini-Römern ein. Die knapp sieben Zentimeter hohen Spielzeugfiguren zeigen wäh-rend der Ausstellung "Imperium" (16.5.-11.10.) die drei Legionen des Varus auf ihrem Marsch ins Verderben. Das Heer der kleinen römischen Soldaten ist erstmals komplett im Rahmen einer Ausstellung zu sehen.
Schwerpunkt des 4. Symposium bildet die Region um Trier, die in Europa zu den wenigen Regionen zählt, deren Tradition der Glasverarbeitung bis in römische Zeiten reicht.
Die Römisch-Germanische Kommission (RGK) des Deutschen Archäologischen Instituts widmet sich seit über 50 Jahren der Erforschung des Oppidums von Manching. Die Ausgrabung des Walls am ehemaligen Munitionslager bietet einzigartige Einblicke in ein archäologisches Denkmal von europäischem Rang, dessen Größe und Erhaltung auch heute noch die wirtschaftliche und politische Bedeutung der spätkeltischen Stadt auf beeindruckende Weise widerspiegeln.
In der Oase Tayma (Saudi-Arabien) wurde bei Ausgrabungen der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts und der Allgemeinen Kommission für Tourismus und Antikenwesen des Königreichs Saudi-Arabien ein weiterer Keilschrifttext entdeckt. Dieser nennt erstmals den Namen des letzten babylonischen Königs Nabu-na'id (556-539 v. Chr.), wie der Assyriologe Dr. Hanspeter Schaudig (Universität Heidelberg) mitteilt, der den Text bearbeitet. Gefunden wurde das Sandsteinfragment in der Nähe eines Tempels.
Ende November findet in Halle (Saale) eine Tagung zum Thema »Masken der Vorzeit in Europa« statt. Wissenschaftler, die auf diesem Gebiet forschen, sind eingeladen, Ihre Arbeiten dort zu präsentieren.
Henrieta Todorova ist neue Mercator-Gastprofessorin in Heidelberg
Die jüngere Urgeschichte Südosteuropas und der Einfluss ökologischer und klimatischer Faktoren auf den kulturellen Wandel in dieser Periode stehen im Mittelpunkt der aktuellen archäologischen Forschungen von Prof. Dr. Henrieta Todorova, die in diesem Semester als Mercator-Professorin an der Universität Heidelberg forscht und lehrt.
Die 47-jährige Regina Smolnik tritt am 1. Mai die Nachfolge von Thomas Westfalen an, der nach dem Rücktritt der früheren Landesarchäologin Judith Oechsle im September 2006 das sächsische Landesamt kommissarisch geleitet hatte.
Nach intensiven Gesprächen wird der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, dem Kabinett vorschlagen, Herrn Dr. Stefan Winghart als neuen Präsidenten des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege zu berufen.
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) wird zum 1. April die Betriebsführung in den Römerthermen Zülpich übernehmen. Im Museum unterzeichneten LVR-Direktor Harry K. Voigtsberger, der Zülpicher Bürgermeister Albert Bergmann sowie der Geschäftsführer des Fördervereins Zülpicher Geschichte und Kulturdenkmäler e.V., Helmut Limper nun den Kooperationsvertrag.