Lucys Artgenossen nutzten Werkzeuge und aßen Fleisch

Knochen mit Schnitt- und Schlagspuren

Etwa eine Million Jahre früher als gedacht nutzten unsere menschlichen Vorfahren Steinwerkzeuge, um Fleisch und Knochenmark zu verzehren

Aufstellung Container

Im Rahmen der Deutsch-Kosovarischen Kooperation wird nach über 50 Jahren Grabungstätigkeit in der römischen Stadt Ulpiana erstmals ein Basis-Lager mit Magazinen und Büroräumen zur Verfügung stehen.

Forschung
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Professor Dr. Gerd Graßhoff

Das Berliner Exzellenzcluster Topoi konnte Professor Dr. Gerd Graßhoff als neuen Sprecher für die Humboldt-Universität gewinnen. Mit seiner Berufung auf die neu eingerichtete W3-Professur für Wissenschaftsgeschichte der Antike am Institut für Philosophie tritt er auch die Nachfolge von Professor Dr. Christof Rapp als Topoi-Sprecher an. Zusammen mit Professor Dr. Friederike Fless (Freie Universität Berlin) leitet er den interdisziplinären Forschungsverbund zu Raum und Wissen in der Antike.

Personalia
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Archäologen untersuchen Hügelgräberfeld in Rumänien

Im Nordwesten Rumäniens entdeckten Forscher bereits Ende des 19. Jahrhunderts ein großes Hügelgräberfeld der späten Bronzezeit (ca. 1300 bis 1100 v. Chr.), die sogenannte Tumulusnekropole von Lăpuş. Doch erst eine Grabung im Rahmen eines internationalen Projekts der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München widmete sich intensiv einem vermeintlichem Grabhügel, der sich jedoch rasch als eine mehrphasige, längsovale Baustruktur entpuppte. Zwei Kultbauten konnte ein Forscherteam um Professor Carola Metzner-Nebelsick, Lehrstuhl für Vor- und Frühgeschichte, identifizieren. In den Details ihrer Form und Bauweise sind beide bislang einmalig im bronzezeitlichen Europa, so die Archäologin. Im August 2010 startet Sie erneut eine Kampagne, um insbesondere den jüngeren Kultbau weiter auszugraben und zu erfassen. Die Forscherin verspricht sich zusätzliche Informationen über die zeitliche Einordnung der dort praktizierten Rituale.

Ausgrabungen
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Bis zum 12. September 2010 wird im Museum unter dem Denkmal Vittorio Emanueles II. in Rom eine ungewöhnliche Ausstellung gezeigt. Die Finanz- und Zollpolizei von Rom präsentiert ihre Erfolge bei der Verfolgung und Sicherstellung geraubten Kunstgutes. Mit der Ausstellung „Vom Grab zum Museum. Geschichten von Plünderungen und Rückforderungen. Die Guardia di Finanza beim Schutz des Kulturgutes“ will sie ihre tägliche Arbeit im Kampf gegen illegale Ausgrabungen und Kunstraub für die Besucher sichtbar machen.

Ausstellungen
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Lage der Hafenanlagen (s. »Navalia«) im antiken Rom. Ausschnitt aus G. Droysens Allgemeiner Historischer Handatlas von 1886

Grabungen im Rahmen der Bauarbeiten für eine Tiefgarage an der Via Giulia förderten antike Gebäude und Straßenpflaster zu Tage. „Keine Überraschung“, kommentierte der Superintendent der antiken Stätten in Rom, Giuseppe Proietti, die Ergebnisse. Diese Entdeckung wird möglicherweise die Bauarbeiten für die Tiefgarage stark verzögern.

Ausgrabungen
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Schmuckreste aus dem Grab einer vornehmen Germanin. Foto: Klaus Bentele © LDA

Seit 2009 finden im Haldenslebener Südhafen in Sachsen-Anhalt archäologische Dokumentationen statt. Sie dienen der Baufeldfreimachung für weitere Gewerbeansiedlungen. Die hier angetroffenen Befunde und Funde umfassen, wenn auch mit Unterbrechungen, einen Zeitraum von mehreren Jahrtausenden. Ein Zwischenbericht.

Ausgrabungen
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Der Mann aus dem Eis in seiner Kühlkammer im Südtiroler Archäologiemuseum Bozen. © Südtiroler Archäologiemuseum

Italienische und deutsche Forscher haben aus einer Knochenprobe der Gletschermumie »Ötzi« das Erbgut isoliert und mit einer neuen Technik den bisher größten DNA-Datensatz des Eismanns erstellt. Die Interpretation der Daten steht noch aus.

Forschung
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Statuenfragment

Fragment im spätantiken Kaiserpalast Felix Romuliana/Ostserbien entdeckt

Die Fragmente, die bei Gamzigrad in Ostserbien gefunden wurden, zeigen einen Ausschnitt einer ehemals etwas unterlebensgrossen rundplastischen Darstellung des "Thrakischen Reiters" im Gestus des erfolgreichen Jägers.

Aus aller Welt
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Ab dem Wintersemester 2010/2011 wird an der Philipps-Universität Marburg "Nautische Archäologie" gelehrt. Vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) wurde eine Gastdozentenstelle bewilligt, die Prof. Ralph Pedersen einnehmen wird.

Studium
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Eine Pfahlspitze des möglicherweise römischen Hafens wird grob gereinigt. (Bild zvg ADB)

Bei Grabungen im Vorfeld der Überbauung Wydenpark in Studen im Kanton Bern stiess der Archäologische Dienst des Kantons Bern auf Reste massiver Holzkonstruktionen. Diese bekräftigen die Vermutung, dass am alten Aarelauf ein römischer Hafen gewesen sein könnte.

Ausgrabungen
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