Laserscanner entschlüsselt Geheimnis einer Kanone aus dem 16. Jahrhundert
Der Historiker und Schiffsarchäologe Maik Springmann beschäftigt sich seit Jahren mit maritimer Archäologie. Derzeit untersucht der Doktorand am Lehrstuhl für Hansegeschichte der Universität Greifswald drei Teile eines bronzenen Kanonenrohres, das Marinetaucher bereits 1985 in der Nähe von Mukran aus zweieinhalb Meter Tiefe aus der Ostsee bargen und das im Rostocker Schifffahrtsmuseum zu besichtigen ist.
Das Symposium "The Nature of Culture", das vom 15. bis 18. Juni 2011 an der Universität Tübingen stattfindet, beschäftigt sich mit der Frage nach der Entwicklung der menschlichen Kulturfähigkeit zwischen kulturellen Basisfähigkeiten und moderner Hochkultur.
2012 startet das neue DFG-Schwerpunktprogramm zur Hafenforschung. Im Rahmen des auf sechs Jahre angelegten Programms »Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter. Zur Archäologie und Geschichte regionaler und überregionaler Verkehrssysteme« sollen die Häfen im vormodernen Europa möglichst umfassend erforscht werden.
Auf mediterrane Produkte wie Wein, Olivenöl, Oliven und die für die altrömische Küche unverzichtbare Fischsauce (Garum) wollten die Legionäre vor 2.000 Jahren auch im entlegenen Germanien nicht verzichten. Das haben Spezialisten aus Spanien und Belgien im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei der Untersuchung von 2000 Amphoren aus dem Römerlager in Haltern am See bestätigt.
Vor etwa drei Millionen Jahren verließen Frauen häufiger als ihre männlichen Artgenossen ihre Geburtsgruppe und schlossen sich einer neuen sozialen Gruppe an, fanden Forscher vom vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig heraus.
Am 10. und 11. Juni 2011 veranstaltet die Redaktion Antike der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia die Tagung "Wikipedia trifft Altertum. Freies Wissen, Neue Medien, populäre Wissensvermittlung und Enzyklopädien in den Altertumswissenschaften"
Bereits wenige Wochen nach der Eröffnung des neuen Keltenmuseums am Glauberg in Hessen hat die Führung des Hauses gewechselt. Die Leitung des neuen Landesmuseums "Keltenwelt am Glauberg" übernimmt ab sofort Dr. Vera Rupp.
Bei den Maya galt Blau als die Farbe der Götter. Für rituelle Zwecke, Kunstgegenstände und Wandmalereien verwendeten sie Maya-Blau, einen blauen Farbstoff, der seinesgleichen sucht.
Odysseus, der Vater aller Irrfahrten, hatte es nach zehn Jahren geschafft, nach Hause zu finden. Antike Statuen bzw. deren Abgüsse aus Gips brauchen mitunter länger. So wie die der Antikensammlung der Universität Jena.
Anfang Mai "durchleuchteten" der Geophysiker Jörg Fassbinder vom Institut für Geo- und Umweltwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München und seine Mitarbeiterin Margarete Schlosser in einer gemeinsamen Kampagne mit dem Deutschen Archäologischen Institut den Boden im äthiopischen Hochland.
Vom 19. bis 21. Mai 2011 fand die ordentliche Jahressitzung der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Berlin statt. Dort wurde auch Prof. Dr. Joseph Maran zum neuen Ersten Direktor der Abteilung Athen gewählt.