Zum Schutz gegen spanische Truppen

Freigelegte Mauerreste

Dort wo sich in Mittelalter und früher Neuzeit der Ochtruper Stadtkern (Kreis Steinfurt) befand, stießen Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf Spuren der ehemaligen Stadtbefestigung. Diese diente als Schutz vor dem Einfall spanischer Truppen aus den benachbarten Niederlanden. Ein Graben, die Grundmauern zweier Gebäude und eine Außenmauer sowie zahlreiche Keramikfunde haben sich unter der Erde erhalten.

Kalkbrennofen im archäologischen Profil

Bei Ausgrabungen in der Goethestraße nahe des Doms von Wetzlar konnten Archäologen der hessenARCHÄOLOGIE die bisher lediglich vermutete erste Stadtbefestigung aus dem 12. Jahrhundert nachweisen.

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Ausgrabung Tiémassas

Im Vergleich zu anderen afrikanischen Regionen konnten Ausgrabungen bei Tiémassas in Senegal knapp 40.000 Jahre technologische Kontinuität in dieser Region nachweisen.

In einer im Journal of Archaeological Science Reports veröffentlichten Studie legen Forschende der Université Cheikh Anta Diop de Dakar in Senegal, des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte (MPI-SHH) und der Universität Sheffield Belege für Besiedelungen während der Mittleren Steinzeit an der afrikanischen Westküste dar. Mit einem Alter von 62.000 bis 25.000 Jahren dokumentieren die präzise datierten Fundsammlungen der Region knapp 40.000 Jahre technologische Kontinuität in Westafrika.

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Die erste Planke des Bootes aus dem Hochmittelalter ist an Land

Im Sommer 2019 stieß ein Tauch-Team bei Lippetal (Kreis Soest) auf ein mittelalterliches Bootswrack. Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) beginnen nun mit der Bergung. Gemeinsam mit Experten für Unterwasserarchäologie wollen sie so einer Zerstörung des für die Region einmaligen Fundes zuvorzukommen. Nach einer aufwendigen Restaurierung soll das Boot der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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Überblick über die Grabungsfläche

Das Pfarrhaus der Gemeinde St. Martin an der Neuhäuser Kirchstraße soll einem Neubau weichen. Dies bietet Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erstmals die Gelegenheit, einen Blick in den historischen Kern des Paderborner Stadtteils Schloss Neuhaus zu werfen. Die Arbeiten sind noch im Gange, es konnten bisher Spuren der Besiedlung des Ortes in den ersten Jahrhunderten nach Christi sowie Gebäudereste aus Mittelalter und früher Neuzeit entdeckt werden.

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Blick auf die ehemalige Klosterkirche St. Walburga von Süden

LWL-Archäologen bremsen eigenen Forschergeist

Die Ausgrabungen der Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am Damenstift St. Walburga in Meschede (Hochsauerlandkreis) haben die Erwartungen übertroffen. Die bislang freigelegten Überreste der ehemaligen Klostergebäude sollen aber nicht weiter ausgegraben werden, sondern zum Schutz des Bodendenkmals weitgehend unangetastet unter der Erde bleiben.

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Das aus der Verfüllung der Latrine geborgene Skelett eines jungen Berberaffen

Die Mitarbeitenden der Archäologischen Bodenforschung machten beim Bau des neuen Kunstmuseum-Parkings einen sensationellen Fund. In einer mittelalterlichen Latrine lag das Skelett eines männlichen Berberaffens. Er wurde im 15. Jahrhundert wahrscheinlich von einem prominenten Basler als Heimtier gehalten. Aus dem Mittelalter kennt man in Europa bislang nur wenige Fundstellen von Affenknochen.

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Bestattung auf dem Kirchvorplatz

Archäologen begleiteten die Umbauarbeiten von Kirchplatz und Pfarrgarten in Neuenkirchen

2019 kamen im Rahmen der Neugestaltung des Kirchplatzes von St. Margareta in Neuenkirchen (Kreis Gütersloh) menschliche Gebeine zum Vorschein. Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wurden zu den Baumaßnahmen hinzugezogen, und weitere Gebeine, aber auch Keramik und Bauteile des ehemaligen Kirchenbaus aus dem 19. Jahrhundert traten zutage. Die Stadt Rietberg und die katholische Kirchengemeinde St. Margareta werden die Toten im Nachgang zu einer öffentlichen Gedenkfeier an Allerheiligen (1.11.) erneut beisetzen.

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Das Drohnenfoto zeigt die deutliche Befundkonzentration im zur Widumstraße liegenden Grundstücksbereich

Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben auf einer Baufläche in der historische Altstadt von Rheda (Kreis Gütersloh) Spuren einer ehemaligen Brennerei und auch sehr viel ältere Befunde, darunter Pfostengruben mit erhaltenen Holzresten, Keramik und Mauerreste aus dem 12. und 13. Jahrhundert entdeckt. Auf dem Gelände einer alten Brennerei an der Widumstraße soll ein medizinisches Versorgungszentrum entstehen.

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Blockbergung eines frühkeltischen Prunkgrabes nahe der Heuneburg am 6. Oktober 2020

Am gestrigen 6.10.2020 wurde nahe der Heuneburg bei Herbertingen im Kr. Sigmaringen ein frühkeltisches Prunkgrab gesichert. Da eine fachgerechte Freilegung der Bestattung vor Ort nicht durchgeführt werden konnte, wurde die etwa 80 Tonnen schwere Grabkammer mit Hilfe von zwei Schwerlastkränen im Block geborgen und anschließend zur weiteren Untersuchung in die Labore des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart transportiert.

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Die mit Holzklötzen markierten Standorte der Pfosten verdeutlichen den schiffsförmigen Hausgrundriss des 9./10. Jahrhundert

Im münsterländischen Harsewinkel (Kr. Gütersloh) untersuchen Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf einer Fläche von etwa 2.000 Quadratmetern Überreste einer untergegangenen Siedlung aus dem Mittelalter. Dem Baugrund des Neubaugebiets an der Oesterweger Straße konnten bereits rund 400 archäologische Befunde entlockt werden. Diese geben Einblick in die bisher unbekannte, im Mittelalter bereits wieder aufgegebenen Siedlung.

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