Ausgrabung außerhalb des Legionslagers in Windisch abgeschlossen

Im Vorfeld einer Grossüberbauung mit Tiefgarage in Windisch führte die Kantonsarchäologie in zwei Etappen 2020 und 2021 eine Ausgrabung durch, um die römischen Überreste vor dem Bauaushub wissenschaftlich zu dokumentieren. Dies führte zu neuen Erkenntnissen zum Areal direkt ausserhalb des Legionslagers Vindonissa.

Funde von Burg Landsberg

Erste Ergebnisse geben Einblick in das Leben auf der mittelalterlichen Burg

Die Doppelkapelle St. Crucis in Landsberg (Saalekreis), die sich eindrucksvoll auf einem Porphyrfelsen über die Landschaft erhebt, ist das letzte obertägig erhaltene Zeugnis dafür, dass sich hier einst eine bedeutende Burg aus dem 12. Jahrhundert befand. Deren Überreste stehen nun erstmals im Fokus einer Lehr- und Forschungsgrabung des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. Bereits wenige Wochen nach Beginn der Untersuchungen zeichnen sich spannende und aufschlussreiche Erkenntnisse zum Leben auf der mittelalterlichen Burg ab.

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Ausgrabung Memleben

Memleben gehört als Standort einer ehemaligen Kaiserpfalz und wegen seines Klosters zu den bedeutendsten historischen Orten in Sachsen-Anhalt. Otto II., Sohn und Nachfolger von Otto dem Großen, gründete hier ein bedeutendes, reich ausgestattetes Benediktinerkloster, das seit 2017 im Fokus von Lehr- und Forschungsgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) in Kooperation mit der Stiftung Kloster und Kaiserpfalz Memleben sowie dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Hochschule Anhalt (HA) steht. In diesem Jahr widmeten sie sich erstmals der monumentalen Kirche aus der Zeit der Klostergründung im 10. Jahrhundert.

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Grabenprofil

Bei Erdarbeiten des Kampfmittelräumdienstes am Bamberger Bach bei Bergkamen (Kreis Unna) kamen unerwartet archäologische Spuren aus dem Mittelalter und Gegenstände aus der Steinzeit zutage. Die Fläche wurde nun unter fachlicher Begleitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) von einer Fachfirma im Rahmen einer Rettungsgrabung ausgegraben.

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Luftbild Lagerecken

Archäologinnen und Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben ein 2.000 Jahre altes römisches Marschlager entdeckt. Schon lange wird das Areal rund um das bekannte römische Hauptlager in Haltern am See (Kr. Recklinghausen) archäologisch erforscht. Die neusten Grabungen brachten das bisher älteste Marschlager für bis zu 20.000 Mann ans Licht.

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Funde Deiningen, Vorderseite des restaurierten Kamms

Bei Grabungen im Nördlinger Ries sind Archäologen in zwei reich ausgestatteten Gräbern aus dem 6. Jahrhundert auf einen beidseitig mit Tierszenen verzierten Elfenbeinkamm in einer Art frühmittelalterlichem Kulturbeutel und auf eine kostbare afrikanische Keramikschale gestoßen. "Die beiden Funde müssen damals echte Luxusgüter gewesen sein. Sie zeigen, wie weit die Kontakte der Menschen selbst nach der Auflösung des römischen Reiches und seinen Provinzen immer noch reichten.“, erklärt Generalkonservator Prof. Dipl.-Ing. Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD). Nördlich der Alpen sind diese beiden Funde bislang einmalig.

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Grabungsbefund Kalkriese

Archäologie-Team gräbt im Museumspark Kalkriese

Die bei ersten Ausgrabungen am vermutlichen Ort der Varus-Schlacht freigelegten Überreste von Wallanlagen wurden den Germanen zugeschrieben. Die bei jüngeren archäologischen Untersuchungen angetroffenen Befunde deuten jedoch darauf hin, dass es sich auch um die Reste eines römischen Marschlagers handeln könnte.

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Frühbronzezeitliches Goldspiralröllchen

Neues Ausgrabungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart unter Beteiligung von Freiwilligen

Vor knapp einem Jahr wurde bei Ausgrabungen im Hinterland des Kirchbergs von Ammerbuch-Reusten das Grab einer jungen Frau aus der Frühen Bronzezeit freigelegt. Einzige Grabbeigabe war ein kleiner Goldring, der als bislang ältestes Goldartefakt Südwestdeutschlands identifiziert werden konnte. Die Erhaltung des Skeletts war aufgrund der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung des Ackergeländes stark in Mitleidenschaft gezogen. Nun sollen die restlichen archäologischen Befunde dokumentiert werden, bevor sie vollends dem Pflug zum Opfer fallen.

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Grabungsgelände Luftbild

Mittelalterliche und frühneuzeitliche Siedlungsgeschichte im Paderborner Stadtkern

Seit einigen Monaten eine Baufläche an der Paderborner Mühlenstraße unter fachlicher Begleitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) intensiv archäologisch untersucht. Am ehemaligen Standort des Clubs »Red House« kamen Befunde aus der Zeit der ottonischen Herrscher (10. Jahrhundert) und bis hinein in die jüngste Neuzeit zutage - mehr als es die Eintragung in das Urkataster von 1831 annehmen ließ.

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Frühmittelalterliche Fibeln

Ausgrabungen im Neubaugebiet Oelde-Weitkamp (Kreis Warendorf), die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) begleitete, hatten bereits 2002 bis 2004 interessante Ergebnisse erbracht. Weitere Grabungen zeigen nun, dass die erst im 19. Jahrhundert aufgegebene Hofstelle Uthof schon im 10. Jahrhundert bestand.

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FBZ-Armspirale

Bestattungen von Säuglingen und Kleinstkindern aus vorgeschichtlicher Zeit können bei archäologischen Ausgrabungen nur äußerst selten dokumentiert werden. Eine außerordentliche Überraschung stellt deshalb ein Säuglingsgrab der entwickelten Aunjetitzer Kultur (ab etwa 2000 bis 1550 vor Christus) dar, das kürzlich bei archäologischen Untersuchungen im Vorfeld des Ausbaus der Autobahn A 143 bei Friedrichsschwerz (Stadt Wettin-Löbejün, Saalekreis) zu Tage kam.

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