Steinzeit-Räder im Bad Schussenrieder Moor entdeckt

Neolithisches Vollscheibenrad

Die hölzernen Räder aus dem Jahr 2897 v.Chr. gehören zu den weltweit ältesten noch erhaltenen Nachweisen für die Nutzung des Rades. Am Dienstag wurden die Funde der Öffentlichkeit präsentiert.

Karte aus dem Jahr 1660

In Krefeld-Bockum soll die Musikschule ausgebaut werden. Bei den Ausgrabungen im Vorfeld der Baumaßnahmen kam die Mauer der ehemaligen Wasserburg Sollbrüggen ans Tageslicht.

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Pferdekopf

Einen sensationellen Fund haben Archäologen bei Ausgrabungen in der römischen Stadt Waldgirmes (Gemeinde Lahnau / Lahn-Dill-Kreis) gemacht: In einem Brunnen entdeckten sie den lebensgroßen Pferdekopf einer vergoldeten bronzenen römischen Reiterstatue sowie einen Schuh des Reiters.

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Was kann einem Studierenden des Faches Klassische Archäologie besseres passieren als hautnah an Ausgrabungen ganz in der Nähe seines Studienortes mitzuwirken? Für 20 Studierende der Universität Trier ist das ab dem 24. August 2009 auf dem Gelände der römischen Villa Otrang in Fließem erstmals möglich. Vorweg wird das Grabungsprojekt am Freitag, 21. August 2009, 15 Uhr, in der römischen Villa Otrang vorgestellt.

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Archäologen bei der Freilegung des "reichsten" Grabes des Gräberfeldes aus der Frühen Bronzezeit (Foto: NÖ Museum für Urgschichte)

Ein 4.200 Jahre altes Gräberfeld mit 16 Gräbern wurde in Geizendorf von der Niederösterreichischen Landesarchäologie ausgegraben. Dr. Ernst Lauermann, wissenschaftlicher Leiter des NÖ Museums für Urgeschichte und Leiter der Ausgrabungen in Geizendorf ist sich sicher, dass das Gräberfeld mit reichen Beigaben versehen war, da nahezu alle Gräber beraubt und zerstört waren.

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Staatssekretär lobt das gute Zusammenspiel zwischen Straßenbauern und Archäologen

Beim Ausbau der Autobahn 20 wurden bei Bad Segeberg bedeutende archäologische Funde aus der Eisenzeit gemacht.

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Ein Plan des Gebietes Holligen/Inselareal um 1620. Deutlich ist auf der Zeichnung der Galgen des Hochgerichtes "obenaus" mit seinen drei Steinpfeilern zu erkennen (Kreis). Genau so muss der Galgen auf dem Schönberg ausgesehen haben. (Staatsarchiv Bern)

Auf dem Areal Schönberg Ost in Bern hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern eine Hinrichtungsstätte der mittelalterlichen und frühzeitlichen Stadt Bern freigelegt und untersucht. Dabei kamen der Galgensockel sowie menschliche Überreste zum Vorschein.

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Schmuckstück aus Perlmutt von den Ausgrabungen in Lutter ("Kettenschieber"; Massstab in mm, um 4500 v. Chr.; Universität Basel)

Vom Wildbeuter zum Bauern

Archäologenteams der Universitäten Strassburg und Basel graben zurzeit gemeinsam in einer Höhle in der elsässischen Gemeinde Lutter. Sie erhoffen sich neue Erkenntnisse über die Übergangszeit zwischen den letzten nomadisierenden Wildbeutern und den ersten sesshaften Bauern in der Oberrhein-Region vor rund 7500 Jahren. Am 1. August können Interesssierte die Grabung besichtigen.

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Durchbohrte Nassarius-Muscheln (Institute of Archaeology, University of Oxford/Ian Cartwright)

Bei Ausgrabungen in Marokko ist der bisher älteste, datierbare Schmuck der Menschheit gefunden worden: fingernagelgroße, perforierte und mit Ocker verzierte Nassarius-Muscheln.

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Das Munitionsdepot in der Werburg zu Beginn der Freilegung. In der rötlichen Fläche hinter den Kanonenkugeln befinden sich die verrosteten Armbrustbolzen. (Foto: LWL/A. Madziala)

In der Werburg in Spenge (Kreis Herford) haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) das größte Munitionsdepot aus der Renaissancezeit in Westfalen entdeckt. Bislang haben sie über 1500 Armbrustbolzen und 42 Kanonenkugeln aus Stein ausgegraben. Das Depot wurde an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert angelegt und dokumentiert damit anschaulich den Wechsel der Waffentechnik zu dieser Zeit.

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Ma'rib

Geographen unterstützen Archäologen bei Erforschung der sabäischen Zeit im Jemen

Böden sind wichtige Archive, die klimatische Veränderungen und verschiedene Nutzungen durch den Menschen aufzeichnen. Geographen und Bodenkundler können viele dieser Ereignisse rekonstruieren, auch wenn sie weit zurückliegen. Die Tübinger Geographin Dr. Dana Pietsch arbeitet in einem Oasengebiet des Jemen mit Archäologen zusammen, um den Böden Informationen über die Kultur der Sabäer sowie deren Umwelt vor rund 3000 Jahren zu entlocken.

Forschung
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