Attische Grabstele auf dem Kerameikos gefunden

Grabstele

Bei den derzeit laufenden Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) im Kerameikos von Athen wurde überraschend das Fragment einer klassischen Grabstele gefunden. Es war im Lauf der Jahrhunderte mehrfach wiederverwendet worden.

Ausgrabung Watenstedt

3.000 Jahre alter skandinavischer Zeremonialort bei Watenstedt entdeckt

Bei Ausgrabungen an der Hünenburg bei Watenstedt im Landkreis Helmstedt fanden Archäologen der Universität Göttingen ein Feld von 450 Gargruben. Solche Gruben, in denen Speisen auf erhitzten Steinen gegart wurden, sind ansonsten weiter östlich und vor allem im skandinavischen Raum verbreitet. Sie liegen - wie in auch Watenstedt - in der Regel außerhalb der Siedlungsbereiche und werden mit rituellen Handlungen in Verbindung gebracht. Für eine skandinavische Herkunft der jungbronzezeitlichen Bewohner des Herrschaftssitzes am Nordrand des Harzes sprechen nach Ansicht der Forscher auch die hier gefundenen Bronzebecken samt passender Gießformfragmente, von denen Parallelen bisher nur aus Dänemark bekannt sind.

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Basaltstele mit unbekannter Götterdarstellung

Überreste aus 2.000 Jahren Kultgeschichte freigelegt

Altertumswissenschaftler des Exzellenzclusters »Religion und Politik« an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster finden nahe der antiken Stadt Doliche im Südosten der Türkei eine unbekannte Götterdarstellung.

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Südliches Fundament

Archäologen des von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste geförderten Forschungsprojektes »Kulte im Kult« haben im bekannten Orakelheiligtum des Apollon in Didyma (Türkei) das Fundament eines hellenistischen Tempels entdeckt. Die Forscherinnen und Forscher vermuten, den seit Jahrzehnten gesuchten Tempel der Artemis, der Zwillingsschwester Apollons, gefunden zu haben.

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Am Dienstag, den 28.10. stellte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt weitere Ergebnisse der aktuellen archäologischen Ausgrabungen an der künftigen Erdgastrasse zwischen Peißen und Bobbau vor.

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Grabungsflächen westlich des Osterbönenener Weges

An vielen Orten in Westfalen sind die Spuren der vorrömischen Eisenzeit ab 800 vor Chr. bisher nur vereinzelt im Boden sichtbar geworden. Jetzt können die Wissenschaftler der LWL-Archäologie für Westfalen (LWL) in Hamm auf Grund eines Bauvorhabens erstmals großflächig und zusammenhängend die Siedlungskultur dieser Zeit erforschen.

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Scherben

Wissenschaftler der Klassischen Archäologie, der Ur- und Frühgeschichte und der Geografie der Universität Göttingen erforschen das Umland der sizilianischen Stadt Kamarina. Dabei haben sie unter anderem Heiligtümer und Opferstätten sowie korinthische Keramik aus der ersten Phase der Stadtgründung gefunden.

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Radarmessungen auf dem Andenplateau

Tübinger Archäologen erforschen extreme Lebensbedingungen der frühen Südamerikaner

In den südlichen Anden Perus hat ein Archäologenteam unter der Beteiligung von Forschern der Universität Tübingen und dem Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoenvironment (HEP) die höchstgelegenen menschlichen Eiszeitsiedlungen der Welt entdeckt.

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Ausgrabung S21

Fundstelle ist ausgedehnter als ursprünglich angenommen

Die Ausgrabungen des Landesamts für Denkmalpflege (LDA) im Regierungspräsidium Stuttgart im Bereich des geplanten Stuttgarter Tiefbahnhofs konzentrieren sich auf römische und frühalamannische Siedlungsspuren. Die Deutsche Bahn gewährt Zeit für die Untersuchungen und unterstützt bei der Bergung der Funde.

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Keilschrifttafel

Marburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Identität einer 3500 Jahre alten Königsstadt enthüllt. Bei Ausgrabungen des Vorgeschichtlichen Seminars der Philipps-Universität in Kayalıpınar (Türkei) entdeckten sie Keilschrifttafeln, die erstmalig den hethitischen Namen des Ortes nennen: Samuha. Zu diesem Ergebnis kommt Professorin Dr. Elisabeth Rieken vom Marburger Fachgebiet Vergleichende Sprachwissenschaft und Keltologie bei ihrer kürzlich abgeschlossenen Bearbeitung der neuen Textfunde.

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Halle mit Säulen in der Apsis

Während einer Grabungskampagne in der antiken Stadt Assos (Türkei) fanden Archäologen den Grundriss einer ehemals prachtvoll ausgestatteten Halle. Dabei könnte es sich um den Empfangsraum eines Bischofspalastes handeln.

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