Ausgrabungen im Zuge des Museumsneubaus in Bochum

Ausgrabungsfläche und Teile der Vorburg

Archäologen des LWL haben die Vorburg von Haus Weitmar in Bochum ausgegraben. "Durch die Ausgrabungen wissen wir jetzt, dass Haus Weitmar schon im späten Mittelalter ein repräsentativ ausgebauter Herrensitz war.", freut sich LWL-Archäologe Dr. Hans-Werner Peine.

Grabung auf dem Kapellenberg

Auch in diesem Jahr werden die archäologischen Untersuchungen im Innenraum der jungsteinzeitlichen Höhensiedlung Kapellenberg in Hofheim/Ts. fortgeführt. Ziel der am 1. September beginnenden Grabungen ist das Verständnis der ehemaligen Bebauungsdichte und die Frage, wie viele Menschen dort zugleich gewohnt hatten – letztlich, ob man von einer frühen Stadt sprechen kann.

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Gebäudereste auf der Füllschicht des 19./20. Jahrhunderts

Vier Wochen lang suchten die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nach mittelalterlichen Relikten im Park der Menschenrechte in Bielefeld. Gefunden haben sie ganz andere Spuren der Vergangenheit, die in keinem Urkataster verzeichnet waren.

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Straßenpflaster

Was die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt unter dem modernen Pflaster des Domplatzes in Paderborn entdeckt haben, ist eine kleine Sensation. Ein unbekanntes Gebäude kam hier unter dem alten Hellwegpflaster zum Vorschein - und mit ihm ganz neue Einblicke in das Gesicht der frühen südlichen Domburg.

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Dokumentation eines Bergwerks untertage

Forschungskooperation entdeckt im Siegerland eine echte Rarität

Forscher der LWL-Archäologie für Westfalen, des Forschungsbereichs Montanarchäologie des Deutschen Bergbau-Museums Bochum (DBM) und des Altenberg & Stahlberg e.V. Müsen stießen bei einem Noteinsatz bei Kreuztal in den Tiefen der Siegen-Wittgensteiner Erde auf ein seltenes Stück Siegerländer Bergbaugeschichte.

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Grubenkomplex

Schon in der Bronzezeit war die Salzgewinnung ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im südlichen Sachsen-Anhalt. Das zeigen die zahlreichen Funde von Salzsiedekeramik aus dieser Epoche. Auch bei den aktuellen Ausgrabungen bei Wörbzig im Landkreis Anhalt-Bitterfeld fanden die Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt zahlreiche Bruchstücke von Briquetage. Daneben fanden sich zahlreiche Herd- oder Gargruben, in denen vermutlich Schweinefleisch gepökelt und so haltbarer gemacht wurde.

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Gomphotherium

Frühe Nordamerikaner machten Jagd auf elefantenartige Rüsseltiere

Als die ersten Menschen in Nordamerika einwanderten, seien dort die einst weit auf dem Kontinent verbreiteten Gomphotherien bereits ausgestorben gewesen, meinte man bisher zu wissen. Nun deuten Funde von der Ausgrabungsstätte »El Fin del Mundo« im Nordwesten Mexikos darauf hin, dass die elefantengroßen Tiere auch auf dem Speiseplan der Paläoindianer standen - denn zwischen den Knochen der spätesten Vertreter dieser Großsäuger-Art in Nordamerika stießen Archäologen auch auf Steinwerkzeuge der Clovis-Kultur.

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Reste von mindestens sechs Kuppelöfen aus dem 13. Jahrhundert

So dicht kamen die Archäologen der Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) selten mit der Entstehung des Paderborner Domes in Berührung. Neue Erkenntnis: Der Paderborner Marktplatz war im Mittelalter mit stinkender Schlammschicht, Bettlern, Pilgern und einer Werkstatt alles andere als idyllisch.

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Spätbronzezeitliche Vorratsgefäße

Bei Kanalbauarbeiten im Apothekenhof der Münchner Residenz wurde eine Bestattung der späten Bronzezeit freigelegt. Es ist das bisher älteste Grab innerhalb des Stadtgebietes.

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Am Montag beginnen die Arbeiten im Park der Menschenrechte in Bielefeld

Pünktlich zum Stadtjubiläum gehen die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt der Entstehung der Stadt Bielefeld auf den Grund. Zwischen Altstadt und Burg schlummert direkt in der Neustadt ein Bereich, der für die LWL-Archäologen Neuland ist.

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Prof. Torsten Mattern, Dr. Rosemarie Cordie und Grabungsleiter Marco Schrickel

Keltische Münzen, römische Nägel, Keramik, Dachziegel, Pfostenlöcher, Fundamente: Selbst Experten sind überrascht von den Entdeckungen innerhalb der erst knapp zwei Monate dauernden Grabungen in Belginum. "Wir wussten, dass wir in diesem Bereich auf Funde und Baubefunde stoßen würden. Aber mit einer so großen Zahl und einer solchen Qualität haben wir nicht gerechnet. Insbesondere aus keltischer Zeit haben wir Herausragendes sichern können", erläutert Dr. Rosemarie Cordie, Mitarbeiterin der Universität Trier und Leiterin des Archäologieparks und Museums Belginum bei Morbach im Hunsrück.

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